Aktuelles

Sängerfahrt

veröffentlicht um 05.10.2017, 10:06 von Jürgen Zill

1. Tag

Treffpunkt Dresden-Hbf. 8.02 Uhr unterm Strick. Wie immer traditionsgemäß der Treffpunkt auch zur Sängerfahrt 2017 am 23. September. Fast alle Teilnehmer, diesmal in der  Rekordbeteiligung von 75 Sängern (darunter 10 Aspiranten der Bergfinken), standen rechtzeitig am Treffpunkt bereit. Bevor in der Haupthalle des Bahnhofs zahlreiche Fahrgäste von unserem Gesang erfreut werden konnten, wurden die unvermeidlichen "Zuspätkommer" von unserem Kassierer und Kriegskassenverwalter Achim wie von einem Raubvogel abgefangen. Nach Zahlung des unvermeidlichen Obulus durften sie sich einreihen. Ebenfalls wie immer, war das Ziel unserer Sängerfahrt unbekannt. 8.45 Uhr rollte vom Bahnsteig 2 unser Zug in Richtung Elsterwerda. Aha, dachten einige Finken, das will noch gar nichts heißen. In der Nähe der Landesgrenze wurde das Brandenburglied im Zug gesungen, schließlich war Elsterwerda einmal preußisch-sächsischer Grenzbahnhof. Tatsächlich stiegen wir dort auch aus. Auf der alten Verladerampe hatten die 10 Aspiranten Aufstellung zu nehmen und ihre ersten Prüfungen abzulegen. Das dabei u.a. zu vertilgende Getränk schmeckte so scheußlich, daß man sich kaum vorstellen kann, daß es tatsächlich käuflich zu erwerben ist.

Inzwischen war ein Bus eingetroffen und weiter ging die Fahrt bis zum Rothsteiner Felsen, dem einzigen echten preußischen Kletterfelsen. Eigentlich ist er das nicht, denn bis 1815 war das sächsisches Territorium. Das spielt aber heute keine Rolle mehr, wichtiger war die Erklimmung des Felsens auf verschieden Kletterwegen durch die 10 Aspiranten zum Zwecke der Erbeutung jeweils eines Bierfäßchens, das findige Sänger vorher als Lohn der Mühe in der Wand angebracht hatten. Danach gab es warmen Zwiebelkuchen und es wurden alle Neusänger den Chormitgliedern vorgestellt. Anschließend wurde auf dem abgesteckten Spielfeld ein Feldhockeyspiel ausgetragen, Bässe gegen Tenöre. Akteure waren wiederum die 10 Aspiranten. Das Spiel endete durch  "Torkäufe" 19 : 18 für die Bässe. Strafstöße wurden wieder mit dem bereits erwähnten ekligen Getränk abgegolten. Daß dabei (fast?) alle viel Spaß hatten, braucht nicht extra erwähnt werden.

Am frühen Nachmittag ging es wieder mit dem Bus weiter bis nach Friedersdorf und zu Fuß zur Täubertsmühle. Das heutige Landschulheim war unser Quartier. Der erste Schock: die Bierlieferung war nicht eingetroffen und man zeigte lange Gesichter. Letzte Reserven mußten hervorgeholt werden, aber gegen 5 Uhr abends wurde mit großem Hallo das Fahrzeug mit 190 Litern Bier begrüßt. Innerhalb kürzester Zeit wurde mit "Finsterwalder Hell" und "Dunkel" die bereits schmerzhaft bemerkte chronische Unterhopfung ausgeglichen. Froh gestimmt und festlich gekleidet war der Saal bald gefüllt. Nach dem wirklich opulenten Abendbrot wurde im Verlaufe der Ansprache unseres Vorsitzenden Stefan unser Chorleiter Max feierlich in den Kreis der Bergfinken aufgenommen. Danach begann das Kulturprogramm, das von den Akteuren mit viel Liebe und Mühe vorbereitet worden war. Man kann gar nicht alles im Einzelnen aufzählen, aber das alte Gebäude erzitterte von Lachsalven angesichts der vielen Darbietungen. Herausgegriffen sei der Auftritt der Heide Werner aus Heidenau und vom Rolf, der Thomasrolf vom Sonnenstein (Ähnlichkeiten sind rein zufällig), gewürzt von einem Auftritt Helene Fischers und anderen Künstlern, war kaum zu überbieten. Ausgewählte Sänger brachten Eigenkompositionen unseres Chorleiters Max zu Gehör und unser Chorleiter Uli und seine Mitsänger prägten mit dem "Rollkofferchor" wohl ein neues Synonym. Bis tief in den Morgen wurde gelacht, getrunken, musiziert und vor allem gesungen, bis auch beim letzten Bergfinken Morpheus sein unvermeidliches Recht forderte.

