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Das war 2009










Herbstsingen auf dem Brand



Foto: Constance Jacob

Mittelprächtiges Wetter aber vor allem tolle Aussicht erwartete uns diesmal zum Bergsingen auf dem Brand. Pünktlich zum Singen hörte der Regen auf und wir klappten die Schirme zusammen, damit man auch ein paar Fotos machen konnte. Zahlreiche Gäste verfolgten unser Bergliederprogramm.

jacste







Wildschweinessen beim Sauensäger



Zum traditionellen Wildschweinessen trafen wir uns diesmal beim Sauensäger in Blockhausen bei Dorfchemnitz.

Wir erlebten eine Führung durch Blockhausen und erfuhren viel über die Kunst des Kettensägenschnitzens. Danach gab es leckeres Wild vom Grill. Wir genossen den Abend bei Gesang zu Gitarrenklang bevor es in den Heuboden zum Schlafen ging.

jacste

Constance Jacob






Chorfahrt zum 90. Jubiläum in die Eifel


Jugendgästehaus Prüm

Endlich, endlich geht es los – zur Chorfahrt anlässlich unseres 90. Jubiläums.Donnerstag, den 29. Juli; Treff 05.45 Uhr, so stand es in Egons und Traudels „Reiselektüre“. In bewährter Manier standen wieder, wie schon oft, wenn die Bergfinken auf Reisen gingen, Gendritzki’s Busse zur Abfahrt bereit. Gelenkt von Vater Thomas und Sohn Thomas ging es auf die Piste, die Gepäckfächer gut gefüllt mit Speisen und Getränken für die nächsten vier Tage.

Die Gesetze schreiben es vor – ein Busfahrer muss seine vorgeschriebenen Pausen einhalten. Diese werden natürlich von uns zur „Weiterbildung“ genutzt. Dieses Mal erlebten wir eine Stadtführung in Alsfeld  und sangen zum Abschluss unseren Stadtführern in der Walpurgiskirche ein Ständchen.

Weiter ging es über Montabaur nach Prüm, wo wir im Jugendgästehaus zu Gast sein durften. Es dauerte eine Weile, bis sich jeder „eingenistet“ und sich mit der Zimmerverteilung angefreundet hatte.

Das Abendprogramm sah noch eine Besichtigung der St. Salvator Basilika von Prüm vor, die die Reliquie der Sandalen Christi beherbergt. Wir durften nach der sehr interessanten Führung in der Basilika einige Lieder singen, wobei uns der Kantor auf der Orgel begleitete. Den Rest des Abends gab es Freizeit, den die meisten Sänger mit ihren Frauen im Biergarten verbrachten. Schön, dass am Abend auch Herr Husch mit anwesend war. Ihm gebührt besonderer Dank, denn er hatte alle Fäden vor Ort in der Hand und hat uns für unseren Aufenthalt alle Wege geebnet. Herzlichen Dank!

J.Zill



Luxemburg

Bus 1 setzt sich voll besetzt und überpünktlich 08:57 Uhr in Fahrt nach Luxemburg. Unser heutiger Reiseleiter besticht von Anfang an durch eine angenehme Baßstimme und die zurückhaltende Art der Wissensvermittlung in sehr informativer Form und wohlabgemessener Menge, gesalzen durch lustige Stories über die „etwas andere Art“ der Luxemburger. Diese sprechen untereinander und seit kurzem auch amtlich in einer eigenen Sprache, dem Letzeburg’schen, gleichzeitig aber französisch und deutsch zu verschiedenen manchmal  hinterhältigen Zwecken. 

Es sind gut 60 km bis zur Hauptstadt kurzweilig vergangen, bei denen wir viel über Land und Leute und die großherzogliche Familie erfuhren. Bei der Fahrt in die belebte Stadt hinein gibt’s hauptsächlich modernere Bauten des Bankgewerbes zu sehen und tiefe Täler mit hohen Brücken. Die 10 erlaubten Minuten auf dem zentralen Parkplatz werden vor allem von den Bergfinkendamen genützt, aber nicht zum Einkaufen. Ich unterhalte mich inzwischen mit den französisch angesprochenen knallgelb gekleideten Mädchen in deutscher Sprache, weil sie über mein Kauderwelsch so geschmunzelt hatten, über ihren Studentenjob und die intimeren Zusammenhänge ihrer Stadt und Tätigkeit. 

