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Bergfinken 2012

Das erlebten wir 2012:





Wintersonnenwende auf der "Kleinen Liebe"


Die warme Witterung ließ die Menschen in die Berge strömen und so war auch der Glühweintreff am Teufel gut besucht. Traditionell treffen sich dann die Wanderer auf der kleinen Liebe zum Sonnenwendfeuer. Den Holzhaufen bestaunend scharten sich die Leute um dieses „Kunstwerk“ und den Glühweinstand.

Pünktlich 17 Uhr eröffneten die Bergfinken mit einigen stimmungsvollen Liedern die Sonnenwendfeier. Mit dem Lied „Flamme empor“ loderte dann das Feuer auf.

Vielen Dank den fleißigen Helfern die an den Wochenenden vorher das Holz sammelten, zur Kleinen Liebe transportierten und aufstapelten.

J.Z.




Lichtelabend  am 14.12.2012 im Gemeindesaal Gompitz

Das Jahr geht neigt sich zum Ende, die Weihnachtskonzerte in der Annenkirche liegen hinter uns und so war es  Zeit für unseren Lichtelabend.  Dieses Mal  an einem Freitag und etwas später wie sonst üblich. Pünktlich 18:00 Uhr ging es los und da das Essen diesmal an aller erster Stelle stand wurde sofort das Buffet gestürmt. Nachdem sich alle den Ranzen vollgeschlagen haben,  ließen wir das Finkenjahr einem kurzen Jahresrückblick in Wort und Bild welches Stefan vorbereitet und vorgetragen hat noch einmal Revue passieren. Zu späterer Zeit folgte noch ein interessanter Vortrag von Gunter.  Seine Reise führte uns nach Schottland an steile Felsküsten und schroffen Türmen die aus dem Meer herausragten. Natürlich ging es nur darum wie komme ich am besten nach Oben. Der Vortrag endete mit einer alten Biwaksendung passend zum Thema.  Tolle Bilder , super Vortrag, Danke Gunter.

Mit weihnachtlichen Liedern bei Kerzenschein ließen wir dann den Abend gemütlich ausklingen.

Einen Dank noch von meiner Seite an Alle die für das gute Gelingen mit beigetragen haben

 

Berg Heil Achim



Weihnachtskonzerte

 

"Tausend Sterne sind ein Dom" war das Thema des 39. Weihnachtskonzertes, welches wir, die Bergfinken Dresden gemeinsam mit unseren Gästen, dem Bläserquartett "ad libitum",

dem Tenor Oliver Kaden sowie dem "Hausherren" Kantor Seidel am 30.11.und 01.12.2012 in der Dresdner Annenkirche veranstalteten. Durch das Programm führte,

wie in den letzten Jahren,souverän und sympathisch Lydia Schlenkrich.

Leider fehlte von den Tausend Sternen einer, wie Lydia in ihrer Anmoderation nach dem Auftakt treffend bemerkte. Unser langjähriger Chorleiter Wolfgang Wehmann, der

die Weihnachtskonzerte der Bergfinken wie kein anderer prägte und noch an der Vorbereitung dieses Konzertes beteiligt war, war nicht mehr da.

Wir gedachten ihm mit einigen Titeln aus seiner Feder. Dabei meisterten wir eindrucksvoll, gemeinsam mit dem  Oliver Kaden, den Morgen am Elbrus.

Lydia Schlenkrich war es, die mit einer kleinen Weihnachtsgeschichte den nicht einfachen Übergang vom Gedenken zum weihnachtlichen Teil des Programmes sehr gut meisterte.

Auch wir fanden schnell den musikalischen roten Faden. Beim Panisangelicus von Oliver Kaden gesungen, noch zum Zuhören gezwungen, wuchsen wir mit "Agnus Dei" als

Chorbegleitung von Oliver Kaden über uns hinaus und sorgten so für einen Höhepunkt des Konzertes. Ein weiterer Höhepunkt war das Lied vom kleinen Trommler.

Auch das Publikum wurde traditionell in das Konzert einbezogen und nahm die Einladungen zum Mitsingen gern an.

Bei Tausend Sterne sind ein Dom,der Weihnachtshymne und dem "Oh du fröhliche" sangen die meisten aus voller Kehle und mit sicherem Text mit. Die "Tochter Zion" verlangte

hingegen nicht nur vom Publikum einiges ab. 

Es waren drei wunderschöne Weihnachtskonzertete mit einer fast ausverkauften Annenkirche.

Die Eindrücke und Reaktionen des Publikums waren durchweg positiv und lassen auf weitere Besuche unserer Konzerte hoffen.

Matthias Zelinka





                                                                                     
Alle Jahre wieder, nur diesmal etwas anders.   

Der Totensonntag


Wie so oft an diesem besonderen Novembersonntag zieht es uns hinaus
in unsere geliebte Sächsische Schweiz.
Und auch wie immer ist die Hohe Liebe unser Ziel.
Hier ist der Ort, wo wir gemeinsam mit unseren Berg-, Chor-, Kletterkameraden und Wanderfreunden vergangener Zeiten gedenken.
An die Zeiten, wo Freunde und Familienangehörige noch an unserer Seite standen.
Nach der musikalischen Eröffnung unseres Chores, wie immer bekamen wir Unterstützung durch unsere Sangeskameraden aus Sebnitz und Papstdorf, gab es eine Ansprache.
Diese kam von Dietmar Pohl. Einem ehemaligen Bergfinken und jetzigen Pfarrer aus Großenhain. 
Beim Singen unserer Lieder merkte man den Sängern die Trauer der vergangenen Wochen an. Hatten wir doch 4 Wochen vorher unseren Wolfang Wehmann zu Grabe getragen.
Wie oft stand er am Totensonntag auf der Hohen Liebe vor uns........
Etwas leiser und ruhiger als sonst  verabschiedete ich mich und ging den Weg zurück.
Doch unser Weg wird weitergehn , die Freunde ziehen mit.
Wie immer – bis zum nächsten Jahr. 