Hasso


2.Tag

Nachdem der Sonnabend mit seinem wunderbaren kulturellen Abendprogramm und der Aufnahme unseres Chorleiters Max gegen 2 Uhr sein Ende gefunden hatte, ging es Sonntag bereits früh weiter. Wobei früh relativ ist – immerhin war das Frühstücksbuffet bis 9.30 Uhr geöffnet. Trotzdem fühlte sich das Ganze nicht nach Ausschlafen an, besonders weil sich unter den Neuaufnahmen eine gewisse Anspannung ausbreitete ob der Neuaufnahmeprozedur, die nun kommen sollte. Und diverse Altbergfinken taten ja auch bereits in den Tagen und Wochen zuvor alles dafür, mit unangenehm klingenden Andeutungen eben diese Anspannung zu erzeugen.

Zuvor wurde jedoch vor dem Haus im nachlassenden Regen gesungen. Dabei wurden sowohl vorgegebene Lieder als auch Lieder auf Wunsch/Bezahlung gesungen. Und so ließ zum Beispiel Uli Vogt vom Balkon des Hauses Geldscheine regnen, um sich  ein Lied zu wünschen. Lediglich den Herrgott konnten wir nicht durch den Wald gehen lassen, weil Solist Leo nicht anwesend war. Nachdem das Einsingen abgeschlossen war, ging es an die Neuaufnahme. Zuerst gab es eine angeleitete Erwärmung, dann die Aufnahme an sich. Wie das genau vonstattengeht weiß wohl jeder Bergfink, jeder der es nicht weiß, muss halt Bergfink werden ;)

Sehr beeindruckend fand ich die persönliche Begrüßung durch alle anwesenden Mitglieder des Chores – dieser Moment wird zumindest mir lange im Gedächtnis bleiben.

Nachdem nun alle anwesenden Aspiranten zu vollwertigen Bergfinken geworden waren, ging es zum nächsten Programmpunkt, getreu des diesjährigen Sängerfahrtmottos:  „Herein geschaut – hier wird gespeist, gesungen und gebraut!“ Die Fahrt führte also zum Finsterwalder Brauhaus, wo wir von Braumeister Markus die Eigenheiten des Bierbrauens erfuhren. Unter anderem wurde erläutert, was genau das Deutsche Reinheitsgebot ausmacht und warum dies für den vollen Geschmack des Biers so wichtig ist, wieso die Biere in dieser Brauerei nicht filtriert sind, warum Biere an der Küste häufig so hopfig schmecken und was der Unterschied zwischen ober- und untergäringen Bieren ist. Zusätzlich gab es eine kurze Führung zu den Braugefäßen. Natürlich durfte die Verkostung nicht fehlen, genauso wenig wie die passenden Lieder dazu.

Abschließend ging es mit dem Bus wieder nach Elsterwerda, von wo der Zug zurück nach Dresden fuhr.

Für mich war es ein wunderbares Wochenende mit vielen schönen und lustigen Momenten und ich freue mich, jetzt zum Kreis der Bergfinken zu gehören.

Albrecht Michler




Auf den Bergen ist es schön!

veröffentlicht um 06.09.2017, 14:37 von Jürgen Zill

Oder.

Auf dem Brand singt es sich schön.

Denn: hierher kommen, die Aussicht genießen, die Köstlichkeiten der Küche ausprobieren und mit Freunden den Nachmittag verbringen, ist auf dem Brand immer wieder ein Erlebnis.

Zum 8.mal an dieser Stelle erschallten unsere Lieder in die Bergwelt.