Dann folgt eine Rundfahrt durch den höchst modernen Europa-Teil am Rande der Stadt. Nicht nur die Erben von alten Stadthäusern sind reich geworden durch die immensen Grundstückspreise, sondern auch die Bauern, deren Felder jetzt noch an Hoch- und Design-Häuser angrenzen. Den Reichtum hat das Ländle wohl der weitsichtigen früheren Landesmutter Charlotte zu verdanken, die vom Ende des 2. Weltkriegs die Geschicke geschickt für 42 Jahre leitete und Luxemburg zu einem der Sitze der EWG machen konnte. 

Die Busbesatzung verhielt sich ungewöhnlich diszipliniert, als wir dann einen zweistündigen Innenstadtbummel anschlossen. Ziemlich kreuz und quer zu den wesentlichen Bauten und Örtlichkeiten gings bis in die Kathedrale und auf die Parkplatz-Toilette zurück. Das war eine gute Stadtinformation! Keine besonderen Vorkommnisse. 

Die Landesrundfahrt wurde östlich Richtung Heimat abgekürzt, um noch ein Bauwerk des Westwalls kennenzulernen, das das Reich zu Propagandazwecken gegen den Westen abschreckend gestalten sollte, als es auch schon allerhand Arbeitslose in Deutschland gab. 

Im letzeburgischen Grenzort Echternach mit seiner berühmten Basilika fuhr der Thomas den großen Bus ungerührt über den gesperrten Markt und die kleine Grenzbrücke. 

Die Besichtigung des „Bunkers“ über dem Ort Irrel gab Kriegsgegnern einen Eindruck vom Wahn der Rüstungsindustriellen und Militaristen. 

Zwischendurch hervorragende Bewirtung in unserer fahrenden Kneipe mit den bewundernswerten lieblichen Hostessen. 

Saure Wiesen überall, kein geplatzter Reifenknall. Eine Stunde gings nach Hause, im Hinterkopf die Abschluß-Sause. Zuletzt gabs noch etwas zu feiern: das Ding mit den Doppel-Dotter-Eiern! Danach folgte unbeschwert der Start zum Prümer Galakonzert.

Uli Voigt 



Bergsteiger müssen eben auch auf Lavabomben...


...oder auf Hühner steigen.

Der 3. Tag.

„Die Türen bleiben zu!“

Der Herr am Mikro geht uns während der Eifelrundfahrt mächtig auf den Geist. Wir machen das Beste daraus, indem wir häufiger als sonst in die Kühlbox am Beifahrersitz greifen. Beim ersten Halt am Sauerbrunnen stellt Thomas das Mikro leiser. Es wird erträglicher. Wir erfahren etwas über Kalk, Holz und Lava in der Eifel, über dicke Bauern und Vulkantümpel. Nach der Wanderung am Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt, singen wir uns zur Freude. Obwohl „Wenn die Sonn…“ ein ganz, ganz, klein wenig zu hoch von der Stimmgabel kommt, verhökert unsre Betty zwei CD’s an eine belgische Urlaubsgruppe.

Alle sind von den Lavabomben in Strohn begeistert, unsere Frauen aber am meisten vom lustig gestalteten Hühnerbrunnen.

Nachdem wir den Imkerladen in Wallenborn verlassen haben, singen wir am wallenden Born. Als „Aus der Traube…“ verklungen ist, brubbelt der Brubbel.

Die Fahrt geht mit einem Lob des landeskundigen Herrn über unseren Gesang zu Ende.

Unser gemeinsames Konzert mit den Abteibläsern – wir sollten sie uns warm halten – vor gut besuchtem Saal, war rundum schön – wir erhielten „stehenden Beifall“. Die von unseren Frauen gesammelte „Kollekte“ erbrachte für beide Künstlergruppen einen Oho-aha-Effekt.

Wo sind die von den Abteibläsern versprochenen Kästen mit gefüllten Bierflaschen?

Zur Geisterstunde bekam einer aus unserer Meute mehrere Ständchen. Das man am 1. August einen „August“ hochleben lassen sollte, ist ein „Muss“.

Es war rundum schön; auch die „Schatzsucher“ unter uns hatten Erfolge.

