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Benefizkonzert in der Buschmühle

veröffentlicht um 11.06.2013, 15:35 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 10.07.2013, 13:59 ]

Nachdem der Eine oder Andere noch das schöne Wetter zur Ausübung des geliebten Bergsports nutzte, stand das Aufgebot der Bergfinken pünktlich 15.30Uhr vor der Buschmühle bereit, um musikalisch die bereits begonnen Aufräumarbeiten in Bad Schandau zu unterstützen. Doch vorerst wurde den Finken die Unterstützung des Buschmüllers zuteil, welcher die erste Runde Bier für die Sänger spendierte. Mit geölter Kehle trällert es sich bekanntlich am Besten und so führte uns unser Ulli singend „Mit dreifachem Hoch“ zur Bühne.  Mit dem Spruch „Hell klinge mächtiger Akkord“ wurde dann auch den letzten Gästen klar, dass hier mit Leib und Seele musiziert wird. Gockel nutze den Schwung der ausklingenden Schallwellen, um die Gäste in unserem und im Namen der Buschmühle zu begrüßen und brachte unser Ansinnen, dem flutgeplagten Bad Schandau unter die Arme zu greifen, mit gewohnter Lockerheit und trefflichem Humor herüber. Weiter ging es mit ein paar Highlights des Berggesanges von denen vor allem das getragenen „Am kühlenden Morgen“ und die Sasek`schen Lieder wie „Dunkel die Wälder“ und „Ehre sei Gott“ ihre Wirkung mit Sicherheit nicht verfehlten.

Zum Glück erschuf der Gott die Pause und so konnte die aufkommende Trockenheit im Rachenraum zielsicher mit Gerstensaft bekämpft werden. Ob es wohl bei einem Pausenbier geblieben ist wage ich zu bezweifeln, denn der Start in die zweite Runde erklang noch beschwingter und ausgelassener. Dies war wohl auch der Grund, dass die Tempovorgabe bei den „Steirischen Jungs“ von Stimmgruppe zu Stimmgruppe unterschiedlich interpretiert wurde, aber einer Truppe, die so viel Spaß am Singen hat, kann man nichts krumm nehmen und war uns nach jedem Lied ein herzlichen Beifall hold.

Das der musikalische Ausklang an einem Ort wie der Buschmühle mit zünftigen Trinkliedern dargeboten wurde, war wohl fast schon ein Imperativ und gleichzeitig die beste Überleitung zum folgenden Schlappseilkonzert.

Auch wenn wir zahlenmäßig schon besser aufgestellt waren, so klang es doch aus meiner Sicht wirklich toll, wobei die musikalische Kritik natürlich unserem Chorleiter obliegt. Doch wie sagte unser Vorstand so schön: „Dies ne bringen sinn halt ne da...“

Gerome  15.06.13






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