Und was die Anzahl der Lieder betrifft, so stand uns ein langes Konzert bevor.

Unsere beiden Chorleiter Uli Schlögel und Max Röber hatten den Chor fest im Griff und forderten die Sänger immer wieder heraus.

Eine „Herausforderung“ war auch unser Conférencier Leo. Gewohnt lustig und hintergründig war seine Ansage. Über eine Aussage, betreffend des Chores, unterhalten wir uns aber intern….

Nach der Pause und nach dem Titel „Lützows Jagd“ gedachten wir einer Jagd mit glücklichem Ausgang. Denn vor über 50 Jahren „jagte“ unser Sänger Egon einem jungen Mädchen namens Traudel nach und heiratete sie. Mit einem Lied nur für die beiden ehrten und gratulierten wir zur Goldenen Hochzeit.

Lang anhaltender Beifall und eine große Zuschauermenge waren der Lohn für dieses sehr schöne Konzert.

Auf den Bergen ist es schön!

Man müsste noch eine Strophe dazu dichten….Auf dem Brand singt es sich schön.

 

C-P-Diener



Sommertreffen und Wildschweinessen an der kleinen Liebe.

veröffentlicht um 22.08.2017, 07:59 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 06.09.2017, 14:38 ]

Die kleine Liebe ist immer wieder ein gut geeigneter Treffpunkt für derartige Vorhaben, ist sie doch gut erreichbar und bietet eine schöne Feuerstelle und viel Platz.

Aus Termingründen wurden in diesem Jahr das Sommertreffen und das traditionelle Wildweinessen zusammengelegt. 

Das Wetter passte!  Die Teilnehmer waren bunt gemischt, erfreulich, dass alle Altersstufen vertreten waren.

Das Team um Harry und Emmi kümmerte sich um die gastronomische Versorgung, die Bergfinkenband spielte auf und Hugo schleppte alles verfügbare Holz an die Feuerstelle.

Vielen Dank allen, die diesen schönen Sommerabend für uns möglich gemacht haben!  




Sächsische Bergsteiger sangen

veröffentlicht um 08.08.2017, 16:43 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 08.08.2017, 16:45 ]


Für uns Bergfinken war es ein erhebendes Gefühl, gemeinsam mit über 200 Sängern der sächsischen Bergsteigerchöre zum hochkarätigen Festival Sandstein und Musik unsere Stimmen im Wehlgrund erklingen zu lassen. Einen besseren Veranstaltungsort, als die bis auf den letzten Platz gefüllte Felsenbühne Rathen, kann man sich nicht denken; das Wetter, das Ambiente und das Motto konnte nicht besser gewählt sein. Alle Chöre waren stimmlich gut besetzt und gaben ihr Bestes. Uli Voigt moderierte auf eine sehr herzliche Weise, ging humorvoll auf kleine Unterschiede zwischen den Chören ein und hob Gemeinsames hervor und schob sogar ein kleines Solostück ein.

Die felsige Umgebung der Bühne wurde gut in die Darbietung einbezogen. So erklang der Schall der Alphörner aus luftiger Höhe, Jodler wurden auf nahestehende Felsen postiert. Höhepunkt für die Zuschauer war die Zugabe La Montanara, ein allseits beliebter Titel bei allen Chören.

Es war ein tolles Konzert für Sänger und Zuhörer.

Wegen der riesigen Schlange an der Fähre nach Konzertende kehrten zahlreiche Sänger beim Hermann ein, wo die Kehlen wieder befeuchtet wurden und noch manches Lied bis in den Abend erklang.
















Abendsingen in Papstdorf

veröffentlicht um 27.07.2017, 13:24 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 27.07.2017, 13:29 ]





Jedes Jahr im Sommer treffen sich die drei Chöre des Sächsischen Bergsteigerbundes zum gemeinsamen Singen.
Zur Freude der Zuhörer wurde auch nach dem Konzert weiter musiziert


Singen auf der Naturbühne in Leupoldishain

veröffentlicht um 27.07.2017, 13:14 von Jürgen Zill



Schon zur Tradition geworden, Das Singen auf der Naturbühne in Leupoldishain, dieses Mal auch bei bestem Wetter,
ist mittlerweile zum Familienausflugsziel geworden.