Claus-Peter Diener



Hütteneinsatz am 20. Oktober

Wie die Zeit vergeht, wir hatten doch eben erst den letzten Einsatz beendet…

Trotzdem gibt es jedes Mal genügend Arbeit, die auf die Teilnehmer wartet. Diesmal stand Holzhacken und-sägen im Mittelpunkt. Jens und Uwe bedienten wieder die Säge und Gerd war der „Spalter“.  Aber nur bis Matze und Erik erschienen, die die Äxte sofort an sich rissen und den Holzhaufen zusehends schrumpfen ließen. Leo und Gerome hatten zu tun, dass sie mit dem Abtransport und Stapeln nachkamen.

So ganz nebenbei wurde gemalert, ein besserer Herd angeschlossen und ein neuer Ofen montiert, den Matthias im Schweiße seines Angesichts einige Tage vorher, ganz allein zur Hütte gewuchtet hatte. Respekt!

Die Frauen kümmerten sich um das Innere, die Fenster und ganz wichtig : um das Essen!

Schön, dass auch unsere Oldies  Schnober und Bubus mit dabei waren.

Vielen Dank allen Beteiligten!













Wir trauern um unseren langjährigen Chorleiter
Wolfgang Wehmann



      geb. 07.03.1933    gest. 11.10.2012


Wir trauern heut um einen Freund,
der lange mit uns ging,
an dem, oft erst zu spät bewusst,
das eigne Herz fest hing.
                                                                                                                                                                                                                                    Wolfgang Wehmann




Mit einer bewegenden Trauerfeier verabschiedeten wir uns von unserem
Wolfgang Wehmann


                                                                                                                                                                                                                                    27.Oktober 2012


Wolfgang Wehmann,  Musiker – Chorleiter – Bergfreund – Mensch



Am 11. Oktober verloren wir, unvermutet rasch mitten aus seiner musikalischen Verantwortung herausgenommen, den Chorleiter unseres SBB-Chores Bergfinken Dresden.

Erster Probentermin der Bergfinken danach. Unser zweiter Chorleiter beginnt zögernd und weist auf den Platz hinterm Klavier: „Hier hat er nun über 50 Jahre gesessen – und jetzt …“.

Tatsächlich kommen mir, der ich schon so viele Bergfreunde verloren und beerdigt habe und dazu feste Worte finden konnte, die Tränen. Mit ihm waren wir Sänger mehr zusammen, als mit den meisten Kameraden. Woche für Woche bei den Proben, bei den Konzerten und Veranstaltungen, in Sälen, auf Bergen und Wiesen, der Brühlschen Terrasse, in den Alpen.

 Erfüllung in der Musik, beim Singen von den Bergen, von der Freiheit, die dort wohnt, von Sonne und Regen, Kletterei und Tanz, Wein und Seele, Leben und Sterben …

„Stehn auf dem Gipfel im Sonnenschein, von gleichen Gedanken durchglüht.

Klingt von Schönheit und Glück dieser Welt jubelndes Bergfinkenlied!“

Wir bleiben wohl bis zum letzten Gesang mit ihm verbunden. Er gab uns eigene Melodien, über 25 an der Zahl, unzählige Chorsätze und auch wunderbar treffende eigene Texte zu manchen dazu.

Als junger Mann kam er rasch entschlossen zu den Bergsteigern, als plötzlich unser auch langjähriger Chorleiter Kurt Kämpfe ausschied. Das blanke Gegenteil als Persönlichkeit. Immer ruhig und besonnen. Sehr exakt im Wesen und auch im Dirigieren und jeder Bewegung. Wie wir mit ihm, wuchs er mit uns stetig zusammen. Mit einem ziemlich freiheitlichen, manchmal undisziplinierten Haufen. Nicht einmal habe ich in diesen langen Jahren ein schlechtes Wort von ihm gehört. Sein unwiderstehlicher stiller Humor überzeugte in allen Situationen. Es gibt eine ganze Sammlung seiner treffendsten Aussprüche aus dem Chorprobenalltag. Höchstens ein Dutzend mal hat er wütend energisch um Aufmerksamkeit gebeten. Erst im hohen Alter fand er sich zu größeren Gesten durch und rief am Ende von Ansprachen oder Feiern ein kräftiges „Bergheil!“.

Von Haus aus Pädagoge, hat er als zu den Bergsteigern „Dazugekommener“ immer das Soziale, das Gesellschaftliche, das Lockere unserer nicht nur musikalischen Gemeinschaft geachtet und gepflegt. Am Ende jeder ermüdenden Probenzeit dirigierte er stets bewusst ein aufmunterndes oder fröhliches Lied, das uns noch länger im Ohr oder auf den Lippen war – und wir kamen in guter Laune spät abends heim.

Wolfgang Wehmann war kein „Mitreißer“, er überzeugte durch ruhiges beharrliches Tun. Ich habe ihn aufrichtig bewundert, auch für seine Ruhe bei manchem musikalischen Einwand eines Laien. Er bleibt uns hohes Beispiel beim Tragen von Verantwortung! Als Präsident des Chorverbandes übernahm er aufwendige Pflichten. Im stark angeschlagenen gesundheitlichen Zustand war er dennoch ohne Pause für uns in Bereitschaft und Aktion. Der Sächsische Bergsteigerbund zeichnete ihn aus gutem Grund mit seiner Goldenen Ehrennadel aus. Eine große Gemeinschaft von Sängern und Freunden nahm Abschied von einem, der unsere Lebensweise hervorragend gestärkt hat: Singen macht froh!

 

Von ihm selbst stammen die Worte aus seinem Lied zur Totenehrung, die wir für alle Zeit

- und nun  besonders - beherzigen sollten:

„Doch unser Weg wird weitergehn, die Freunde ziehen mit.

Sie sind und bleiben Teil von uns, bestimmen unsern Schritt.

Wir ehren unsre Weggesell’n durch unser Leben, unser Sein.

Wir tragen ihre Kraft in uns – lasst uns dem würdig sein!“

 

Uli Voigt                                    für die Bergfinken und den Sächsischen Bergsteigerbund








Treff wie gewohnt im Hbf. unterm „Strick“. Dieses Mal am 6.Oktober schon mitten in der Nacht um 8.01 Uhr!

Die Neuaufnahmen bekamen von Achim ihr „Starterpaket“ überreicht .