Schumm



Nürburgring

Am vierten Tag unserer Reise erwartete uns noch ein besonderes Erlebnis. Nachdem wir uns mit Gesang und Geschenk von unseren Quartiergebern verabschiedet hatten, starteten wir in Richtung Nürburgring. Dank Egons und Traudels perfekter Organisation wurden wir auch hier schon erwartet und erlebten zuerst eine Führung durch das historische Fahrerlager und besichtigten anschließend das Innenleben der Gebäude am Ziel der Rennstrecke. Untermalt wurde unser Rundgang durch röhrende Motorgeräusche, da zur gleichen Zeit ein Motorradrennen stattfand. Trotz des Lärms fanden wir eine ruhige Ecke um unseres Betreuern ein Lied zu singen. Anschließend kam die große Stunde der Busfahrer: Eine Runde auf der Nordschleife. So fuhren wir unter den ungläubigen Blicken der wartenden Motorfreaks und vielen Schaulustigen auf die Rennstrecke. Nachdem der Bus einige Verkehrskegel „verrückt“ hatte begann die Fahrt. Da die Strecke kurz nach uns wegen einem Unfall gesperrt worden war, hatten Thomas & Thomas freie Bahn und die Busse schaukelten zügig, zum jähen Entsetzen der Zuschauer am Rand, um die anspruchsvolle Bahn. (Unser Erscheinen wurde von einigen Fans mit dem Zeigen des Hinterteils ( nackt!) bewertet. Auch der letzte Höhepunkt  ging viel zu schnell zu Ende und so starteten wir gegen 13.00 Uhr wieder in Richtung Dresden. Gut erhalten, aber doch etwas sitzlahm, erreichten wir gegen 21.00 Uhr wieder die Heimat. Wie auf allen Fahrten betreuten uns auch heute hervorragend unsere choreigenen Stewardessen.

Es waren vier sehr schöne ereignis- und erlebnisreiche Tage mit viel Spaß, einem schönen Konzert gemeinsam mit den Abteibläsern Prüm und dem Erlebnis Eifel.

Für jeden war etwas dabei, ob Wanderer, Kletterer oder Kulturinteressierte, es war eine einem 90. Jubiläum würdige Chorfahrt.

Für das Gelingen einen Dank allen Beteiligten und vor allem den Organisatoren aus Prüm, unseren Chorleitern, ebenso wie den „Machern“ aus den Reihen der Bergfinken.

B.Tschöcke/J.Zill



... auch das war Prüm






70 Jahre Bergfinkenhütte


die nicht immer so hieß und die unterschiedlichsten Nutzer hatte.

Erbaut hatten die Hütte die Mitglieder der Sektion Meißner Hochland unter den Widrigkeiten des Krieges, wo doch Baumaterial, Transportmittel und Benzin an der Front „gebraucht“ wurden.

Um so schöner, dass bei dieser kleinen Feier auch einige Bergfreunde der Sektion Meißner Hochland als unsere Gäste unter uns weilen konnten und auch zwei Briefumschläge mit sehr brauchbarem Inhalt an uns übergaben. Diese Spende wird der Erhaltung der Hütte dienen.

Die kleine Feier begann bereits am Vorabend und es wurden Vorbereitungen für den nächsten Tag getroffen. So wurde  z. B. der neue Grill fachmännisch montiert und ganz nebenbei auch das erste Fass Bier angestochen.

Am Samstag fanden sich dann nach und nach die Sänger ein und das zweite Fass war schnell geleert.

Zur Eröffnung sprach unser zweiter Vorstand Klaus Petzold einige Begrüßungsworte und einige Worte zur Geschichte der Hütte. Natürlich erklangen aus den nunmehr nicht mehr ganz so durstigen Kehlen einige Lieder.

Unser Vorstand Stefan dankte unserem „Bubus“ für seine langjährige Arbeit als „Hüttenchef“, der bei dieser feierlichen Gelegenheit sein Amt an die Zelinka-Brüder übergab.

Es folgte ein sehr schöner Abend, mit zwei fleißigen Grillmeistern und viel Gesang. Schnell war auch im dritten Fass nur noch Luft drin. Die wenigen Regentropfen wurden durch „Planenkunstbauten“ von den Gästen fern gehalten und konnten uns die Stimmung nicht vermiesen.

An dieser Stelle auch ein großer Dank den Bergfreunden, die am Sonntag wieder Ordnung ins Revier brachten.

