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Bergfinken 2011

 


Weihnachtswanderung zum Permahof



Die letzte Wanderung des Jahres  führte uns zunächst zum Aussichtspunkt der Hohburkersdorfer Linde (398 m) und weiter zum Permahof im gleichnamigen Ort. Der Nationalparkführer Frank Eichler nahm uns  an der Fähre in Rathen in Empfang, um uns in seinen Hof zu begleiten.

Unterwegs ging es in seinen umfangreichen Erläuterungen weniger um Aufstiege an Talwächter oder Lokomotive, sondern um "seinen" Nationalpark und die unzähligen Konzepte drumherum. Bis hin zu den sexuellen Finessen des gefürchtetesten Waldschädlings, dem Borkenkäfer. Wir kennen jetzt alle Geheimnisse um seine Rammelkammer.

Nach Durchwandern des  blitzsauberen Örtchens Rathewalde hatte der unglaubliche Rundblick von den Linden des Gipfelpunktes, trotz geringer Eintrübung, etwas Erhabenes.

Aber dann schneller Abstieg zum bereits prasselnden Feuer im Permahof.

Bei herrlichem Glühwein von Gerd's Hand und Bratwürsten der Hausmarke ging es uns wieder richtig gut. Einige heitere Lieder, sogar mit Gitarrenbegleitung eines Finken i.L. (in Lauerstellung), wurde der Nachmittag in der urigen Umgebung ein heiterer Abschluss der Weihnachtszeit 2011.

 

Gruß Egon.



Wintersonnenwende auf der "Kleinen Liebe"


Bild ist vom Otto

Neues aus Wald und Fels, frei nach Kurt Schramm:

Im Wald da steht ein Ofenrohr

Stellt euch mal die Hitze vor.

Im Wald da brennt ein Feuer

Das wird meistens teuer.

Außer am heutigen Tage, denn die leider nötigen Stempel liegen vor und viele fleißige Hände haben wieder einen Mordsholzstapel hingestellt.

Herzlich Willkommen zur Wintersonnenwende des Sächsischen Bergsteigerbundes 2011 hier an der Kleinen Liebe. Hinter uns liegt ein ereignisreiches Bergjahr, unser Bund konnte seinen 100. Geburtstag mit einem rauschenden Fest im Theater Wechselbad begehen. Unvergesslich waren dabei sicher nicht nur für mich die emotionale Festrede unserer Bergfreunde Herbert und Christian und die grandiosen Festvorträge von Frank u. Heinz Lothar. 

Besonders gefreut habe ich mich aber über das Engagement vieler Kletterklubs mit sehr persönlichen Ausstellungen. Leider fiel das Familienfest im Juli fast den Wetterunbilden zum Opfer, aber spätestens in 3 Jahren zu 150 Jahre Bergsteigen in Sachsen sollte uns Petrus wieder wohl gesonnen sein. Möglich werden solche Feste aber nur durch den unermüdlichen Einsatz so genannter „Ofenrohre“, sprich von Bergfreunden, welche selbst für die Sache selbst glühen unddas Allgemeinwohl über Eigeninteressen stellen. Das sind nicht nur Vorstände und andere Ehrenamtliche, nein wir alle sind der SBB. Ein Ofenrohr lässt sich ungern von anderen verkohlen oder besser gesagt ausnutzen, darum helft ihr alle mit, gebraucht wird jeder.

Der Bergsteiger wird groß durch seine Taten, reich durch seine Erlebnisse und weltoffen durch seine Kultur.  Mein alter Tschechenrucksack steht am Wandfuss im warmen Sand und ich lasse meine Gedanken schweifen. Der beschwerliche Hentzschelriss am Kleinen Falkner zieht an mir vorüber, die Birkigtkante an der Rauschenspitzesieht mich über den Wipfeln der Nadelbäume schweben und ich klinke erleichtert den 2. Ring des Erkerweges am Vorderen Torstein. Wir blinzeln auf dem Gipfel in die strahlende Sonne, einer von uns summt leise eines unserer schönen Berglieder. Und dann schwingt sich ein Lied hinab ins Tal, von unten hallt der Beifall, auf den wir nicht warten, zurück.

Ja, auch wir Bergfinken sind „Ofenrohre“. Bei uns wirdmanchmal so kräftig eingeheizt, dass es richtig warm wird und zwar um`s Herz.

Ich rufe jeden Kletterklub auf, mal beim Klubabend die Reihen durchzuschauen und einen oder mehrere Sänger für uns Bergfinken auszuwählen. Viele sind bereits da, Schwefelbrüder, Rohngagen, Berglüstlinge, Leute vom Alte-Knacker-Verein und von Keiner Kann Klettern seit 1911 und natürlich auch Felsenkleinkinder, sprich Bergbabys. 

