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Himmelfahrt

veröffentlicht um 26.05.2017, 15:34 von Jürgen Zill
Will man die Landschaft kennen lernen, verlaufe man sich mal! Auch wir wissen jetzt, wie man lieber nicht zum Räuberhöhlenturm läuft. Gefunden haben wir ihn doch noch, nach mehr oder weniger langem Suchen. Dort wurden dann die extremen Wege Südost- und Nordwestkante erklommen. Während dessen waren die Grillwürstchen noch nicht ganz schwarz und wurden verspeist. Oberkellner Gerd servierte sogar auf dem Gipfel! Als die erste Gruppe zum nächsten Boxenstop Liethenmühle aufbrechen wollte, hatte auch die zweite Gruppe den Räuberhöhlenturm gefunden. Respekt! nach fast zwei Stunden.

In der Liethenmühle war ab 15:00 Uhr das Bier bestell und wir mussten uns beeilen. Dort wurden wir bereits mit einem separaten Tisch erwartet. Auch die Nachhut schloss dann bald auf. Gesungen wurde mit Begleitung zweier Gitarren auch, doch nicht zu viel, die Künstler hielten sich ziemlich bedeckt.

Auf unserer Spazierwanderung vom Bahnhof Krippen nach Kleinhennersdorf stand zunächst der Einkehrschwung in die Pension Gürth auf dem Programm. Dort kamen wir aber nicht pünktlich an, weil der Zug Verspätung hatte. Im Zug waren mehrere tausend Fahrräder und somit alle Einstiege blockiert. Wieso können die Radfahrer die Drahtesel denn nicht selbst bewegen? Komisch. Bei Familie Gürth haben wir zunächst die Stimme geölt und uns dann mit einigem Liedgut bedankt. Dann ging’s weiter zum Gipfelsuchen, doch das kennen wir ja schon.

Der Rückmarsch zum Bahnhof erfolgte froh gestimmt. Ausfälle oder unerlaubtes Entfernen von der Truppe gab’s diesmal nicht. An zu wenig Stimmenöl hat‘s nicht gelegen.

Wie heißt’s doch beim Kurfürst Friedrich von der Pfalz: „…‘s war halt doch ein schönes Fest, …“ Nein, so schlimm war‘s nicht, aber auch so schön.

Falk





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