J. Zill











Abendsingen in Papstdorf


Am 2. Juli 2010 war es wieder soweit: zum 13. Mal trafen sich die drei Männer-Chöre des Sächsischen Bergsteigerbundes zu Ihrem jährlichen Abendsingen im Papstorfer Amphitheater. Unter dem Motto „Die Abendglocken rufen“ luden der Männerchor Sächsische Schweiz e.V., der Bergsteigerchor Sebnitz e.V. und natürlich die Dresdner Bergfinken zu einem bunten Programm gern gehörter Berg-, Tanz-, Wein- und Abendlieder ein. Eingeladen waren auch die Alphörner der Gruppe "Die Elbhörner Dresden", die mit Ihrem in der Sächsischen Schweiz doch recht außergewöhnlichen Instrumental-Spiel die ca. 450 Zuschauer thematisch passend unterhielten. Der Höhepunkt des Konzerts bildete aber das von Theobald Kerner, aus den „Ratsliedern“ stammende Stück „Aus der Traube in die Tonne“, welches die 115 Kehlen in den klaren und heißen Abend zelebrierten. Stimmungsvoll endete der gemeinsame Gesang mit Franz Abt’s „Die Abenglocken rufen das weite Tal zur Ruh“; bis zum nächsten Jahr, aber dann nicht hier, sondern ausnahmsweise auf der Burg Hohenstein.

Lynn Berthold



Foto: B. Langer






18. Festival „Sandstein und Musik“


Das Foto ist vom Schnober

Gerade eine Woche war es her, dass wir unser 90-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert und natürlich mit manchem guten Tropfen gefeiert hatten. Schon am nächsten Sonntag hieß es wieder „Auf, auf, auf, …“, wie in einem der Lieder aus dem Festkonzert. Diesmal gestalteten wir das 9. Konzert des Festivals „Sandstein und Musik“ gemeinsam mit dem Bergsteigerchor Sebnitz, dem Männerchor Sächsische Schweiz und mit bläserischer Unterstützung durch das Dresden Brass Quintett. Die Aufführung im Steinbruch nahe Dorf Wehlen hatte kaum Gemeinsamkeiten mit dem Festkonzert – deshalb hatten wir und vor allem unsere Chorleiter ziemlichen Probenstress, um alles „in petto“ zu haben. 

Die Idee des Programms war, dass sich die drei Chöre und die Bläser mit jeweils eigenen Titeln vorstellen, um schließlich gemeinsam zu singen und zu spielen. Den Machern des Programms – die Gesamtverantwortung lag in den Händen von Matthias Hieke, Chorleiter der “Sebnitzer“ – sei gedankt für die dadurch entstandenen Verschnaufpausen. Da ja exakt an diesem Wochenende der Sommer in Sachsen geradezu „ausgebrochen“ war, hatten sich die Sandsteinfelsen hinter uns schon ganz schön aufgeheizt und ließen manchen Schweißtropfen rinnen. Eine künstlerisch reizvolle, aber eben auch probenintensive Bereicherung war die hinsichtlich Tempo und Dynamik sehr akzentuierte Interpretation gemeinsam gesungener Lieder unter Leitung von Matthias Hieke, z.B. von „Das ist der Tag des Herrn“. 

Ich hoffe wir konnten auf die uns gemäße Weise dem Motto des diesjährigen Festivals „Eine musikalische Schatzsuche“ entsprechen. Nach dem herzlichen Beifall des Publikums zu urteilen ist uns dies mit vereinten Kräften ganz ansprechend gelungen. Nach meiner Schätzung hatten wir 400 bis 500 Zuhörer, nicht gerechnet die „Zaungäste“ hoch oben auf den Steinbruchwänden. Ich denke auch für die Bergfinken brachte dieses Konzert neben der Mühe auch eine Menge Spaß, dafür danke allen Sängern der drei Chöre und ihren Chorleitern, den Blasmusikern sowie Lydia Schlenkrich, die alles mit Witz und Charme moderierte. Ein Danke natürlich auch an alle Helfer, von Bühnenbau und Tontechnik über den Einlass bis zum Catering für durstige Kehlen und hungrige Mägen, und nicht zuletzt an unsere Fangemeinde, die uns den Rücken stärkte. 

Nun können wir etwas verschnaufen - aber nur kurz, denn die nächsten Höhepunkte im Chorleben der Bergfinken sind schon ganz schön nah, wie unser Abendsingen in Papstdorf Anfang Juli oder die Chorfahrt nur wenige Wochen später. 