Neben einer soliden sängerischen Ausbildung findet ihr auch Freunde für`s Leben, also verschafft doch eurer Frau einenfreien Donnerstagabend, ihr seid ja ab 18.15 Uhr in der Enso am Hbf.

Die Aufnahme erfolgt dann im Rahmen unserer alljährlichen Sängerfahrt im Oktober, welche als Fahrt in`s Blaue stattfindet. Traut euch ruhig, für 2012 stehen jetzt schon 4 Aspiranten bereit. 

Nun aber Schluss mit den Worten, alle warten darauf,unser Feuer brennen zu lassen. 

Ich rufe allen Bergfreunden ein kräftiges Berg Heil zu, denn wir sind Bergheiler und keine Grüßgötter und stehen zu unserem Gruß, der uns über viele Jahre Hoffnung und Verbundenheit gegeben hat und der unter keinen Umständen in eine Ecke gerückt werden soll.

Flamme empor!

"Gockel" Jörg Hähnel 



Lichtelabend


Bedarf es bei PMP zweier Weihnachtsmänner?

Der Lichtelabend ist einer der Höhepunkte  in unserem Chorleben.

So auch in diesem Jahr.

Es ist für die Organisatoren immer eine Herausforderung geeignete Räumlichkeiten, bezahlbare Beköstigung und ein ansprechendes Programm auf die Beine zu stellen.

Diesmal waren, ganz zur Freude unserer Jüngsten, sogar zwei Weihnachtsmänner anwesend.

Einige Weihnachtslieder und ein kurzweiliger Vortrag über die Reise einiger Bergfinken auf die Azoren rundeten den Abend ab.

Ein schöner geselliger Abend, an den man sich gern erinnert.

J.Z.




Weihnachtskonzerte in der Annenkirche





Bergfinken singen

Alle Jahre wieder ….... hieß es am 2.12.2011 und 3.12.2011. in der Annenkirche.

Denn da kamen wir wieder, um unser 11. Weihnachtskonzert an diesem Ort zu singen.

Unter dem diesjährigen Motto „Bergweihnacht„ betraten wir schon zwei Tage vorher die heilige Halle, um unseren notenkundigen Dirigenten zu zeigen, wie gut wir sind. Aber bald holten sie uns aus unserem Wunschdenken heraus und zeigten uns unsere kleinen Schwächen. Schließlich können wir nicht sofort alles geben. Nein, nein , man muss uns herausfordern.

Was dann folgte waren zwei gute Proben. So „gestärkt„ gingen wir in die Konzerte.

Es ist immer wieder schön, wenn man zur Weihnachtszeit auf der Bühne steht und in die erwartungsvollen Gesichter unserer Freunde und Familienangehörigen schaut.

Bei unserem zweiten Konzert beobachtete ich eine Frau, der bei dem wunderschönen Lied – Cantique de Noel - die Tränen in den Augen standen. Ihr Weinen hatte mich so stark beeindruckt, dass ich Mühe hatte, mich auf den Einsatz zu konzentrieren.

Dieses Lied ist für mich sowieso eines der schönsten oder sogar das schönste Weihnachtslied. Und wie es dargeboten wurde.........! Danke Anne.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei unseren beiden Chorleitern bedanken. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sie diese Konzerte planen und mit uns gemeinsam durchsetzen.

Ich möchte jetzt keine Analyse der einzelnen gesungenen Lieder vornehmen. Aber es waren schon einige harte Proben vonnöten, um die Lieder - Rifugio Bianco und  Karl Mays Weihnachtskantate zu singen. Ich finde, mit solchen Herausforderungen stärken wir den Zusammenhalt unseres Chores kollosal.

Geschafft von den Proben, geschafft von den Konzerten, mit einer riesengroßen Portion Zufriedenheit, beendete ich das letzte Konzert.

Männer, wir waren (und wir sind) Spitze. Ich habe viel Lob erfahren für unseren Gesang.

Und für die Beseitigung der kleinen Fehler treffen wir uns wie gewohnt einmal in der Woche.

Eine schöne „Bergweihnacht„ wünscht

Claus-Peter Diener



Fotos: Lynn Berthold

 

Totenehrung an der "Hohen Liebe"

Totenehrung an der Hohen Liebe am 20.11.2011 -- lebendige Tradition des SBB und Treffpunkt für Gleichgesinnte.