Zu unserer Freude und zur Freude der Reisenden erschallten in der Kuppelhalle noch einige Lieder ehe dann die Reise mit der S-Bahn in Richtung Bad Schandau begann. Wie immer gab es reichlich Spekulationen über das Reiseziel.

Überpünktlich stand zur Weiterfahrt ein Bus bereit. Wir nutzten den Zeitgewinn und starteten gen Sebnitz. Fast hätten wir unseren Ernst vergessen,  der getikulierend hinter dem Bus herlief und in Schandau zusteigen wollte. In Sebnitz warteten weitere Zusteiger, die nicht schlecht staunten als der Bus mit den feiernden Insassen erstmal vorbeifuhr. Spaß muss sein und den gab es noch reichlich! 

Das erste Ziel war die Kleinsteinwand, die von den Aktiven von allen möglichen Seiten bestiegen wurde. Die besondere Aufgabe für die Neuaufnahmen hieß „Höhlenbegrenzung“, denn der Weg erforderte ausgiebige Teamarbeit. Die Aspiranten sind Teamfähig! Aber das wussten wir auch vorher schon. Per Seilbahn landete auch die Gitarre auf dem Gipfel und  die obligatorischen Gipfellieder schallten mit Begleitung ins Tal.

Nach einer „Rucksackkontrolle“ fand das diesjährige Sängerfahrtsmitbringsel seine Abnehmer. Auf der weiteren Tour gab es noch eine ausführliche Rast im Tannenhof wo der Flüssigkeitshaushalt reguliert werden konnte. Die besonders „Bedürftigen“ blieben dann noch einen Moment im Waldhaus hängen, bevor wir der Bundesrepublik erstmal den Rücken kehrten und  in Tomasdorf  Quartier und Verpflegung erhielten.  Die Sorge des Wirtes, dass die bestellten Fässer nicht ihre Abnehmer finden könnten,  wurde schnell zerstreut. Ein schöner Abend endete weit nach Mitternacht – ohne Ausfälle.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück  stand unseren „Neuen“ die Aufnahmeprozedur bevor. Auch diese haben sie mit Bravour gemeistert! 

An dieser Stelle wird nicht  auf die Verfahrensweise  bei der Aufnahme eingegangen, was künftige Interessenten einer Mitgliedschaft in unseren Reihen neugierig machen soll. Den dezenten Knoblauchgeruch der von unseren neuen Bergfinken ausging, nahmen wir gern in Kauf.

Auf der Agenda stand jetzt das „kostenpflichtige“ Wunschkonzert, wo man sich dieses Mal sogar den gewünschten Dirigenten dazukaufen konnte. Zur Stärkung vor dem bevorstehenden sportlichen Wettkampf gab es Fettbemmen und saure Gurken.

In diesem Jahr haben wir die Sportart gewechselt – Voleyball war angesagt. Ein Spiel ohne Körperkontakt und somit mit minimiertem Verletzungsrisiko.

Die Partie hieß: Füllstimmen gegen Randstimmen. Bei welcher Mannschaft ich mitgespielt habe, kann ich nicht genau sagen. Kann aber behaupten, dass ich zu den Siegern, der auf hohem Sängerfahrtniveau von einem umsichtigen, des Zählens kundigen, Schiedsrichter geführten Partie, gehörte.

Gegen Mittag sangen wir dem Wirt noch ein Ständchen, der sich sichtlich gerührt von uns verabschiedete.

Nach dem erneuten Grenzübertritt ohne Pass- und Zollkontrolle landeteten wir in der Wachbergbaude. Dem Mittagessen folgte die traditionelle Versteigerung, die noch einige Euro in die Sängerfahrtkasse spülte.

Auf dem Abstieg besuchten wir noch eine steinerne nackte Schönheit mitten im Wald, bevor wir im Tannenhof einen Scheidebecher nahmen.

Die Sängerfahrt 2013 findet am 12. und 13. Oktober statt. Bis dahin müssen wir von den diesjährigen Erlebnissen zehren.

J.Z.



Sport frei zum Bergsteigerfußballturnier 2012 am 3. Oktober


Dass die Gesangs- und Spielgemeinschaft der Bergfinken nach der letztjährlichen

Teilnahme am Bergsteigerfußballturnier auch in diesem Jahr die Strapazen des

Ballspieles nicht scheut, war klar. Leider kurierten einige unserer

Spitzenspieler immer noch diverse Leiden des letzten Jahres aus, so dass wir mit

den ebenfalls nicht ganz vollständigen Spielern des K.V. Buschmühle 97 e.V. die

Gesamtmannschaft der BUSCHFINKEN bildeten.

Gegen die spielerische Übermacht aller anderen Mannschaften gelangen uns

Buschfinken zwei schöne Tore (beide vom KV-Buschmühle), welche uns jedoch nicht

vor den tiefsten Tiefen des Tabellenkellers retteten. Unsere spielerische

Einsatzbereitschaft wurde zu guter Letzt mit einem Trostbierkasten (Dank demNobi) belohnt, wobei nicht klar ist, ob wir Ihn nicht doch für unsere traditionelle-lässige Spielbekleidung bekamen.

Wir gratulieren natürlich dem Sieger des Turniers der „Schandauer Achse“ und bedanken uns sehr bei Holger und den Eintagesspielern als Organisatoren des

Bergsteigerfußballturnieres 2012.

 

Matze



Ein schöner Tag im Brand




Auch dieses Jahr hatten wir Bergfinken die Gelegenheit zum Offenen Singen an der Brandbaude und es war ein rundum gelungener Tag.

Es fing damit an, dass wir mit Temperaturen von knapp 30Grad und strahlendem Sonnenschein bestes Wetter erwischt hatten, was zahlreiche Sänger für Wander- und Klettertouren nutzten. An der Brandbaude wurden wir dann von einem zahlreich erschienenem und gut gelaunten Publikum empfangen, denen wir einem bunten Reigen von Berg-, Heimat- und Trinkliedern darboten. In seiner sehr kurzweiligen Moderation erzählte Gockel, wie der "Brand" zu seinen Namen gekommen ist, wofür Bergfinken brennen, würdigte das 50 jährige Chorjubiläum von Wolfgang Wehmann und gab einzelnen Sängern auch noch Nachhilfe in Sachen Textsicherheit. Abgerundet wurde der schöne Tag durch die aufmerksamen Gastgeber der Brandbaude, die uns zu einem Freibier einluden.