Also heißt es: weiter fleißig proben!

 

Uwe Schelinski







Festkonzert zum 90.


Seit einem halben Jahr liefen die Vorbereitungen für diesen Tag. Es sollte etwas Besonderes werden. Ein Tag mit Konzert, Präsentation des Chorlebens und ein Abend, wo dann zünftig gefeiert werden sollte. Arbeitsgruppen wurden gebildet und viele fleißige Helfer gaben ihr Bestes, um zum Gelingen beizutragen. So wurde nach Sponsoren Ausschau gehalten, in alten Dokumenten gekramt, Chroniken gewälzt, eine Ausstellung vorbereitet, Eintrittskarten, Plakate und Einladungen entworfen. Außerdem sollte jeder Sänger ein Erinnerungsstück an das Jubiläum erhalten. Ein Bühnenbild musste entworfen und hergestellt werden. Eine Liste mit Ehrengästen wurde erstellt, die Abendgestaltung wurde geplant und nicht zuletzt das Konzert vorbereitet und es musste fleißig geprobt werden. Auf der Suche nach einem Ort, wo man Konzert, Ausstellung und abendliche Feier unter einen Hut bringen kann, wurden wir auf das Theater Wechselbad in Dresden aufmerksam. Nach einer Akustikprobe waren die Würfel gefallen. Das Wechselbad bot uns die best- mögliche Voraussetzung für unser Vorhaben. Mit der allseitigen unkomplizierten Unterstützung von Frau Scheunemann (Orphee-Event) hatten wir im Wechselbad „freie Hand“ und wurden auch lukullisch bestens versorgt.

Nun galt es, unser Jubiläum bekannt zu machen. Dabei halfen uns Bettina Wobst und ihr Team vom MDR mit einem Beitrag im Sachsenspiegel und in der Sendung „Biwak“, Jens Albrecht mit einem Rundfunkinterview im Sender MDR1 Radio Sachsen, Hartmut Landgraf mit einem Artikel in der Sächsischen Zeitung und Maik Jäger, der die Bilder zu diesem Artikel beisteuerte, sowie die vielen Freunde des Berggesanges, die uneigennützig unsere Plakate in ihren Unternehmen ausgehangen haben – Danke! 

Kurzum, es war ein gelungener Tag mit zwei sehr schönen Konzerten, einer interessanten Ausstellung und einem lustigen Abend.

An dieser Stelle auch Dank allen Organisatoren und Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben.

….und Dank allen Sängern, denn ohne Gesang wäre alles nix gewesen!!!

Jürgen Zill

 

 



Bilder von B. Langer und J. Zill






Himmelfahrtsausflug


Zeit zum Fotografieren hatte diesmal Bernhard Langer

Auch im Festjahr waren wir wieder unterwegs zu einer Herrenpartie mit Kletter- und Wandereinlage. Auf dem Fels "Heini" war noch von Himmelfahrt 1983, der damaligen Herrenpartie, der Eintrag zu lesen. Also eine Wiederholungstour. Von Königstein kommend stiegen wir über die Ebenheit auf die Aussicht über der Westwand des Liliensteins. Dort gab es erst einen kleinen Disput mit grölenden und Feuerwekskörper werfenden jugendlichen Dynamoanhängern. Nachdem keine Blitzknaller und Rauchbomben mehr über die Westwand flogen, kehrte  einigermaßen Ruhe ein. Jürgens ruhiger und sachlicher Ton war maßgeblicher Grund dafür.  Jedoch eine Bierflasche flog dann doch, von uns unbeobachtet, in Richtung Heini. Zum Glück wurde keiner von unseren Kletterern verletzt. Nach ausgiebiger Rast am Obelisk ging's über den Franzosenborn zum Hans-Jörg. Den Lilienstein bevölkerten bei trockener, schöner Wetterlage Unmassen von Besuchern. Etwas später erfolgte der weitere Rückzug auf dem Lottersteig zu einem unvorhergesehenen Konzertplatz mitten im Busch. Gitarrenmusikanten aus Stolpen, Hohnstein und  Königstein kamen uns entgegen. Irgendwie kannten sich alle und eine lustige Stunde mit Gesang aus allen Gebieten war das Ergebnis. Vielleicht war auch ein neuer Sänger für uns mit dabei. Beim Hermann war Finale. Das letzte Liedchen, einen Schlager, spielte uns dort eine Gruppe aus Chemnitz. Diese neun Herren zogen im feinen Zwirn der Burschenschaften, mit Sachsenschärpe, in Richtung Wehlen vorüber. Ein heiterer Tag ist schon wieder Geschichte.