Wandern durch hohe Laubhaufen, kaltes aber schönes Wetter, eine Feuerstelle am Wegesrand. Eine schöne Herbstwanderung. Wären da nicht die vielen bekannten Menschen, die Totensonntag mit uns in Richtung Hohe Liebe streben. Vom Berg lassen die Bergfinken besinnliche Lieder von Bergsehnsucht, Gipfelerlebnis, Abschied und Auferstehung erklingen. Im Anschluss daran ging es bei schönstem Sonnenschein in den Dom zum geselligen Teil des Tages!

Eine schöne und wichtige Tradition, wie unser Sportfreund und Sänger Dr. Ulrich Voigt in seiner Ansprache betonte.

Berg Heil!

Moritz Beck





Schrauben, Sägen, Betonieren

Auf zum großen Herbstputz in und um unsere Bergfinkenhütte.

Es sollte die Kellerdecke gedämmt werden, die Betten bekamen eine neue Liegefläche, Altholz wurde zu Feuerholz und an unserer neuen Abstellfläche wurden Stangen einbetoniert, um die Fläche abzugrenzen. Auch der „Gockelnachwuchs“ beteiligte sich fleißig an den Arbeiten.

Erfreulich viele Helfer fanden den Weg nach Ostrau, so dass die meisten Arbeiten schon um die Mittagszeit abgeschlossen waren.

Wer arbeitet soll auch essen und so gab es zum Mittag leckere Goulaschsuppe aus Steffis Küche.

Alles was die „Hüttenchefs“ geplant hatten, gehörte am Nachmittag endgültig der Vergangenheit an…

… und so konnten am Abend noch zwei Geburtstage ausgiebig nachgefeiert werden.

Im Frühjahr steht dann der nächste Hütteneinsatz auf dem Plan und mit Sicherheit bedarf es dann wieder vieler fleißiger Hände, denn an Arbeit wird es sicher nicht mangeln.

Jürgen Zill



 


 

 















Sängerfahrt im November 2011




Die Sängerfahrt ist jedes Jahr der Höhepunkt unseres Chorlebens und auch dieses Jahr war im Vorfeld wieder eine große Vorfreude unter allen Sängern zu spüren. Wohin würde die Fahrt gehen? Wie schwer werden die Aufnahmeprüfungen für unsere neuen Sänger?  Und welche Überraschungen hatte sich unser Sängerfahrkomitee ausgedacht? Alles war wie jedes Jahr streng geheim, außer Treffpunkt und Packzettel, wurden keine Details preisgegeben.

Treffpunkt war wie jedes Jahr im Dresdner Hauptbahnhof „Unterm Strick“. Zum Warmwerden sangen wir zwei Lieder und verspätete Sänger wurden wie immer, penibel bestraft. Anschließend erhielten die Neuaufnahmen Ihre Pakete zugeteilt und es ging zum Bahnsteig. Wie sich herausstellte ging es zunächst Richtung Görlitz. Schon auf der Zugfahrt wurde viel gesungen und gelacht und auch das ein oder andere Bier verhaftet… Die Fahrt verging wie im Fluge. In Görlitz erwartete uns schon ein Bus, der uns erstmals im Rahmen einer Sängerfahrt in die Königshainer Berge brachte. Das Wetter zeigte sich mit strahlendem Sonnenschein auch von seiner allerbesten Seite.

Eine kurze Wanderung führte uns zum Totenstein, wo wir ein warmes Mahl einnehmen konnten und auch Gelegenheit zum gemeinsamen Singen hatten. Unterwegs hatten unsere Neuaufnahmen schon reichlich Gepäck in Form von Schlauchbooten aufnehmen dürfen, welche dann im nahen Steinbruchsee aufgebaut wurden. Dazu wurde aus dem mitgebrachten Kletterzeug noch eine Art Seilrutsche aufgebaut, so dass sich alle Bergfinken auch körperlich betätigen konnten. Fünf ganz Wagemutige konnten dem 8°C kalten Wasser nicht widerstehen und schwammen eine Runde, alle anderen konnten nach Bässen und Tenören getrennt, ihre Kräfte im Kanufahren messen. Und als Tenor ist es mir natürlich eine besonders große Freude verkünden zu dürfen, dass die diesjährigen Sportwettbewerbe klar an die Tenöre gingen - beim Staffelkanufahren zählt nun mal die Gesamtzeit und nicht die schnellste oder langsamste Runde.

Anschließend ging es dann mit einer kurzen Wanderung zur nahe gelegenen Hochsteinbaude, wo die Abendveranstaltung stattfand. Nach einem reichhaltigen Buffet gab es zwei gelunge Ansprachen von Gockel und Stefan und im Kulturteil konnten sich alle an einem Loriot-Sketch und Gesang von Bubus erfreuen. Wie immer wurde auch wieder viel diskutiert, gesungen und natürlich getrunken – „Immer feucht sei meine Kehle“.