Ein herzliches Dankeschön an die beiden Chorleiter, an Gockel und an die Mitarbeiter der Brandbaude.

Michael Händel
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Chorfahrt  (23. - 25. August)





Donnerstag

Um 7 Uhr fuhren zwei Busse des Busunternehmens Puttrich aus Hohnstein mit Bergfinken und Partnern in den Naturpark Altmühltal im Frankenland. Bei schönem Wetter erreichten wir gegen Mittag das Gasthaus „Kastelhof“ und labten uns am Pichelsteiner Eintopf und Bier. Mit einem Lied dankten wir Backe für das Freibier.

Das nächste Ziel war der Falkenhof auf Schloß  Rosenburg hoch über Riedenburg.Faszinierende Flugvorführungen der Greifvögel. Wir sahen Adler, Eulen, Bussarde, Falken,  Geier und einen Milan, die sich in die Lüfte erhoben. Danach konnten wir uns noch in Riedenburg die Beine vertreten und das reizende Städtchen etwas näher kennenlernen.

Anschließend brachten uns unsere Busfahrer nach Buch in den Landgasthof Schneider.Nachdem wir uns in den schönen Zimmern häuslich eingerichtet hatten und ein leckeres Abendessen erhielten, ließen wir den Abend im Biergarten ausklingen.

Wolfram



Freitag

In Kehlheim schifften wir uns am Freitag, den 24.08.2012 ein. Mit dem Fahrgastschiff ging es auf der Donau stromaufwärts dem beeindruckenden Donaudurchbruch entgegen. Noch eine Flussbiegung und wir erreichten das Kloster Weltenburg. Das um das Jahr 617 durch die iro-schottischen Mönche Eustachius und Agilus aus Luxeuil nach den Regeln des Heiligen Kolumban gegründete Kloster gilt als ältestes Kloster Bayerns. Wir sahen zwar keinen Mönch, aber sehr bald eine Gaststätte im Klosterhof – Gelegenheit für eine Stärkung vor unserem beabsichtigten Auftritt. Wie es sich für ein intaktes Kloster gehört, besitzt es eine Klosterbrauerei. Das „Weltenburger Kloster Barock Dunkel“ wurde 2004, 2008 und 2012 mit dem „World Beer Award“ als bestes Dunkelbier der Welt ausgezeichnet. Das wurde durch uns bereitwillig geprüft. Schließlich konnten wir bestätigen, dass die Mönche hier gute Arbeit geleistet haben.

Auf den leiblichen folgte der Kunstgenuss. Die in den Jahren 1716 bis 1739 errichtete und dem hl. Georg geweihte Klosterkirche sollte unserem Gesang zu erhabenem Klang verhelfen. Nach strenger Prüfung – uns nicht ganz unbekannt – wurden uns 15 Minuten bewilligt. Ein Schauer lief über den Rücken als „Die Himmel rühmen“ und „Heilig, heilig, heilig“ das Kirchenschiff erfüllten. Mit „Herrgott, halte Deine Hände“ und „Sancta Maria“ waren wir sicher noch auf Linie. Als dem „Bergfinkenjodler“ die „Bergeswelten“ folgten wurde es schon ganz schön grenzwertig. Wie kann man in einer Kirche statt immerfort Gott die Berge lobpreisen!

Kein Mönch war anwesend, der uns verstummen lies – es war die Uhr.  Unserer Lust am Gesang kam der Abend, bis weit in die Nacht hinein, entgegen.

Katzy

Samstag

Nach einer regenreichen Nacht zeigte sich bald wieder die Sonne über den Wolken und unsere Befürchtungen, dass die geplante Freizeit zum Wandern und Klettern ins sprichwörtliche Wasser fiele, waren zerstreut. Bis zum frühen Nachmittag hatte der Chor, in mehrere Gruppen geteilt, je nach Interesse größere oder kleinere Wanderungen bzw. Klettertouren unternommen. So wanderten viele von dem hübschen Städtchen Riedenburg den Panoramaweg entlang des Altmühltales. Andere ließen sich mit dem Bus in den Ort Prunn bringen, um von dort die hoch über dem Altmühltal ragende Burg zu erwandern. Oben angekommen gab es eine informative Burgführung. Anschließend wurde in der Burgschänke, die auch von anderen Chorfreunden erwandert wurde, ein Imbiss eingenommen. Inzwischen hatte die Gruppe der Kletterer das kleine Klettergebiet Prunn erkundet und einige Wege an den Kalksteinfelsen begangen. Am Nachmittag trafen sich alle im "Gasthof zur Krone" in Prunn, um dann 16 Uhr gemeinsam mit der einheimischen Blaskapelle "Schambachtaler" das Freiluft-Konzert unterhalb der Prunner Felsen zu beginnen. Die Sonne hatte wieder ihre volle Kraft erreicht und die Sänger waren über das spendierte "Pausen-Bier" sehr erfreut. Musikalisch und auch durch die aufgelockerten Ansagen von Gockel und Uli Voigt konnten wir den Zuhörern die sächsische Bergsteigermentalität nahebringen. Anschließend brachten uns die Busse wieder nach Buch in unser Hotel, wo wir neben dem guten Abendbrot ein Unterhaltungs-Duo mit Gitarre und Akkordeon kennenlernten. Allerdings stellten wir fest, dass ein "Dolmetscher" bei den heimatsprachlichen Liedern für uns hilfreich gewesen wäre. Im benachbarten Saal gratulierten die Bergfinken einem Hochzeitpaar und erfreuten die Hochzeitsgesellschaft mit einem kleinen Ständchen. Danach ließen die Bergfinken mit viel eigenem Gesang den Tag ausklingen. Und ... am Abend begann es wieder zu regnen ... Glück gehabt!

Klaus Reuter

Sonntag

Der vierte Tag hat Symbolcharakter. Wir stellen uns viermal zum gemeinsamen Singen zusammen. Um 10 Uhr früh verabschieden wir uns von Chefin und Koch des Hotels mit erfrischenden Morgenliedern. Gegen 10: 45 Uhr singen wir in der Befreiungshalle in Kehlheim zum zweiten Mal.Und das ist ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse. Wir müssen langsam singen, sonst überschlagen sich die Töne der tollen Akustik wegen.

