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Höhepunkte aus den letzten Jahren

90 Jahre Bergfinken

Jubiläumskonzert, Ausstellung und Feier im Theater Wechselbad in Dresden am 29.05.2010

"Schnober" vor seinen Beiträgen zur Ausstellung

Verdienstvoller Mitglieder, hier "Bubus", werden geehrt


70 Jahre Bergfinkenhütte


...die nicht immer so hieß und die unterschiedlichsten Nutzer hatte.

Erbaut hatten die Hütte die Mitglieder der Sektion Meißner Hochland unter den Widrigkeiten des Krieges, wo doch Baumaterial, Transportmittel und Benzin an der Front „gebraucht“ wurden.

Um so schöner, dass bei dieser kleinen Feier auch einige Bergfreunde der Sektion Meißner Hochland als unsere Gäste unter uns weilen konnten und auch zwei Briefumschläge mit sehr brauchbarem Inhalt an uns übergaben. Diese Spende wird der Erhaltung der Hütte dienen.

Die kleine Feier begann bereits am Vorabend und es wurden Vorbereitungen für den nächsten Tag getroffen. So wurde z.B. der neue Grill fachmännisch montiert und ganz nebenbei auch das erste Fass Bier angestochen.

Am Samstag fanden sich dann nach und nach die Sänger ein und das zweite Fass war schnell geleert.

Zur Eröffnung sprach unser zweiter Vorstand Klaus Petzold einige Begrüßungsworte und einige Worte zur Geschichte der Hütte. Natürlich erklangen aus den nunmehr nicht mehr ganz so durstigen Kehlen einige Lieder.

Unser Vorstand Stefan dankte unserem „Bubus“ für seine langjährige Arbeit als „Hüttenchef“, der bei dieser feierlichen Gelegenheit sein Amt an die Zelinka-Brüder übergab.

Es folgte ein sehr schöner Abend, mit zwei fleißigen Grillmeistern und viel Gesang und schnell war auch im dritten Fass nur noch Luft drin. Die wenigen Regentropfen wurden durch „Planenkunstbauten“ von den Gästen fern gehalten und konnten uns die Stimmung nicht vermiesen.

An dieser Stelle auch ein großer Dank den Bergfreunden, die am Sonntag wieder Ordnung ins Revier brachten.

 J. Zill


Chorfahrt nach Prüm in der Eifel im August 2010



Konzert und Anklettern am Spitzberg in Oderwitz


Jeweils im Herbst wird der Jahresplan für das kommende Jahr entworfen.

Für den 17. April 2010 stand dort: Anklettern am Spitzberg in Oderwitz.

Viele Bergfreunde kennen die in den letzten Jahren mit viel Fleiß und Schweiß geschaffene Kletterarena.

Nun war es an der Zeit das von den „Grauen Hirschen“ geadelte Familien- und Sportklettergebiet Oderwitzer Spitzberg allen interessierten Kletterfreunden unseres Chores vorzustellen. Natürlich gelangte die Nachricht, dass die Bergfinken am Spitzberg sein werden auch zu Volker Heinrich dem  Chef von Sport-Heinrich (http://www.heinrich-sport.de) in Oderwitz und dem unermüdlichen Motor und Mäzen am Spitzberg und in der Region.

Seine Idee, das Anklettern mit einem Konzert auf dem Spitzberg zu verbinden, fand bei den Sängern offene Ohren, zumal uns Volker mit einer großzügigen Unterstützung beim Erweb neuer Hosen für unsere Chorkleidung unter die Arme griff.

Wie die Zeit vergeht, nun ist das Wochenende am Spitzberg schon wieder vorbei.

Um es vorweg zu nehmen, es war ein rundum gelungenes Wochenende. Grundvoraussetzung für das Gelingen war das herrliche Wetter. Bereits am Freitag fielen die ersten Sänger am Spitzberg ein. Das weiße Tipi am Berg war schon viele Kilometer vor Oderwitz sichtbar. Der Abend unterm Fels an der Hütte sah lustige und sangesfreudige Bergfreunde und einen Volker Heinrich am Grill, immer besorgt um das Wohl aller Anwesenden.

Erst weit nach Mitternacht zog Ruhe unterm Fels ein.