Der Sonntag begann wie jedes Jahr mit einem Katerfrühstück. Die Zeit bis zur Versteigerung wurde mit der Erkundung der Umgebung, Klettern am Hochstein oder mit der Suche nach den Schätzen der Königshainer Berge per GPS-Empfänger genutzt. Die Versteigerung brachte allerlei Fundsachen und Raritäten ans Tageslicht, darunter auch Kostbarkeiten aus der Chorgeschichte. Die Erlöse können sich durchaus sehen lassen.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen unserer Neuaufnahmen, welche sich den harten Prüfungen auf dem Gelände des Granitabbaumuseums stellen mussten. Details können hier natürlich nicht preisgegeben werden. Es sei nur so viel verraten, dass sich beide Kandidaten hervorragend geschlagen haben und sich jetzt Bergfink nennen dürfen. Damit ging auch die Sängerfahrt schon dem Ende entgegen. Wie immer verging die Zeit viel zu schnell. Auf der Heimfahrt konnten wir noch die anderen Fahrgäste im Regionalexpress von den Sangeskünsten der Bergfinken überzeugen, bevor sich unsere Wege am Hauptbahnhof wieder trennten.

Ein herzliches Dankeschön an das Sängerfahrtkomitee für die wunderschöne Sängerfahrt, die hervorragende Organisation und die vielen Überraschungen.


Michael Händel




Auf zur Interessenfahrt – oder zur interessanten Fahrt ?







Alle zwei Jahre das gleiche..... Wenn Egon und Traudel zur großen Fahrt einladen, dann sind die Plätze schnell weg. Wie in diesem Jahr auch. Die Nordsee stand  diesmal auf dem Plan,  der wie immer akribisch vorbereitet wurde.

Am Freitag, dem 30.9.2011 fuhren wir 7 Uhr vom Hbf los. Die erste große Pause machten wir an der ehemaligen Grenzstation Marienborn und  besuchten das dortige Grenzmuseum. Nach 2 Stunden ging es weiter in Richtung Jever und trafen dort zum Abendbrot ein.

Abend´s nahmen wir wieder Platz im Bus und fuhren zum ersten Treff mit den Schlicktown Singer´s. In der Gaststätte wurden wir mit großem Hallo begrüßt und bestens in Empfang genommen. Ein gemütlicher Abend mit viel Gesang und Gesprächen folgte.

Am nächsten Morgen fuhren wir in den Norden nach Norden und besuchten die Robbenaufzuchtstation. Anschließend besuchten wir den sehr schönen und kleinen Ort Greetsiel.

Nach unserem Abendbrot in der Jugendherberge liefen wir 19 Uhr in das Stadtzentrum von Jever. Zuerst besuchten wir die Stadtkirche, wo wir unsere Zuhörer mit einem Konzert beglückten. Danach nahm uns der amtierende Nachtwächter auf eine längere Stadtführung durch Jever in Beschlag und zeigte uns die schönen Seiten dieser Stadt. Eine längere Fußtour mit dem Besuch von 4 Kneipen und manchen kleinen Gassen sollte folgen. Wir besuchten sogar die Straßen, wo die „Frauen des leichten Wandels „ im Mittelalter ihrem Gelderwerb nachgingen. Aber für uns Bergfinken kein Problem – wir hatten unsere eigenen Partner mit. Den Abend beendeten wir im „ Haus der Getreuen „ bei einem Glas Jeverbier.

Am Sonntag früh stand eine Ausfahrt nach Wilhelmshaven an. Dort besuchten wir im Militärhafen einen U-Bootjäger. Nach einer  2-stündigen Führung durch das Schiff gab es für die anwesende Besatzung zum Abschluss einige Lieder. Ich hätte sogar 4 Stunden auf dem Schiff ausgehalten. So interessant war dieser Besuch.

Nach einem Mittagessen in der Miltärbasis fuhren wir in die Innen-

stadt. In der großen Hafenanlage lagen an diesem Wochende größere und ganz große Segelschiffe. Diese konnten bestaunt und sogar betreten werden. Ein hier ursprüglich geplantes Konzert mit den Schlicktown Singer´s konnte leider nicht stattfinden. Den Abend verbrachte jeder individuell.