Egon







Frühjahrssingen auf der Weißiger Sonnenwendwiese


Zum 2. Mal sangen wir Bergfinken bei sehr gutem Wetter auf der
Sonnenwendwiese bei Rathen.
Mit leicht geölten Kehlen gingen rund 20 Berg-, Wander-,
Jagd-, Trink- und "Lustlieder" durch die angefeuchteten Stimmbänder.
Wir, wie auch unsere Chorleiter waren gut gelaunt, was noch mit Gockel's
Schüttelreimen verstärkt wurde.
Diese Stimmung schwappte auch zu unserem sportlichen Publikum hinüber.
Auch gastronomisch einschl. "Entsorgungsmöglichkeit" sowie mit der gut
präparierten Wiese war alles zum Besten.

Peter Müller "Pappe"









Ein erlebnisreiches Wochenende am Spitzberg in Oderwitz


Jeweils im Herbst wird der Jahresplan für das kommende Jahr entworfen. Für den 17. April 2010 stand dort: Anklettern am Spitzberg in Oderwitz. Viele Bergfreunde kennen die in den letzten Jahren mit viel Fleiß und Schweiß geschaffene Kletterarena.

Nun war es an der Zeit das von den „Grauen Hirschen“ geadelte Familien- und Sportklettergebiet Oderwitzer Spitzberg allen interessierten Kletterfreunden unseres Chores vorzustellen. Natürlich gelangte die Nachricht, dass die Bergfinken am Spitzberg sein werden auch zu Volker Heinrich, dem Chef von Sport-Heinrich (http://www.heinrich-sport.de) in Oderwitz und dem unermüdlichen Motor und Mäzen am Spitzberg und in der Region. 

Seine Idee, das Anklettern mit einem Konzert auf dem Spitzberg zu verbinden, fand bei den Sängern offene Ohren, zumal uns Volker mit einer großzügigen Unterstützung beim Erweb neuer Hosen für unsere Chorkleidung unter die Arme griff.

Wie die Zeit vergeht, nun ist das Wochenende am Spitzberg schon wieder vorbei. 

Um es vorweg zu nehmen, es war ein rundum gelungenes Wochenende. Grundvoraussetzung für das Gelingen war das herrliche Wetter. Bereits am Freitag fielen die ersten Sänger am Spitzberg ein. Das weiße Tipi am Berg war schon viele Kilometer vor Oderwitz sichtbar. Der Abend unterm Fels an der Hütte sah lustige und sangesfreudige Bergfreunde und einen Volker Heinrich am Grill, immer besorgt um das Wohl aller Anwesenden. Erst weit nach Mitternacht zog Ruhe unterm Fels ein. 

Der Samstag war bis zum frühen Nachmittag den aktiven Kletterern unter den Bergfinken und deren Freunden vorbehalten. Fast jeder Kletterweg war besetzt und der Fels sah, ob der vielen Seile, aus wie ein Spinnennetz. Volker Heinrich übernahm zur Mittagszeit wieder die Geschäfte am Grill, nicht ohne allen Wissbegierigen immer wieder die einzelnen Kletterwege zu erklären. 

Am Nachmittag  wechselte dann die Kletter- mit der Chorkleidung und es folgte ein sehr schönes Konzert. Dies vor einigen hundert Zuschauern, die nicht nur durch das schöne Wetter angelockt wurden. In ganz Ostsachsen hatten die Oderwitzer Bergfreunde Plakate platziert und für das Ereignis auf dem Spitzberg geworben. Die einfühlsamen Worte von Volker vor dem Konzert beflügelten nicht nur die Sänger, sondern auch die Spendenbereitschaft der Zuhörer, die für eine geplante Biwakschachtel am Fuße des Felsens unerwartete 1.077 € spendeten. Der Abend klang aus mit einem zünftigen Lagerfeuer, Gesang mit den Oderwitzer Bergfreunden und wie kann es anders sein, mit Volker Heinrich am Grill. 

