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Kleine Liebe – Sommersonnenwendfeuer

veröffentlicht um 10.07.2013, 13:54 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 10.07.2013, 13:57 ]

Auch im Sommer ist die kleine Liebe ein idyllisches Plätzchen, nur mit dem Unterschied, dass diesmal kein Glühwein aus den benachbarten Hütten angeboten wurde. Wir hatten uns entschlossen, die Tradition der Sommersonnenwende wieder neu zu beleben und wählten diesen gut erreichbaren Ort, um den längsten Tag des Jahres ausklingen zu lassen. Das Wetter spielte gut mit, nur das Holz war etwas durchnässt und nur mit etwas Geduld anzuzünden. Egon, unser bewährter Feuermeister, hatte sich auf sein „Altenteil“  zurückgezogen und genoss es sichtlich, wie sich die „Jugend“ bemühte. Unter Einbeziehung einer der Jüngsten, dem Händelsproß  mit 3 Jahren , wurde dann mit großer Rauchentwicklung das Feuer in die Gänge gebracht. Was gut war, denn die aggressiven Flutmücken ließen sich selbst durch dicke Kleidung nicht abschrecken.

Die Musikanten waren gut drauf und entsprechend vorbereitet, so dass bekanntes Liedgut ertönte.  Ein Höhepunkt war der spontane Gesang der „Traube“, den Schumm vom Feuerplatz dirigierte und die im Gelände versprengte Anzahl der Sänger gut intonierten. Gockels Darstellung eines  sexuell beeinträchtigen König vom anderen Ufer am späteren Abend war ebenfalls bemerkenswert.

Es hatten sich auch einige Zuschauer eingefunden, leider nicht die erwartete Anzahl. Hier sollte bei einer eventuellen Wiederholung doch etwas mehr Werbung gemacht werden. Vielen Dank auch der Truppe um Lutz Maier, der statt wie gewohnt keine heißen, sondern kühle Getränke ausschränkte und dem, der noch zu späteren Stunde in der Lage war 70 kalte Bockwürste zu organisieren. Auf ein Neues zur nächsten Mitsommernacht!   

Bernhard  22.06.13



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