Am Montag war Abreise. So schnell ging es aber nicht nach Hause. Zuerst fuhren wir in Richtung Westen. Nach Papenburg. Dort befindet sich eine der größten Werften der Welt. Die Mayerwerft. Auf dieser werden die größten Luxusschiffe gebaut. Eine mehrstündige und sehr interessante Führung erlebten wir da. Man könnte darüber noch sehr viel schreiben.Die Rückfahrt verlief ohne Probleme und so kamen wir 20 Uhr in Dresden wieder an.

Eine sehr schöne Tour ging damit zu ENDE.

Vielen Dank Traudel und Egon für die sehr interessanten Tage die Ihr perfekt organisiert habt.

Euer ChorDiener – Claus- Peter

Ps.: Ich freue mich auf die nächste Fahrt und bestelle hiermit zwei Plätze.

Bilder von CPD und JZL





 


 

 










Bergsteigerfußballturnier 2011


Das Bergfinkenteam

Das unser Gesang hervorragend zum Berg- und Klettersport passt, ist längst erwiesen. Wie sich aber der Fußballsport zum Berggesang verhält, wurde durch die Teilnahme des FC Bergfinken beim diesjährigen ERGSTEIGERFUSSBALLTUNIER 2011 in Rathmannsdorf durch uns untersucht.

Mit feinfühliger Ballarbeit, kraftvollen Flanken und standhafter Tor- Verteidigung nutzten wir unsere Außenseiterposition um einen hervorragenden zweiten Platz von hinten zu erkämpfen.

Schon von weiten konnte man uns anhand der ausgeklügelten Spieltechnik und unserer stimmigen Sportbekleidung (klassisch in Bergschuhen und Kniebundhose) sehen und auch hören.

Der Fainess halber muss hier aber betont werden, dass uns nur das Losglück (wir spielten in der kleineren Staffel A) auf den Achten Platz hob und uns somit jegliche Chance auf den Trostpreis verwehrte.

Die Spieler des CC Monolith 83, die uns kurz zuvor auf dem Spielfeld in die Enge und damit eigentlich auf den letzten Platz trieben, teilten jedoch den Trost-Bier-Kasten sportlich-freundschaftlich im Anschluss an diese sehr gelungene Veranstaltung.

Bedanken möchten wir uns bei unseren Gastspielern (Steffan, Reini und Heiko) sowie beim super Organisationsteam der „Eintagesspieler“, die auch gleich noch den ersten Platz belegten, zu dem wir natürlich gratulieren.


Berg Heil




Offenes Singen im Bielatal

Unwetterwarnungen gab es für Sachsen, besonders für den Nachmittag waren starke Regenfälle vorhergesagt und genauso war es auch. Das Wetter wechselte zwischen Regen und Starkregen. Dementsprechend gering war die Besucherzahl. Die wenigen, die gekommen waren, fanden es umso toller, dass wir es doch noch durchgezogen haben. Zunächst sangen wir unten an der Schweizermühle vier Lieder und zogen danach hinauf zum Rosengarten, wo der Verein „Ländliches Leben im Bielatal“ eine leckere Verpflegung vorbereitet hatte. Die vielen Helfer freuten sich über unser etwas abgeändertes Programm, das von Uli Voigt in sehr heiterer Weise moderiert wurde. Wir sangen von den fernen und nahen Bergen wie von der äußeren und inneren Feuchtigkeit und so wurde es für alle trotz des echt miesen Wetters noch ein schöner Nachmittag.

Stefan Jacob


 

B. Langer spendete die Fotos


 


 

 
















Offenes Singen an der Brand-Baude


Fotos diesmal von B.Langer

Der Balkon der Sächs. Schweiz empfing uns mit herrlichem Herbstwetter, sonnig und warm. So verbrachten zahlreiche Sänger mit ihren Familien und Freunden auch den Tag erstmal mit Wandern und Klettern in den Schlüchten des Brandgebietes.

Die Wirtschaft der Brand-Baude hatte alle Hände zu tun, den Besucherandrang zu bewältigen. Unsere Lieder erzählten vom Wandern in aller Frühe, von den heimischen und fremden Bergen sowie natürlich auch vom Wein und Bier. Bei einigen Titeln begleitete unsere beliebte Instrumentalgruppe den Gesang und auch das Publikum sang begeistert „Am frühen Morgen“ mit.

Ein herzlicher Dank geht an unseren Gockel für die Moderation sowie an unsere beiden Chorleiter Wolfgang und Uli!

Stefan Jacob

Das Singen am Brand im nächsten Jahr findet am Sonntag, 9. September um 15 Uhr statt.