Den Ganzen Tag begleitete uns die Filmemacherin Bettina Wobst mit ihren Mannen vom MDR- Fernsehen. Es entstand ein sehr schöner Beitrag im „Sachsenspiegel“ und ein ebenso gelungener Film im Rahmen der Sendung „Biwak“ im MDR (Beide Beiträge werden noch einige Tage auf der Internetseite des MDR zu sehen sein). Bewundernswert, weil Bettina für die Herstellung der Beiträge nur den Sonntag Nachmittag zur Verfügung hatte. Vielen Dank!

Ein Wochenende mit gelungener Werbung für ein Klettergebiet, für das noch viele Pläne existieren, für das Klettern und für den Berggesang mit den Bergfinken im 90. Jahr ihres Bestehens! 

Wir kommen gerne wieder zum Oderwitzer Spitzberg!!

 

Text und Bilder Jürgen Zill

 



Getümmel am Fels
Auch unsere Oldies sind dabei
Volker "bewacht" die letzte Bratwurst
Bettina Wobst mit ihrem MDR - Filmteam
Bergfinken-Zigeunerlager






Osterwanderung


So kündigte Egon die diesjährige Osterwanderung an:

Nicht besonders originell, aber ein Klassiker - Die Wanderung von Wehlen nach Rathen über die Rauensteine.

Pünktlich trafen sich die „Wanderfinken“, die sich der deutschen Bahn anvertraut hatten, mit denen, die eine individuelle Anreise gewählt hatten. Tatsächlich ist die  Tour mittlerweile zum beliebten Klassiker geworden, zumal das Wetter regelrecht in die Natur einlud. So gab es nach jeder S-Bahn, die in Wehlen  ihren Stopp einlegte, einen Schub von Wanderfreunden, die sich den Wald zu den Steinen hinauf bewegten. Uns berührte das wenig, denn Traudel zauberte aus dem Rucksack für jeden ein Gläschen Sekt hervor, womit wir auf ihr Wohl zu ihrem Geburtstag anstießen.

Die herrliche Aussicht vom Grat konnten auch die vielen Wanderer nicht verstellen und so fanden wir auch ein „ruhiges“ Picknickplätzchen.

Am Ende des Grates lockte dann die Bergbaude auf dem Rauenstein mit einem Angebot von Köstlichkeiten für müde Wanderer. Außer den kulinarischen Genüssen, bot sich die Gelegenheit das wohl wenig genutzte Klavier einem ausgiebigen Test zu  unterziehen. Im Ergebnis fanden nicht nur die wintermüden Gelenke, sondern auch die Sängerkehlen eine gründliche Ölung.

Der Abstieg nach Rathen war dann nur noch Formsache.

Die Rast auf dem Rauenstein verlieh den  Wanderern so viel Kraft, dass die Deutsche Bahn ignoriert wurde und der Rückweg nach Wehlen an der Elbe per Pedes erfolgte.

Nach nochmaligem Kraft tanken für die „Heimreise“ im Imbiss am Bahnhof  konnten sich müde Wanderfüße nun endlich der der Deutschen Bahn anvertrauen.

J.Z.









Frühjahrshüttenputz und Reparaturen


am 20. und 21. März 2010 trafen sich 19 arbeitswütige Bergfinken,
-ehefrauen, -Kinder und- freunde
an der Bergfinkenhütte in Ostrau zum Frühjahrsputz. Das Wetter spielte
im Großen und Ganzen gut mit.
Trotz der relativ geringen Teilnahme wurde viel geschafft.
So gelang es uns die bereits begonnene Sanierung  einer Seitenwand der
Hütte fertigzustellen.
Weiterhin wurden zwei Bäume fachgerecht gefällt. In der Hütte wurde
Ordnung geschaffen und ein Wasserboiler,
der im Winter durch unsachgemäße Benutzung zerstört wurde, ausgetauscht.
Und für die, die bis Sonntag geblieben sind, gab es am Abend reichlich
Gesprächsthemen.
Vielen Dank an alle Mitstreiter

Matthias und Uwe Zelinka



Arbeit gibt es genügend






Rotweintour




„Brüder auf zum frohen Wandern …“ Und wenn das Wandern dann mit Glühwein verbessert wird – oh genussvolles Wandern!

