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Frühjahrskonzert "Bergfinken Go West"

veröffentlicht um 25.04.2016, 14:04 von Jürgen Zill

Eigentlich hätte das Konzert -Bergfinken Go Nord – heißen müssen.

Denn in den Dresdner Norden, in den sehr schönen Ballsaal des ehemaligen Lindengartens, zog es uns nun zum wiederholten Male.

Bei den Frühlingskonzerten erwartet unser Publikum immer ein etwas „anderes“ Konzert.

Mit einer Programmzusammenstellung, die sich von den anderen Auftritten abhebt und die Einzigartigkeit der Frühlingskonzerte hervorheben soll.

Und schon die Auswahl unserer Gäste sollte dies bestätigen. Denn diesmal hatten wir die erfolgreiche und sehr bekannte Blue Wonder Jazzband eingeladen,

um mit uns zu musizieren.

Unserem Motto entsprechend legte der Chor mehrere Lieder in englischer Sprache hin, an denen wir aber auch mächtig feilen mussten. Aber geschafft!

Was dann die Amateurprofis in der Jazzband abzogen, ließ niemanden im Publikum ruhig sitzen.

Ein typisches Zucken in allen Dixieland vertrauten Gelenken war die Folge. Selbst im Chor kam eine selten gesehene Bewegung in Gang.

Manche Sänger mussten ihre Emotionen und ihr angeborenes Temperament bremsen.

Und wenn noch dazu unser Chorleiter seinen Auftritt verpasst und sinnlich sitzen bleibt.......... ! Das sagt alles.

Wir konnten ihn verstehen. Auch ich hätte mich lieber hingesetzt und den Rhytmen zugehört.

Den krönenden Abschluss setzte dann ein Lied, was Glenn Miller im Jahre

1941 noch bekannter machte -  Chattanooga Choo Choo.

Im deutschen und mit freier Übersetzung heißt es: Der Zug nach Kötzschenbroda.

Mit diesem Knaller beendeten wir ein sehr schönes Konzert, das wie immer von unserer Sprecherin Lydia sehr charmant umrahmt wurde.

Nur müssen wir uns noch einmal mit ihr über das Reinheitsgebot und deren Auswirkungen bei den Bergfinken unterhalten. Da ist noch etwas unklar bei mir.

Ein sichtlich heiteres und sehr zufriedenes Publikum verließ nach über 2 Stunden (mit Pause) den sehr, sehr vollen Saal.

Gibt es eigentlich noch eine Steigerung, wurde ich hinterher gefragt?

Abwarten. Uli unser Chorleiter schafft es immer wieder, uns zu überraschen.

 

                Bis zum nächsten Mal im Norden.


  C-P-D

24.04.2016





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