Familienfest 100 Jahre SBB


Foto von Moritz Beck

Zum Familienfest anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Sächs. Bergsteigerbundes gaben am 2. Juli die drei SBB-Chöre: Bergfinken, Männchor "Sächs. Schweiz" und der Sebnitzer Bergsteigerchor eine gemeinsames Konzert. Auch das Jugendblasorchester Sebnitz war mit von der Partie.



Himmelfahrtspartie

Jahrzehntelang hat die Himmelfahrtspartie ihre Wege in die „Hügel“ an eine mehr oder weniger bekannte Quacke zur Vervollständigung der Sammlerliste geführt. 2011 war alles anders. Obwohl  im  Allgemeinen  ganz  gut  versorgt,  zog  es die Herren  nach  Diesbar-Seußlitz  zum “Heiratsmarktspektakel“. Ein recht heiteres Volksfest  bot  sich nach  Schlossführung und  Weinbergwanderung  den recht durstigen und neugierigen Gesellen.

Manfred,  der  Weinbauer,   hat  uns  mit  Sachkunde  und  Humor  über  seine wirklich sehenswerte Heimat sehr gut informiert.

Viele   witzige    und   humorvolle  Erscheinungen  auf  dem  weitläufigen  Festgelände  sollte  man  lieber  selbst mal in aller Ruhe  ergründen. Dabei spreche ich nicht nur von den dort für einen Tag getrauten Figuren. Novum: man konnte sich auch gleich wieder scheiden lassen.  Ohne Unkosten.

Der Abschluß des Tages führte die  Truppe  in  den  ehemaligen  Seußlitzer Hof neben  die  Sattelkammer  unter  die  Linde des Rittmeisters Dieter. Dort floß die einzige Biersorte der Welt die niemals teurer wird: Freibier!  

Heitere  Stories, bis hin zu dem Kindersolisten in russischer Sprache aus dem  Kursker Bogen und Reiseführergeschichten von Ludmilla, würzten  die  internationale  Runde. 

Zum Glück haben wir durch unsere eiserne Disziplin das bereits im Vorfeld mit der Rückfahrzeit festgelegte Ziel 100% eingehalten und somit volle Punktzahl locker erreicht. Dank allen,  die  ein außergewöhnliches Erlebnis mitgestaltet haben.                          

Mit durstigen Grüßen Egon.  




 


Hoffest in der Mittelndorfer Mühle

Vom Leo ist das Bild
 


 
Auf zum Frühjahrssingen...

Foto: Dr. H. Scheufler

Ein Bergfinkenjahr ist nach Sonnenauf- und Sonnenuntergängen gerechnet natürlich gleichlang einem Kalenderjahr, auch wenn die Bergfinken schon fünf Wochen vor der Sonnenwende auf der ihr gewidmeten Wiese in Weißig bei Rathen ihr erstes Offenes Singen 2011 veranstalteten.

Eine bei Sängern wie beim Publikum gewachsene Tradition, hervorgegangen aus den jährlich vorher durchgeführten Singen auf der Laasenwiese und jetzt zum dritten Mal an der nicht nur nach Metern aufgewerteten Stelle.    

Bei Bilderbuchwetter erfreuten sich an die 200 Zuhörer am Chorgesang mit Wander-, Berg- und Trinkliedern unter bewährter und diesmal ausschließlichen Leitung von Wolfgang Wehmann. Das Bergpanorama der Sächsischen Schweiz bot dazu die Kulisse, die passender nicht sein konnte.

Gab das alles schon den nötigen Vorschuß auf ein gutes Gelingen, wurde es noch durch die lockere Moderation von Jürgen Zill vervollständigt und dank der Unterstützung durch die Agrargenossenschaft sowie Kommunalverwaltung Struppen ermöglicht.

K. Pröger



„Auf zu unverhüllten Sternen“


Traumhaftes Wanderwetter, vierunddreißig Bergfinken und dazugehörige Fan-Vögel lenkten die Schritte zu den Radebeuler Weinhängen in Richtung Himmelswarte. Wir wollten sie in unbewölktem Raume sehen: Die Sterne.

Ganz ohne Einkehr ging die Lauferei, trotz Vorhabens, dann doch nicht. In einer urigen nicht ganz aufgeräumten Ausschankstätte des hiesigen Weines war eine heitere Rast unumgänglich. Dank großer Disziplin kam die Gruppe von dem Frühausschank eines wohlschmeckenden Weißburgunders dann doch wieder in Wanderlaune. Pünktlich, mit ausgiebiger Zwischenrast am „Franzosenborn“mit herrlicher Weitsicht über Weinbergshänge und Elbtal, tauchten wir in die Nacht des Planetariums ein.

