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Chorbild, Flashmob und Singen an der Brandbaude

veröffentlicht um 03.09.2016, 03:27 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 03.09.2016, 03:48 ]



1993 entstand unser bis dahin schönstes Chorfoto in der Felsenburg Neurathen. Nun sollte nach 23 Jahren an gleicher Stelle ein aktuelles Bild entstehen. Wie damals stand dankenswerterweise auch dieses  Mal der „Bergfotograf“ Frank Richter hinter der Kamera, um die Bergfinken ins rechte Licht zu setzen. Die Bergfreunde, die schon auf dem Bild von 1993 verewigt wurden, nahmen wieder an gleicher Stelle Platz.

Nach fast einem Vierteljahrhundert haben sich auch Vorschriften und Gesetze geändert. So einfach in der Felsenburg mit so vielen Personen ein Foto entstehen zu lassen, bedurfte der Beachtung von Vorschriften und die Einholung von Genehmigungen.

Ohne die tatkräftige und problemlose Unterstützung durch die Verantwortlichen der Gemeinde Lohmen und der Nationalparkverwaltung wäre dieses Chorbild nicht möglich gewesen.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle!

All die gemeinsamen Bemühungen wurden durch das herrliche Sommerwetter belohnt.


Foto S.Zill


Das Wetter spielte uns auch bei der nächsten Aktion in die Karten, denn die Basteibrücke war von vielen Touristen besiedelt, was wiederum für unsere nächste Unternehmung von Vorteil war.

Ungewohnt für uns, die zum Klettern die ruhigen Gegenden wählen und eher im Herbst bei weniger Publikum hier klettern.

Um auf die Bergfinken aufmerksam zu machen und uns in unserer Felsenwelt zu präsentieren, hatten wir schon vor längerer Zeit mit dem „Sandsteinblogger“ Hartmut Landgraf Kontakt aufgenommen und einen Flashmob geplant. In den Vorstandssitzungen und zur Chorprobe generalstabsmäßig geplant, sollte es vor Ort eher zufällig aussehen.

Hartmut Landgraf hat auf seiner Internetseite diese Aktion vortrefflich beschrieben und ins rechte Licht gesetzt (http://www.sandsteinblogger.de/2016/09/geflasht-auf-der-bastei/), Die Aktion war ein richtiger „Knaller“; ein Besucher aus Tschechien hat einen Teil unseres Gesanges auf Youtube hochgeladen (https://www.youtube.com/watch?v=nQ9f9P0kMvc)


Falk Große hat dazu folgenden Bericht verfasst:

Treffen sich zwei Kletterer auf der Fähre in Rathen. Sagt der Eine: „Ich hab‘ gehört, die Bergfinken wollen heute auf der Basteibrücke einen Flashmob machen“ Sagt der Andere: „Eh cool, ich dachte die machen immer nur langweilige Volkslieder. Das können wir uns ja mal angucken.“

Vielleicht waren die Beiden am letzten Sonntag im August mit auf der Basteibrücke und konnten miterleben, was die Bergfinken dort veranstaltet haben. Und die Beiden waren mit vielen Touristen Zuschauer an einer Aktion, die es dort so noch nie gegeben hat. Erklangen doch von drei Gipfeln an der Brücke nacheinander Verse eines Bergliedes, gesungen von jeweils einer kleinen Gruppe Bergfinken und der vierte Vers wurde gemeinsam von allen auf der Brücke und den Gipfeln stehenden Bergfinken gesungen. Anschließend wurden unter dem Dirigat von Uli Schlögel noch weitere Lieder gesungen mit reichlich Applaus der Zuhörer auf der Basteibrücke.
Begleitet wurde die Aktion vom Sandsteinblogger, vertreten durch seinen Chef Hartmut Landgraf, der auf seiner Internetseite den Flashmob auf der Bastei für die Welt ins rechte Licht gesetzt hat. Neben uns tummeln sich auf dem Sandsteinblogger noch andere Kandidaten, die es wert sind, dass man dort mal reinsieht und sich von Hartmut etwas über sie erzählen lässt. Übrigens, den Sandsteinblogger kann man auch kaufen – natürlich nicht Herrn Landgraf – aber sein gedrucktes Exemplar oder man leiht es sich zum Lesen in der SBB-Bibliothek aus, Buchtipp Sandsteinblogger .

Warum machen wir Bergfinken das? Ganz einfach, weil es Spaß macht! Und Spaß machen wir immer und überall gern. Das weiß natürlich nur der am besten, der dem Gesangsverein angehört. Auch deshalb die 

Foto Cornelia Große

Aktion Flashmob mit dem Hintergedanken, ein junges Publikum für uns zu interessieren. Also ist der Flashmob auch ein Werbeblock. Und vielleicht kommen die beiden jungen Kletterer von der Fähre demnächst einmal zu uns in die Chorprobe und schauen sich die verrückten jungen und alten Kerle einmal an.


Nach dieser publikumswirksamen Einlage stand am Nachmittag das Singen an der Brandbaude auf unserem Programm. Also machten sich die Sänger  wandernd, radfahrend und mit den sonstigen üblichen Beförderungsmitteln auf den Weg in Richtung Hohnstein. Pünktlich 15 Uhr standen alle Sänger auf der sonnigen und sommerlich heißen Terrasse an der Brandbaude.

Unser Leo führte  durchs Programm und stellte auf lockerer Weise unseren  neuen zweiten Chorleiter Max Röber vor, der bei diesem Konzert sein Debüt gab und gemeinsam mit Uli Schlögel die Sänger zu einem Vortrag führten, den die Gäste mit viel Applaus honorierten.  

Nach diesem anstrengenden Tag war das Freibier mehr als willkommen.  Singen macht durstig - Vielen Dank!

J.Z.


Foto Uwe Kaiser




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