Der Samstag war bis zum frühen Nachmittag den aktiven Kletterern unter den Bergfinken und deren Freunden vorbehalten. Fast jeder Kletterweg war besetzt und der Fels sah, ob der vielen Seile, aus wie ein Spinnennetz.

Volker Heinrich übernahm zur Mittagszeit wieder die Geschäfte am Grill nicht ohne allen Wissbegierigen immer wieder die einzelnen Kletterwege zu erklären.

Am Nachmittag  wechselte dann die Kletter- mit der Chorkleidung und es folgte ein sehr schönes Konzert.

Dies vor einigen hundert Zuschauern, die nicht nur durch das schöne Wetter angelockt wurden. In ganz Ostsachsen hatten die Oderwitzer Bergfreunde Plakate platziert und für  das Ereignis auf dem Spitzberg geworben. Die einfühlsamen Worte von Volker vor dem Konzert beflügelten nicht nur die Sänger, sondern auch die Spendenbereitschaft der Zuhörer, die für eine geplante Biwakschachtel am Fuße des Felsens unerwartete 1.077 € spendeten.

Der Abend klang aus mit einem zünftigen Lagerfeuer, Gesang mit den Oderwitzer Bergfreunden, und wie kann es anders sein, mit Volker Heinrich am Grill.

Den Ganzen Tag begleitete uns die Filmemacherin Bettina Wobst mit ihren Mannen vom MDR- Fernsehen.

Es entstand ein sehr schöner Beitrag im „Sachsenspiegel“ und ein ebenso gelungener Film in der Sendung „Biwak“ im MDR (Beide Beiträge werden noch einige Tage auf der Internetseite des MDR zu sehen sein).

Um so bewundernswerter, weil Bettina für die Herstellung der Beiträge nur den Sonntag Nachmittag zur Verfügung hatte. Vielen Dank!

Ein Wochenende mit gelungener Werbung für ein Klettergebiet, für das noch viele Pläne existieren, für das Klettern und für die Bergfinken im 90. Jahr ihres Bestehens!

Wir kommen gerne wieder zum Oderwitzer Spitzberg!!



Benefizkonzert für den Wiederaufbau der Buschmühle


Nach Regen kommt Sonne und nach der Arbeit soll man feiern.

So auch an diesem Wochenende zur provisorischen Wiedereröffnung der Buschmühle .

Das ist für alle „Bergler“ und auch für den „Buschmüller“ Stefan ein ersehnter Festtag gewesen. Letztlich aber nur eine Etappe im Wiederaufbau der Traditionsgaststätte, die während des Hochwassers im August diesen Jahres schweren Schaden genommen hatte.

Sofort waren viele helfende Hände zur Stelle und eine ungeahnte Spendenflut erreichte die Buschmühle. Damit diese Spendenbereitschaft nicht abreißen möge, kamen die 3 Chöre des SBB,  der Bergsteigerchor Sebnitz, der Männerchor Sächsische Schweiz und die Bergfinken zu einem Benefizkonzert ins Kirnitzschtal. Diesen Anlass nutzte auch Tom Pauls, der von der „Ilse Bähnert Stiftung“ einen Scheck überreichte.

Gesang scheint zu beflügeln, so auch die Spendenbereitschaft der anwesenden Zuhörer, animiert durch die unterhaltsame Moderation von unserem „Gockel“, fanden ca. 1500 Euro den Weg in die Spendenbox.

Ein schöner Tag, der letztlich wieder eine Etappe auf dem Weg war, bis die Buschmühle wieder im alten bzw. neuen Glanz seine Gäste empfangen kann.

J.Z.