Nach umfangreichen Himmelbeobachtungen, die mitunter durch sehr gleichmäßiges Atmen einiger Wissensdurstigen kaum gestört wurde, ging es nach anschließender Sonnenbeobachtung mit ihren Flecken zurück zur Öffentlichen. Ein sehr heiterer, gesangsdurchsetzter Frühlingstag ging  zu Ende.

Herzlichen Dank für die fachkundige Betreuung was Immobilien, Weinberge, Umgebung und Wege betraf an Bärbel !    Die Bilder steuerte PMP bei.

Egon.


Frühjahrskonzert im Ballsaal "Lindengarten"

   Der Johanniskegel auf dem Programmheft - gemalt von Wolfgang Winkler


„Kein schöner Land“ und „Frühling im Elbtal“ – die Bergfinken laden ein!

Selbst d´ran schuld, wer tags zuvor das Bergfinken-Anklettern verpasst hatte …

Als Eröffnung zu unserem Frühjahrskonzert nahmen wir alle Finken und unser Publikum mit in die neue Kletter- und Wandersaison. Neues Programm, neuer Saal – bereits eine Vergnügungsstätte aus Gründungszeiten unseres Chores – und so manche neue, interessierten Gesichter (auch wenn der mitgeschleppte Ehegatte seiner Ruhe bedurfte …).

Hier feierten wir den Frühling und die endlich beginnende Saison. Festen Wanderschrittes in den Frühling hinein und ´ran ans Publikum – die Bergfinken, wie sie erwartet und geschätzt werden.

Nach der Pause („Ein Bier, das macht den Durst erst schön“) wurde es anspruchsvoll und unterhaltsam – nicht jedermanns Sache.

„Herrliche Berge“ – der Titel spricht für sich. „Das große Leuchten“ – das Herz öffnet sich.

Und dann: „… Mappe zu !“ Der schrecklichste Moment so manches Noten- und Text-Fetischisten! „Ich lieg auf hohem Gipfelgrat im goldnen Sonnenschein …“ – die Bergfinken singen ihre Seele … !          Ja!        Manches Lied wird erst unser, wenn wir uns lösen, Sklaven zu sein!

Bevor es noch unterhaltsamer wird: Matthias  Hieke zeichnete zwei unserer verdienstvollen Sänger aus. Man muss das sich ´mal vorstellen: sie singen 2/3 der Jahre, die unsere 90-jährigen Bergfinken bestehen! Die geehrten waren Bubus – die Eiche des 2. Tenors (in weiblicher Vertretung; Matthias  Hieke vermied es somit diskret, die Ehrennadel an die Brust zu heften)  - und Uli Voigt (der Kommentar wäre hier zu lang).

Und jetzt gaben wir „dem Affen Zucker“.

Wem die „Pepita …“ noch nicht den Kopf  verdreht hatte und selbst die „Spanischen Nächte“ noch kühl ließen, dem schenkten wir Chianti-Wein ein!

Manchem im Publikum war es vielleicht schon zu viel!

Mit der „Mitternachtsserenade“ suchten sich die diversen Gefühle dann ihren freien Lauf – oh Weh!

Die (leider nur eine) Zugabe durften wir unserem begeisterten Publikum nicht vorenthalten.

Auf keinen Fall zuletzt zu verstehen: Lydia Schlenkrich führte das Publikum nicht nur durch´s Konzert. Sie spricht mit ihren einfühlsamen Beiträgen aus unseren Herzen – auch das muss gekonnt sein – vielen Dank!

Klaus-Dieter Katzy

 

Mit Frieda und Bruno zum Anklettern

Auf dem Weg zum Klimmerstein und zum Gipfel / Rundblicke



Nach einer Woche mit Kälte und einem Himmel, der eher nach Untergang als nach Frühling aussah, blickten wir sehr skeptisch auf den Wetterbericht.

Doch die Wetterfrösche enttäuschten uns nicht!

So wie wir es gewohnt sind, wenn die Bergfinken etwas planen, dann scheint die Sonne!

So auch heute.

Also mit Sack und Pack und Kinderwagen mit Frieda als Passagier auf zum Klimmerstein.

Schnell waren die Seile ausgepackt und der Gipfel bezwungen. Auf den Nachwuchs achtete unterdessen Bruno, der Schweizer Sennenhund. Auf dem Gipfel erklangen einige Berglieder zur Freude der mitgereisten „Nichtkletterer“ und der Bergfreunde auf den benachbarten Gipfeln. Am Nachmittag gab es noch einige Gipfelsiege und nach dem Abstieg im Tale dann für die Wanderer und Kletterer das wohlverdiente Bierchen und für Frieda das Fläschchen.