Himmelfahrt

veröffentlicht um 26.05.2017, 15:34 von Jürgen Zill

Will man die Landschaft kennen lernen, verlaufe man sich mal! Auch wir wissen jetzt, wie man lieber nicht zum Räuberhöhlenturm läuft. Gefunden haben wir ihn doch noch, nach mehr oder weniger langem Suchen. Dort wurden dann die extremen Wege Südost- und Nordwestkante erklommen. Während dessen waren die Grillwürstchen noch nicht ganz schwarz und wurden verspeist. Oberkellner Gerd servierte sogar auf dem Gipfel! Als die erste Gruppe zum nächsten Boxenstop Liethenmühle aufbrechen wollte, hatte auch die zweite Gruppe den Räuberhöhlenturm gefunden. Respekt! nach fast zwei Stunden.

In der Liethenmühle war ab 15:00 Uhr das Bier bestell und wir mussten uns beeilen. Dort wurden wir bereits mit einem separaten Tisch erwartet. Auch die Nachhut schloss dann bald auf. Gesungen wurde mit Begleitung zweier Gitarren auch, doch nicht zu viel, die Künstler hielten sich ziemlich bedeckt.

Auf unserer Spazierwanderung vom Bahnhof Krippen nach Kleinhennersdorf stand zunächst der Einkehrschwung in die Pension Gürth auf dem Programm. Dort kamen wir aber nicht pünktlich an, weil der Zug Verspätung hatte. Im Zug waren mehrere tausend Fahrräder und somit alle Einstiege blockiert. Wieso können die Radfahrer die Drahtesel denn nicht selbst bewegen? Komisch. Bei Familie Gürth haben wir zunächst die Stimme geölt und uns dann mit einigem Liedgut bedankt. Dann ging’s weiter zum Gipfelsuchen, doch das kennen wir ja schon.

Der Rückmarsch zum Bahnhof erfolgte froh gestimmt. Ausfälle oder unerlaubtes Entfernen von der Truppe gab’s diesmal nicht. An zu wenig Stimmenöl hat‘s nicht gelegen.

Wie heißt’s doch beim Kurfürst Friedrich von der Pfalz: „…‘s war halt doch ein schönes Fest, …“ Nein, so schlimm war‘s nicht, aber auch so schön.

Falk





Frühjahrskonzert 2017 "Wie lieblich schallt's durch Busch und Wald"

veröffentlicht um 10.05.2017, 12:44 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 11.05.2017, 11:27 ]

Zum nunmehr 7. Mal füllte sich der Ballsaal im "Lindengarten" mit erwartungsfrohen Zuhörern. Ihnen standen 82 aktivierende Personen erfolgreich gegenüber.

Dies waren: 73 singende Bergfinken, und 2 Dirigierende; 3 ins Blech blasende Männer vom Hornquartett mit ihrer, das gleiche Instrument beherrschenden Joana; unsere hochgeschätzte Moderatorin Lydia und die zwei Blumenmädchen Frieda und Constanze.

Der Programmtitel drückte es aus, es sollte durch den Wald gehen. Ein teilweise doch recht anspruchsvolles Konzert.

Das kurzfristig engagiertes Hornquartett vom "Heinrich Schütz Konservatorium" beherrschte seine Instrumente brillant.      

Unsere drei Solisten wurden ebenso mit Beifall belohnt, wie unsere Lydia. Selbige hatte viel zum Leben im Wald zu berichten und meisterte Ihre Ansagen auch mit lustigen Einlagen wie immer in gekonnter Form.

Unsere beiden Chorleiter hatten die Sänger mit ihrem anspruchsvollen Dirigat fest im Griff.

Beim "Gewitter im Gebirge" kam es beim Abschluss (bunter Regenbogen) zu geringfügigem Missklang, den aber vermutlich nur die im Saal sitzenden Bergfinken registrierten und was vermutlich mit dem Gewitter zusammenhing.