Die Chorleiter wechseln sich ab und es erklingen:

„Auf den Bergen ist es schön“, „Am kühlenden Morgen“, „Bergeswelten“, 

„Die Sonn’ erwacht“,  der „Bergfinkenjodler“ und Beethovens „Die Himmel rühmen“.

Es ist nicht mehr zu Toppen!  Für mich wird es unvergesslich bleiben! Beim Fototermin auf der Freitreppe verurteilen wir die „Feigen Gedanken“ und aus  der, von den Einheimischen s. g.  „Keksbüchse“, schallt es lange es zurück.Nach reichlich zwei Stunden Fahrt ermöglicht eine Raststätte im Fränkischen allen Businsassen ihre Wasserstandsregulierung in den Griff zu bekommen.Hier müssen wir zum vierten Mal singen. Einer hat den Hochzeitstag vergessen. „Fein sein, beinander bleiben“ sollen sie – und wir Alle!  Gegen 17:15 Uhr werden am Hauptbahnhof  Koffer und Taschen ausgeladen.

PS.: Die vier Geocacher unseres Chores hatten  mehrmals Erfolg.

Für mich 8 Mal, also 2x4!!!!

Schumm


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 Eröffnung des Informationshauses der Nationalparkverwaltung





Am 22. Juli 2012 - einem sonnigen Sonntag Nachmittag - eröffnete die Nationalparkverwaltung in Schmilka ein Informationshaus zu Bergsteigen und Naturschutz. Zur Einweihung steuerten die Bergfinken unter dem Dirigat von Uli Schlögel ein Konzert von etwa 15 Berg- und Wanderliedern bei. Durch unser Programm führte Uli Voigt, der dabei das Engagement der Bergsteiger im Naturschutz besonders hervorhob. Auch wenn vor Ort noch ein paar mehr Besucher Platz gehabt hätten, haben wir mit unseren gefühlvoll vorgetragenen Liedern einige vorbeikommende Wanderer zum Verweilen veranlaßt.

Michael Neubert


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14. Abendsingen in Papstdorf

 

Unwetterwarnungen werden seit Tagen in Presse, Funk und Fernsehen verbreitet.

Die Medien berichten die Wahrheit, was selten genug vorkommt.

Die Sachsenländer Blasmusikanten, vier Dirigenten und hundert Sänger der drei Chöre des Sächsischen Bergsteigerbundes proben in der Turnhalle. Sturm scheint aufzukommen. Die Fachleute der Papstdorfer Sänger müssen die Bühnenaufbauten sichern. Der Wind flaut wieder ab und mit anderthalb Minuten Verspätung kann das Konzert beginnen. Alle vier Klangkörper werden zum Einstieg von Hendrik Mayer dirigiert und es erklingt „Lasst uns wandern in die weite Welt“.

Das wollen wir mit unseren Liedern auch tun, denn das Wetter wird richtig freundlich. Die Schwalben fliegen hoch, also ist Trockenheit gesichert. Wir stehen dicht gedrängt in der Chormitte, während bei den außen stehenden Sängern die Klangverbindung nicht optimal zu seien scheint.

Die Ansage erzeugt bei den Zuhörern Heiterkeit.  Leider verstehe ich manches nicht. Unser langjähriger Chorleiter Wolfgang Wehmann wird für seine 50jährige Chorleitertätigkeit verbal geehrt.

Der neue Chorleiter der Sebnitzer Sänger dirigiert gekonnt und mit Akribie. Es wäre den Sängern aus der Kunstblumenstadt zu wünschen, dass sie ihn lange als Ihren musikalischen Leiter behalten.

Ob der darstellende „Künstler“ bei allen ankam, wage ich zu bezweifeln. Zum Schluss dirigiert unser Uli den bekannten Song „Sierra Madre del Sur“. Leider sehe ich nur ein Kleinfeuer aufblitzen. Beim Umgang der Sammelbüchsen höre ich kein Klappergeräusch – also nur Scheine; oder? Gut. Es ist gesungen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und das macht alles wett. Auf der Heimfahrt wird manch Einer sicher noch in einen gewaltigen Gewitterguss gekommen sein.

 Schumm(HG)


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Bergsingen auf dem Großen Zschirnstein 



Dem Himmel 560 m näher ... und das an einem historisch bedeutsamen Ort von Sachsens Vermessungsgeschichte. Gemeinsam mit unseren Sangesfreunden des MC „Sächsische Schweiz“ gestalteten wir ein Konzert im Rahmen des Jubiläums 150 Jahre Triangulierung in Sachsen. Unter der Leitung von Prof. Ch. A. Nagel erfolgte von 1862 an eine Vermessung des Königreiches Sachsens. Als GPS noch nicht „in“ war, gehörten die Topografischen Karten nicht nur zu den unentbehrlichen Helfern für die Vorbereitung einer Berg- und Wanderfahrt.

An einem sonnigen, schwülen Sommertag strebte aus Reinhardtsdorf, Kleingießhübel eine bunte Schar von Berg- und Sangesfreunden zum Gipfelplateau des Großen Zschinsteins. „Klassischer“ hingegen ging es bei Günther Priebst und Uli Schlögel zu. Sie wählten den Aufstieg durch die Südwand. Mit einem zünftigen Bergspruch begrüßten die Sänger ihren Chorleiter beim Ausstieg.

Die Verbundenheit zu unseren Bergen konnten wir mit unseren Berg- und Wanderliedern wohl kaum besser als hier, inmitten der reizvollen Landschaft der Sächs.-böhm. Schweiz zum Ausdruck bringen. Mehr als 70 (?) Kehlen trugen zum guten Gelingen des Konzertes bei. Die Ansagen von Uli Vogt herzerfrischend, auch nachdenklich - in gewohnter Art.

Ungeachtet einer aufziehenden Gewitterfront konnten wir unser Konzert ohne „Dusche“ zu Ende bringen. Der sonst so unbeliebte „Böhmische Wind“ war diesmal unser Verbündeter; er stellte sich dieser massiv entgegen.