Weihnachtskonzerte in der Annenkirche Dresden


Wieder waren die drei Weihnachtskonzerte der musikalische Höhepunkt des Chorjahres. In der Dresdner Annenkirche, die nach dem gerade erfolgten Renovierungsabschluss im Innern hell erstrahlt, erklangen unter der bewährten Leitung unserer beiden Dirigenten Wolfgang Wehmann und Ulrich Schlögel besinnliche und kraftvolle Lieder passend zur Winter- und Weihnachtszeit. Gleich zu Beginn, unterstützt von Orgel und Blechbläsern, sangen die Bergfinken des Schäfers Sonntagslied "Das ist der Tag des Herrn"; unter diese Worte waren auch die Konzerte gestellt. Wechselnd zwischen zweifachem forte und pianissimo zeigten bereits am Anfang die Sänger und Musiker, was die Zuhörer erwartete, die wie jedes Jahr die gesamte Annenkirche füllten. So wechselten die dargebotenen Themen oftmals, wie zum Beispiel zwischen dem Lied "Die kleine Bergkirche" mit dem Ave Maria und Bruckners Komposition "Trösterin Musik", wodurch das Programm abwechslungsreich blieb und gleichzeitig die Akustik des Kirchenschiffes voll genutzt werden konnte. Neben bekannten Liedern aus dem Repertoire des Chores erklangen auch Neueinstudierungen wie "Weihnachten im Felsgebirge", das Ulrich Schlögel vertont hatte, und das Happy X-mas von John Lennon und Yoko Ono, allerdings in deutscher Sprache. Das Blechbläserquintett musica facilita, eine seit 1993 bestehende Vereinigung fünf ehemaliger Studenten der Dresdner Musikhochschule "Carl  Maria von Weber", war bei der Begleitung der Sänger als auch mit selbständigen Darbietungen eine gelungene Bereicherung. Ebenso die Orgel, die von Kantor Günter Seidel gespielt wurde. Auch die Moderation von Lydia Schlenkrich rundete die Konzerte ab, nicht nur wegen der präzisen Ansagen, sondern auch durch auflockernde Beiträge, beispielsweise Anekdoten über Bruckner, den sächsischen König, aber auch über sich selbst. Das Publikum wurde diesmal bei drei Liedern beim Singen einbezogen, wobei das gemeinsame Abschlusslied wiederum ein Höhepunkt darstellte. Ulrich Schlögel, dem auch die Gesamtleitung des Konzertes oblag, ließ die Zuhörer zusammen mit der Orgel "O du fröhliche" singen während gleichzeitig passend dazu der Chor mit den Bläsern das "Gloria in excelsis Deo" sang. Es war ein würdiger Abschluss des Konzertes. Anschließend entließen die Bergfinken mit der leisen Zugabe des Andachtsjodlers das Publikum in die winterliche Stadt.

K.R.




Anklettern 2009

Vor einem Jahr, mit dem Biwak – Team unterwegs, regnete es in Strömen und an Klettern war nicht zu denken.

In diesem Jahr ganz andere Vorzeichen: keine Wolke am Himmel und sommerliche Temperaturen, lockten einige Bergfreunde bereits am Freitag abends in die Buschmühle (www.die-buschmuehle.de ). In geselliger Runde erklangen Lieder. Bernhard und Stefan hatten die Gitarren ausgepackt und so war sofort für Stimmung gesorgt. Dass dabei gewitzelt wurde und so manches Getränk auf den Tisch kam, brauch wohl nicht weiter erwähnt werden.

Am nächsten Morgen brachte uns ein kräftiges Frühstück schnell auf die Beine. Nun trafen nach und nach auch die anderen Bergfreunde ein. Unser Ziel waren die Lorenzsteine. Am kleinen Lorenzstein wurde das Basislager errichtet und die Seilschaften begannen, die unterschiedlichsten Wege zu stürmen. Ebenfalls auf „Betriebsausflug“ trafen die Kanzeltürmer am Lorenzstein ein.

Am frühen Nachmittag, als dann der letzte Nachzügler, unser Chorleiter  Uli Schlögel den Stein erklommen hatte, trafen wir uns alle auf dem Gipfel zum gemeinsamen Singen. Mit den Kanzeltürmern und einigen von unseren Frauen fand sich sogar Publikum ein. Alle Teilnehmer konnten sich mehrmals in das Gipfelbuch eintragen, bevor es wieder bergab ging und die Buschmühle wieder zum Ziel erklärt wurde. Dort wartete schon Gerhard mit seiner Christa, der an diesem Tage seinen 77. Geburtstag beging. Unser Chorleiter setzte sich an das leicht verstimmte Klavier und begleitete die Sänger bei einem zünftigen Ständchen für unseren II.Bass, was der Jubilar mit Freibier belohnte. Aus dem Ständchen entwickelte sich ein fröhlicher Liederabend. Aus der Küche von Stefan, dem „Buschmüller“, gab es noch ein deftiges Abendessen, bevor dann in der Mühle  wieder Ruhe einkehrte und sich die meisten Bergfreunde in Richtung Heimat begaben.