Beim Abschlusstitel "Zur hohen Jagd" war der Text schwer zu verstehen; selbst für im Saal sitzende Sänger, welche das Stück schon mit geprobt hatten. Dies ist aber auch so, wenn man den Titel bei You Tube eingibt!!

Dass unser Titelblattgestalter Wolfgang Winkler im Programmheft eine Würdigung erfährt, ist lobenswert.

Es war ein schönes und gelungenes Konzert, dem die große Zuhörerschar zum Schluss frenetischen Beifall zollte, zumal sich auch alle Sänger vor ihr verbeugten.

Nun beginnt aber auch wieder die schöne Zeit des Bergliedes !!!

 

H"S"G



Anklettern 2017

veröffentlicht um 10.05.2017, 02:54 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 10.05.2017, 12:25 ]

Nach der langen Winterpause stand wieder unser Anklettern auf dem Programm. Wir hatten in den vergangenen Jahren schon Dauerregen oder sommerliche Temperaturen zum Anklettern.  Dieses Mal fiel über Nacht Nieselregen; kaum mehr als fünf Grad Celsius und dichter Nebel über dem Elbtal. Das soll nun der Wonnemonat Mai sein? Trotzdem eilten auf verschiedenen Wegen 22 Bergfinken, dazu Frauen und Kinder,  zum Treffpunkt im „Riegelhof" am Großen Bärenstein. Für große Bergfahrten war der Fels zu feucht und so quälte sich aus Vernuftsgründen durch den Kamin des Alten Weges am Klettergipfel Khan ein Lindwurm auf den Gipfel. Bereits im Riegelhof erklangen die ersten Lieder und auch danach auf dem Khan wieder. Auch unser Chorleiter Max Röber stand mit auf dem Gipfel. Am frühen Nachmittag wanderten wir wieder dem Elbtale zu und setzten mit der Fähre über auf das rechte Elbufer. Auf dem Schloßberg, der alten Ruine der Burg Welyn, die gerade von Burgfreunden aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt wird, erklangen weitere Lieder über das Wehlstädtel. Inzwischen hatte auch der Wettergott ein Einsehen und die Sonne meinte es gut mit uns. Einkehr wurde beim freundlichen Wirt Uwe in der „Habe" in Wehlen gehalten. Für die gute Bewirtung spricht, daß nach ausgiebigem Gesang, auch mit Gitarrenbegleitung, die letzten Bergfinken gegen 9 Uhr abends den Heimflug antraten. Schließlich mußten und wollten wir alle am nächsten Tag zum Frühlingskonzert im „Lindengarten" in Dresden mit voller Sangeskraft antreten.

H. H. Gantze


Probenwochenende

veröffentlicht um 13.03.2017, 16:30 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 14.03.2017, 07:31 ]

Am 10. März 2017 fanden wir uns in der Jugendherberge in Ostrau zusammen, um regelmäßig zu essen und vor allem zu trinken – ach nein,

da habe ich was falsch verstanden, richtig wäre: um durch intensive Proben, die künstlerischen Grundlagen für unsere diesjährigen Konzertauftritte zu schaffen.

Und unsere Chorleiter hatten sich einiges vorgenommen: unter anderem Werke von Robert Schumann, C.M. von Weber und Mendelssohn-Bartholdy, oder Kämpfes „letzte Rache“ (Bergmorgen).

Sehr viele Titel hatten einen Bezug zur Jagd, weil unser Frühjahrskonzert unter einem Jagd-Motto steht.

Nach einer zweistündigen Probe am Freitag Abend scheiterten wir gut gelaunt an Max' Vorgabe, um 11 Uhr im Bett zu sein und kein Bier zu trinken.

Am Samstag wurde von 9-18 Uhr mit kleineren Unterbrechungen geprobt – es gab auch viel zu tun.

Viele uns unbekannte Titel und dann noch ein halbtägiger Ausfall eines Chorleiters – die Aufgabe unseres anderen Chorleiters Max Röber war eine Herausforderung,

die er aber souverän meisterte. Alle künstlerisch und organisatorisch Verantwortlichen haben hervorragende Arbeit geleistet und damit für ein sehr gelungenes Probenwochenende gesorgt.

Danke!

 

Michael Neubert










1-10 of 81