Beim Abstieg vom Berg wurden wir dann doch noch vom peitschenden Regen erfaßt. Was soll´s:

im Tale angekommen, begrüßten uns schon wieder die ersten Sonnenstrahlen und ein Naturschau-spiel besonderer Art. Welch sinnliche Verbindung zu „Die Tale dampfen, die Höhen glühn ...

 Nachgeglüht wurde dann noch bei Ernst in Reinhardsdorf bei leckerem Braten und dem ein oder anderen Getränk. Ein schöner Tag fand einen würdigen Abschluss.

 PS: Wer wurde jemals auf dem Zschirnstein mit Bier und Bratwurst bewirtet? ... Einen herzlichen Dank an die Mitglieder des Heimatvereins Schöna!

Rolf Ehrlich





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4. Sächsischer Wandertag in Bad Schandau



Bei schönem aber etwas kühlem Wetter durften wir  zur Eröffnung des 4. Sächsischen Wandertages den Rahmen für den offiziellen Teil mit den Grußworten von  Bürgermeister und Minister bilden.

Frühlings-, Wander- und Berglieder  lockten zahlreiche Zuhörer an, die reichlich Beifall spendeten.

An vielen Ständen stellten sich die einzelnen Regionen mit ihren touristischen  Attraktionen vor und verteilten Infomaterial.

Bad Schandau gibt nun den Staffelstab an Klingenthal weiter, den Ausrichter der 5. Wandertage schon im nächsten Jahr.

J.Z.




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Eisheiligenhimmelfahrtspartie 2012



 

Entgegen aller Tradition an diesem Tage klettern zu gehen, eilten einige Finken nach Leubnitz zum Empfang der Abteibläser Prüm. Mit einer Igeltour durch den Doppelort Leubnitz-Neuostra, geführt durch  Günter Albrecht von der Berglust 06, ging es dabei mit den Prümer Gästen auch in die Leubnitzer Kirche. Bergmusikdirektor Bubus ließ durch uns Sänger  eine musikalische Kurzbegrüßung erklingen. Flugs eilten dann alle Mann in den Biergarten der "Leubnitzer Höhe". Nach kurzen Begrüßungsworten und wohlschmeckendem Essen widmeten sich die Rund 100 Personen dann dem wichtigsten Geschehen: Dem Musizieren. Bei gediegener, volltönender Blasmusik und Chorgesang lief das Bier wie die Polizei in die Häuser. Nach einem anderthalbstündigen kurzweiligem mit "heißer Nadel" gestricktem Programm war wohl keinem mehr kalt. Dabei fanden beide Dirigenten, sowohl der Rainer von Prüm als auch Ulli aus Sachsen, ihre Aushilfshilfsdirigentin Erika. Auf Anraten der vorhandenen Töne hat sie artig ihre Arme bewegt.

Ein völlig anderer Himmelfahrtstag nahm am späten Abend sein heiteres Ende. Vielen Dank nochmals an Ulli!! Er war früh mit dem Klub klettern und ist dann aus dem Großen Zschand nach Dresden zum Dirigat geeilt.        

Gruß Egon.


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Der Spitzberg ruft wieder …

… zum Anklettern und zum Konzert.




Bevor  ich am Freitag am frühen Abend  auf der Wiese vor dem Klettergelände am Spitzberg eintraf, dachte ich, dass ich einer der Ersten wäre. Weit gefehlt, denn unsere „Neuen“ hatten schon seit dem Mittag die Kletterwege bevölkert.  Langsam füllte sich die Wiese mit Fahrzeugen und Zelten. Volker Heinrich,  nimmermüde „Macher“ am Spitzberg, hatte schon den Grill in Gang gesetzt und auch für die nötige Flüssigkeit zum Nachspülen gesorgt.  Eine gute Voraussetzung für einen schönen Abend. Und es wurde ein schöner und fröhlicher Abend!  Mit viel Gesang verging die Zeit wie im Fluge und es wurde wieder sehr spät.

Am Samstag früh quälten sich die Akteure aus den Schlafsäcken. Nach dem Frühstück sah die Welt wieder  freundlich aus und die Kletterutensilien wurden zum Felsen geschleppt .  Nach und nach fanden sich weitere Bergfreunde ein und so sah der Berg bald aus wie ein Ameisenhaufen.

Das Wetter war  fantastisch und zum Mittag räucherte wieder der Grill. Volker hatte Nachschub geliefert.  Bernhard opferte sich und gab den Grillmeister. Vom Gipfel schallte so manches Lied übers  Tal.

Nach dem Mittag tauschten wir die Kletterhosen mit der Chorkleidung.

Wie schon 2010 hatte Volker Heinrich unter der Schirmherrschaft des Lions-Club Zittau mit viel Engagement  gemeinsam mit uns Bergfinken das Konzert vorbereitet.  Plakate an allen Ecken, Werbemails, Ankündigung in der Presse und am Freitag und Samstag noch der Veranstaltungstipp im MDR – Rundfunk sollten wieder viele Zuhörer anlocken.

Und sie kamen in Scharen den Berg hinauf. Leider zogen mittlerweile Wolken auf und der Konzertbeginn wurde kurzerhand 15 Minuten vorverlegt, die Ansprachen und die Pause gekürzt.  Es half alles nichts, nach anfänglichem Getröpfel  begann es zu blitzen, zu donnern und etwas stärker  zu tröpfeln. Wir mussten wohl oder übel das Konzert abbrechen.  Nun flüchteten sogar die Unentwegten, die trotz des Regens bis hierher ausgeharrt hatten. Leider ein leicht chaotisches Ende, in dem wir noch das Regenlied an den „Mann“ bekamen. Nur die Blumen erreichten nicht mehr alle Adressaten, so dass ein Strauß in den Händen von Volker Heinrich blieb. Dort war er bestimmt nicht in den falschen Händen!  Volker - nochmals vielen Dank für deine Gastfreundschaft. Wir kommen gern wieder. Sei es einzeln zum Klettern am Spitzberg oder wieder als Chor.

Schade, dass wir unser Programm nicht bis zum Ende singen konnten, denn für mich war es ein echtes Bergsingen mit Liedern, die jeder gern singt - und die Resonanz hat es gezeigt-  auch gern gehört werden.