Zu Beginn unserer Rotweintour am Elbestrand neben dem Blauen Wunder schon der Knüller: Vom Körnergarten beginnend eine Führung durch ein Stückchen Loschwitz durch die alte Ortsmitte, die Grundstraße hinauf bis zur „Eule“. Wir waren sehr froh, dass „Matz“ Griebel Zeit für uns hatte und selbst für uns Dresdner viel Neues zu berichten wusste. Wir sind eben Dresdner und keine Loschwitzer.

Was das „Original“ alles weiß und uns durch Wort und Bild in genau der richtigen Ton- und Mundart berichtete, war ein Hochgenuss und an Qualität nicht zu überbieten.

Als sich “Matz“ nach ca. 2 Stunden von uns verabschiedete, bekam er als kleines Dankeschön unseren  Bergfinken-Oskar von Egon überreicht und von uns ein Lied mit auf den Weg. Ein von Herzen kommendes Dankeschön.

Und wem vom langen Stehen die Knie steif geworden waren, dem wurde beim steilen Aufstieg über den „Sauweg“ in Richtung Heide schnell warm.

Das Ziel unserer Tour – der natürlich belassene Grill- und Sitzplatz an der HB-Route vom Forst mitten in der Heide. Der Wald war noch verschneit und der Weg stark vereist. Es erreichten alle ohne Sturz und Verletzung das Ziel.

Blauer Himmel, dekoriert mit kleinen Wölkchen, kaum Wind bei ca. 10 Grad. Fast schon zu warm, um den Glühweintopf über das Feuer zu hängen, aber Gerd, unser „Glühweinexperte“, bereitete wieder ein köstliches Getränk.

Beim Duft der Grillwürste am Feuer und viel Glühwein auch  Gesang, Lachen und Gesprächen verging die Zeit wie im Flug.

Herz, was willst du mehr?

Alle, die die viel zu schnell vergangenen Stunden miterlebten, waren sich einig - das war wieder eine gelungene Rotweintour!

 Peter Surek



Bilder von Jürgen Z.






Wehe, wenn sie losgelassen...


Der Schumm, von Damen umschwärmt

Bergfinkenfasching

Zum 10. Mal treffen sich in der Krillemühle die faschingsbegeisterten Bergfinken mit ihren  Frauen und Gästen, um in froher Runde einen fröhlichen Tag zu verbringen.Traditionsgemäß ging es nach einem Willkommensbierchen unter Herrn Daxels ortskundiger Führung wieder auf eine kleine Wanderung in die nähere Umgebung.

Während dieser Zeit machten sich die Baumeister ans Werk und brachten den Gastraum auf Faschingskurs.Bernhard hat in langer Heimarbeit völlig neue, universell verwendbare Kulissen entworfen und auch gleich selbst gebaut.In diesem Jahr luden diese alle Narren hoch hinauf auf die „Musenalm“ ein. Rechtzeitig zum „Vorglühen“ bei schmackhaftem Glühwein im Garten waren die Kulissen aufgebaut und auch die Almwiese war, dank der vielen gebastelten Bergblumen, zum Blühen erweckt worden.

Pünktlich 18.30 Uhr stimmten „ Frau Fink und Herr Sänger“ die Gäste wieder auf den Abend ein.Nachdem der einsame Almwirt endlich eine neue Wirtin gefunden hatte, der Knecht auf Trab gebracht wurde und wir erfuhren, was das Dirndl gesagt hatte, kamen viele Gäste auf die Alm.Wintersportler, die Geschwister Hellwig, Erich Edlinger und auch eine Bauchtänzerin unterhielten die Rast suchenden Gäste auf der Alm.

Schnell kam eine richtig gute Stimmung auf, nicht zuletzt durch die Musik von DJ Tommy, bei der alle Almgäste fleißig das Tanzbein schwangen.Die Zeit verging wie im Fluge und als sich schon das Morgengrauen ankündigte, begaben sich die letzten Almbesucher in die Federn.

Ein sehr schöner Bergfinkenfasching, zu dessen Gelingen alle Gäste beitrugen. Aber ohne die „Macher“ Bernhard und Tommi, die viele Stunden ihrer Freizeit opferten, dichteten, bauten und den roten Faden spannen, wäre unser Bergfinkenfasching kaum denkbar.

Ein großer Dank auch den beiden bewährten Organisatoren Traudel und Egon!

Auf ein Neues in 2011, wieder in der Krillemühle!

 

Jürgen Zill



Bilder von Schumm, Bernhard und Holger