Ein schöner Tag in den Bergen!

Dank allen, die dazu beitrugen.

J. Zill






Wir singen zum 100. unseres SBB


Am Sonnabend, den 26. März 2011, standen pünktlich 16 Uhr etwa 50 Bergfinken auf der Bühne im „Wechselbad“.  Es wurde ein Jubiläum gefeiert.

Der „Sächsische Bergsteigerbund“ hatte zur Festveranstaltung  zu seinem 100-jährigen Bestehen geladen.

Ohne vorher angekündigt zu sein,  gingen wir auf die Bühne und sangen zunächst drei Berglieder.

Vor dem vierten Lied musste unser langjähriger Chorleiter Wolfgang Wehmann erst einmal darauf hinweisen, dass wir die „Bergfinken - der Chor des Sächsischen Bergsteigerbundes“ sind.

Das Bundeslied „Bergfreunde, Bestürmer der Felsen“ sangen wir mit  -  na ja -  mäßiger Unterstützung  durch das Publikum.

Die gesamte Veranstaltung war im Wesentlichen gelungen.

Schade nur, dass alle drei Chöre des SBB als Kulturträger in den Festreden nicht erwähnt wurden.

Heinz Grabitzki






Wenn noch irgendeiner glaubt wir sind nicht beschlagen im Wissen von anderen Ländern, sollte sich einpacken lassen. Alle wichtigen und geschichtslenkenden Persönlichkeiten der großen Insel hatten ein turbulentes und amüsantes Treffen im Triebischtal. Formationen wie die Beatles, als Gast unsere Puhdis, haben es sich nicht nehmen lassen, die vorbereitenden Huldigungen zum 85. der Queen mit zu gestalten. Allen voran stand die leicht schwippsige Herrentanzformation aus Schottland. Übrigens fand die Feier, weil das Schloß zu eng, im Berhard’schen Super-Pub statt. Trotz eifrigster Suche von Holmes und Dr.Watson war die Königin in dieser Rumpelkammer leider nicht aufzutreiben.  Sie hat aber als Referenz eine Superband aus Schottland geschickt und eine Grußnote verfasst. Alle dieser Herren waren  mit Dudelsäcken ausgerüstet.  Herkömmliche Instrumente waren durch den Finanzskandal nicht erschwinglich. So hat die Gruppe auf die, durch unendliche Krimiserien bekannten Latex-Untersuchungshandschuhe, zurückgegriffen und mit diesen musiziert. Im Pub begann durch das begeisterte Publikum das Licht zu flackern. Durch die stilvollen und ideenreichen Kostüme war der außerordentlich heitere Abend kaum zu übertreffen. Mario, der Musikant, gab bis gegen 3 sein Bestes. 

Vormerken: Befifa 2012:  18+19.02.   Motto: „Eine Seefahrt die ist lustig......“.

Egon  

Den Foto hatten mit dabei: K.Liebender, B.Tschöcke, S.Zill

 



Rotweintour




Wie die Zeit vergeht, sind wir doch eben erst von der letzten Rotweintour im letzten Jahr heimgekehrt. Egal, feiern kann man auch in kurzen Abständen. Diesmal ging es nach Sebnitz, wo uns am Bahnhof bereits eine „Abordnung“ der Sebnitzer Sänger erwartete. Nach einem Abstecher, wo wir unserem „Keule“ ein kleines Ständchen brachten, liefen wir in den Sebnitzer Wald. Nach einem kleinen Spaziergang landeten wir an der Jagdhütte, wo wir mit Hörnerklang, einem zünftigen Feuer und einem herrlichen Wildgoulasch von der „Jägerfraktion“ der Sebnitzer Sänger und der Revierförsterin empfangen wurden. Die Plätze rund ums Feuer waren begehrt, aber wem doch die Kälte zu sehr in die Glieder fuhr, konnte sich in der Hütte aufwärmen oder sich dem mittlerweile heißen Glühwein widmen. Der Glühwein fand regen Zuspruch, obwohl unser Glühweinexperte Gerd diesmal nicht dabei sein konnte. Bei ein oder dem anderen gemeinsam gesungenem Liedchen und dem besagten Getränk verging die Zeit wie im Fluge. Vielen Dank nochmals den „Sebnitzern“ für die Führung, speziell Frank für den köstlichen Goulasch und der Revierförsterin, die nicht nur das Feuer pflegte sondern auch geduldig alle Fragen beantwortete. Dank auch unserem Egon für die Organisation. Bitte weiterhin solche guten Ideen. Man darf gespannt sein, wo uns Egon zur Osterwanderung hinführt.

J.Zill




 


 
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