Bleibt noch zu erwähnen, dass eine Sammlung ca. 700 Euro in die Sammelbehälter spülte.  Das Geld findet  Verwendung  im Bau einer Biwakschachtel am Fuße der Kletterwände, wo  dann die  Kletterer ihr müdes Haupt zur Nachtruhe legen können, denn  mittlerweile reisen sie schon aus der Berliner Gegend und aus Tschechien an. 

Jürgen Zill





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Frühjahrskonzert im „Lindengarten“ am 22.04.2012

„Bergfinken" singen mit der Gruppe Bimmelbahn aus Lauenstein

Es sollte ein Experiment werden. Experimente sind dazu da Möglichkeiten auszuloten und, wenn nicht geglückt, Änderungen an dem Konzept vorzunehmen.

Selten habe ich so ein „mulmiges“ Gefühl vor und auch während eines Konzertes gehabt! Wie reagiert das Publikum, kommen wir ohne große Patzer durch das Konzert? Ist die elektronisch verstärkte Musik nicht zu laut? Haben wir alle Platz auf der Bühne? Ist diese erzgebirgische Musikgattung überhaupt mit dem Ziel und Sinn unseres Konzertes vereinbar? Ich habe geschwitzt, wie bestimmt die Mehrzahl der Sänger, die sicher ähnliche Gedanken hatten.

Wider meinen Erwartungen hat es doch geklappt, der Saal war gut gefüllt. Nicht alle Lieder wurden in Bestform gesungen, vielleicht waren wir von dem „Sound“ neben uns doch etwas beeindruckt. Die Zuschauer spendeten viel Beifall, teilweise schon rhythmisch im Takt der Bimmelbahn.

Höhepunkt des Nachmittags war für mich unsere Ansagerin Lydia, die ruhig, sicher und freundlich den Frühling herbeimoderierte. Danke!

Bernhard T.    

    
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 Bergwacht in deiner Pracht

So besingt unser Gockel mit seinen Schlappseilfreunden in einem Lied die Organisation, die sich vor 100 Jahren in Sachsen gegründet hatte.

Und wo feiert man dieses Jubiläum?

Natürlich im Herzen der Sächsischen Schweiz. Auf dem Königstein. Da die Bergfinken und die Bergwacht Sachsen seit vielen Jahren eng miteinander daher gehen, etliche Sänger waren in der Bergwacht, war es klar, dass wir mit  in der ersten Reihe der Gratulanten stehen.

Am 31.3. fuhren wir – Früh am Morgen und ohne Sorgen – zum Königstein. Platz ist zwar in der kleensten Hütte, aber nicht im Festsaal der Magdalenenburg. Also begab sich eine kleine Abordnung – das waren die schönsten und charmantesten Sänger des Chores -  zur Festveranstaltung, um diese gesanglich zu umrahmen. Unter dem Dirigat von unserem Uli Schlögel machten wir das anwesende Publikum so heiß, dass bei dem 14 Uhr stattfindenden großen Konzert der Festsaal gefüllt war. Die Moderation konnte nur einer übernehmen.........unser Gockel. Das machte er wie immer sehr locker und lustig. Und auch diesmal wurde er von der Bergwacht errettet.Nach dem Konzertende wurde ihm sofort zur Stärkung ein Bier gereicht.

Für die nächste 100 Jahre wünschen wir der Bergwacht alles Gute und hoffen auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit.

     Der Bergfink singt, die Bergwacht wacht, so wird vielen Menschen die Freude gebracht.

 C – P - D



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Schlappseilfasching oder Die Erringung des Kultur-Zvon 2012

 Das man zu einem ordentlichen Bergsteigerfasching in der Sächsischen Schweiz seinen eigenen Zvon (siehe: http://cs.wikipedia.org/wiki/Zvon_(n%C3%A1stroj) ) mitbringen muss, soll hier nicht weiter, da hinlänglich bekannt, erklärt werden.

Vielmehr sollen an dieser Stelle anerkennende Worte für unsere Kulturdelegation und deren stimmkräftige Erringung des KULTUR-ZVON zum diesjährigen SCHLAPPSEILFASCHING in Struppen ausgesprochen werden.

Bösartige, garstige Zungen behaupten zwar, dass die Preisverteilung nur infolge eines etwas gestrigen Abstimmungsverfahrens sowie durch die freiwilligem Zurverfügungstellung von goldgelben Erfrischungsgetränken an die Band zustande kam.

Unsere treusten Fans und Groupies bestätigten uns jedoch, dass wir den Kulturpokal schon beim Ansummen des ersten Liedes so gut wie in der Tasche hatten.

Was bleibt ist unser Versprechen den Wanderpokal bis zum nächsten Jahr zu pflegen, ihn zu nichts anderem als zum Ankucken und Angeben sowie Rumprotzen zu verwenden, um Ihn im kommenden Jahr mit allen Mitteln zu verteidigen. Der größte Dank gilt aber natürlich den Schlappseilen und allen Organisatoren.

M. Knorr

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Hütteneinsatz


Es sollte ein schöner und erfolgreicher Tag werden, dieser 24. März 2012. Die ersten Enthusiasten waren schon am Freitag angereist. So hatten wir Gelegenheit, das Wochenende bei Bier und Wein und einem gemütlichen Schwätzchen einzuläuten.

Ein strahlend blauer Himmel am Samstag versprach wunderschönes Wetter. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging's los, schließlich hatten wir viel vor. Zu Matthias Z.'s Erstaunen und Freude waren mehr Helfer gekommen, als Arbeit eingeplant war. So konnte viel geschafft werden: der Terrassentisch erhielt eine neue Platte, der Baumbestand wurde durch Pflanzen von Setzlingen aufgefrischt, die Matratzen entstaubt und neu bezogen. Werkzeug und Bettwäsche erhielten ein "neues" Zuhause.

Einer besonderen Herausforderung hatte sich Pinocchio gestellt: Gérôme als Azubi an der Kettensäge anzuleiten. Trotz einer gewissen Skepsis klappte das ganz gut. Am Ende des Tages lag der Baum in Stücken, Gérôme sah aus wie ein Schneemann und sein Meister wirkte ziemlich zufrieden.

Mit Grillen, Lagerfeuer und Gesang ging dieser Tag zu Ende.