Schließlich konnte man sich nicht zu sehr verausgaben, denn schon am Sonntag stand das Frühjahrskonzert im Ballhaus Watzke auf dem Programm.

 Jürgen Zill

Osterwanderung 2009 zur "Singenden Wirtin"


Auf zur traditionellen Osterwanderung einer Gruppe der Bergfinken und deren Gästen, diesmal nach Altenberg.Gute Vorzeichen schon auf dem Bahnhof,  Schumm kannte den Lokführer und begrüßte ihn mit Handschlag. Ein „Verfahren“ war somit unwahrscheinlich und wir trafen pünktlich am Fahrtziel ein. Dort gesellten sich weitere Bergfreunde zur Truppe.Erstes Ziel war das Bergbaumuseum. Unter sachkundiger Führung mit Berichten und Details aus der Geschichte des Bergbaus geleitete uns Herr Lange durch das Museum. Sicher hätte er uns noch vieles mehr berichten können, wenn nur die Zeit dazu zur Verfügung gestanden hätte. Eine große Kiste auf dem Museumsgelände  wurde kurzerhand zur Theke umfunktioniert und Helga ließ uns mit einem Getränk und Ostersüßigkeiten an ihrem 66. Geburtstag teilhaben. Nach den „Feierlichkeiten“ begaben sich die Wanderer  in Richtung Geisingberg, wo sich die Geocacher „Stara sum“ und „Röderfuchs“ nebst Enkel Kilian auf Schatzsuche  begaben. Erfolgreich mit breiter Brust stießen sie, dank GPS,  bald wieder zur Truppe und meisterten nun gemeinsam den Aufstieg von der Ladenmühle nach Waldidylle. Das Restaurant Zugspitze (www.zugspitze-waldidylle.de) war hier unser Ziel. Wie schon mehrmals an anderer Stelle sangen wir mit der „singenden Wirtin“ so manches Lied. Bei Gesang, gewohnt gutem Essen und einigen Getränken verging die Zeit wie im Fluge, so dass letztendlich noch Eile geboten war, um den Linienbus nach Dresden nicht zu verpassen. Dank an Egon, der wieder mal eine schöne Tour zusammengestellt und außerdem für herrliches Wetter gesorgt hatte.

Jürgen Zill

Wintersonnenwende '09

„..Sternennacht, Sonnenwend – Winter in der Sächsischen Schweiz..“ dieses Lied von  Wolfgang Wehmann traf in diesem Jahr inhaltlich voll zu. Es war richtiger Winter zur diesjährigen  Sonnenwende. Das wärmende Feuer wurde sehnsüchtig erwartet, herrschten doch eisige Temperaturen von ca. -15 º C. an der kleinen Liebe. Trotz der beißenden Kälte war der Chor stimmlich gut drauf, was nicht nur an dem wärmenden Glühwein lag. „Flamme empor…“ erklang dann wie erlösend aus unseren kräftigen Männerkehlen. Das schnell zündende Feuer erleuchtete das Rund und die Hitze zog einen weiten Kreis der Anwesenden um die Glut. Bei dem nun weit leuchtenden Feuer konnte man erst die große Anzahl der Teilnehmer übersehen. Eine gelungene Veranstaltung, allen Organisatoren herzlichen Dank.

Lichtelabend 2009


Das ist nicht nur die Weihnachtsfeier des Chores, das ist weitaus mehr! Das ist ein Treffen von Gleichgesinnten, Erleben der Gemeinschaft, Rückblick auf das vergangene Jahr, Weihnachtsemotionen und bei der gehobenen Stimmung auch lustig. Auf der Suche nach geeigneten Veranstaltungsräumen wurde in diesem Jahr der Gemeindesaal im Gompitz getestet. Und man kann sagen: Test bestanden, wenn auch etwas schwer zu finden. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr besonders unsere Frauen, die sich dann auch mit Weihnachtliedern bedankten und der Weihnachtsmann Geschenke austeilen konnte. Die Rute wurde nicht benötigt (Er hatte sie auch nicht dabei). Danke Monika und Wolfgang für die musikalische Unterstützung und unserem Karl für seine Horndarbietung. Wir werden für das nächste Jahr das Klavier stimmen lassen!

Weihnachtskonzerte 2009 mit dem Gospelchor Großröhrsdorf



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