(leo)

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Rotweintour 


Wie jedes Jahr um diese Zeit  - dieses Mal am 04.März – rief Egon zur Rotweintour, die in diesem Jahr eher ein Rotweinspaziergang war.

Doch erlebnisreich war es allemal. Viele waren lange Zeit nicht mehr gemeinsam unterwegs und so gab es viel zu erzählen. Der Aufstieg zum Fuße des Liliensteines war schnell gemeistert. Die erste Rast, zugleich Verpflegungspause und zur Freude unserer Frauen und Freunde, auch Zeit für ein Liedchen.

Bei herrlichem  Frühlingswetter mit und dem obligatorischen Sonnenschein bei  den Unternehmungen der Bergfinken (3x Holz!!!) erreichten wir das neue Domizil der „Schwefelbrüder“.

Aus einem hübschen Anwesen wurde in den letzten Monaten eine Perle, wo man sich richtig wohl fühlen kann. Viele fleißige Hände haben hier etwas geschaffen, worauf der Kletterklub stolz sein kann.

Jeder suchte sich ein Plätzchen auf der Terrasse, möglichst in der Nähe des Glühweinkessels. Der Glühwein war schon „vorgewärmt“ und wieder vorzüglich gelungen! Dank an Betty und Gerd, denen immer wieder aus den unterschiedlichsten „Qualitätsweinen“ ein Zaubertrunk , ähnlich dem von Asterix und Obelix, gelang.

Die Wirkung ließ nicht lange auf sich warten, die Stimmung stieg und auch die „Neuen“ griffen zur Gitarre.  Ein Lied folgte dem anderen und Schumm griff sogar mal wieder in seine schier unerschöpfliche Sprüchekiste.

Der Nachmittag verging wie im Fluge und schon musste man daran denken, dass es auch noch einen Heimweg gab.

Die Bergfinken lernten den „Unterschlupf“ der Schwefelbrüder kennen und die Schwefelbrüder freuten sich über eine Spende, die für weitere Baumaßnahmen Verwendung finden wird.

Ein Dankeschön mit der Drohung – wir kommen wieder!

Berg heil

Jürgen


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Bergfinkenfasching 18. und 19. Februar 2012



Nach umfangreichem Bühnenaufbau, Besuch eines Legehennenbereiches während der Wanderung und ausgiebigem Vorglühen im Kneipengarten, fuhr das Traumschiff, vorbei an der Schulauer Schiffsempfangsstation, umschwirrt von unzähligen Möwenschwärmen, im Hamburger Hafen ein.

Natürlich ging es nach herrlicher Aufführung von "Cats" auf die Reeperbahn zur Kneipe "Ritze". Damen des leichten Wandels wurden aktiviert und animiert.

Der Erfolg war differenziert und im Keller der "Ritze" ein Boxkampf ausprobiert. Trotz eines entsetzlichen K.O.'s konnten Verlierer und Sieger später wieder fröhlich zum Glas greifen. Unter Leitung des international erfahrenen Schiedsrichters Schumm hatten die Kämpfer Udo und Jürgen aber die Fairness auf ihrer Seite.

Ein dreifaches: In der Ritze..... dem Moderator Udo Lindenberg (alias Tommi). Bernhard uns Achim sind im Schlachtruf für die Gesamtidee und dem fetzigen Bühnenbild mit eingeschlossen. Ein großer Dank gilt auch den vielen Ungenannten, die großen Anteil trugen am heiteren Gelingen mit einem etwas schlüpfrigen Motto.

Herzlichen Dank auch an die übrigen Reeperbahnbummler wegen der ideenreichen Kostümierung! Es war ein prächtiges Gesamtbild. Auch ein Dank geht an den Wirt, den Frank!!

Das nächste Wiedersehen zum BEFIFA in der Krillemühle ist am 09./10. Februar 2013!

Beste Grüße von Egon.






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Probenwochenende



Stimmbildung

Mit unserem Probenwochenende starteten wir Bergfinken Dresden am 27. und 28. Januar, in der Jugendherberge Ostrau, traditionell in die Proben- und Konzertsaison 2012.

Unser minutiös ausgearbeiteter Stundenplan zeigte uns schon für den Freitagabend die ersten Liedproben an und so wurde kurz vor 19:30 der letzte Bissen des Abendbrotes herunter geschluckt, und dann die schon etwas müden Stimmbänder beim Einsingen gestrafft. Mit „Kanten die zum Himmel streben“ (einem Lied von Peter Hähnel und Uli Schlögel) und „Kameraden schließt den Tag“ erschöpfte sich das Probenpensum für diesen Abend. Doch Einmal munter gesungen, wurden in (bier-) seliger Runde bis früh in den Morgen Ohrwürmer und olle Kamellen zum Besten gegeben. Zum Frühstück  hatte sich das Lager der Bässe stark gefüllt, denn selbst unsere hellsten Tenöre kamen beim Guten Morgen sagen bis zum tiefen D. Wechselnde, nach Stimmen, Register und Tageslaune sortierte Gruppen lernten fleißig weitere sieben neue Lieder. Wir widmeten uns unterschiedlichsten Stücken von Wagner und Verdi zu Weber und Wehmann sowie einem waschechten „Hähnel“.  

Das Ergebnis unseres Probenwochenendes lässt sich unter anderem zu unserem Frühjahrskonzert am 22. April 2012 im Ballsaal "Lindengarten" des Hotel Plaza Dresden erleben.

Doch wie mir unser Sänger und Chorkandidat Gerd bestätigten, geht es beim Singen des Bergsteigerchores des SBB eben nicht nur um das möglichst exakte Absingen von Noten und Harmonien sondern um echte gelebte, lebendige Bergfreude.

Froh gestimmt und zufrieden endeten unsere Proben am Samstagabend, einige Sänger setzten die Geselligkeit in den jeweiligen Klubhütten fort.  

Ein Dank sei hier ausgesprochen an unsere Chorleiter, die Organisatoren sowie für die freundliche Bewirtung in der Jugendherberge Ostrau.  

„..Schön ist die Welt, schön ist diese Welt, dass sich keiner, sich keiner mehr härmt..“  

Berg Heil, 

Matthias Knorr


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