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Offenes Singen an der Kammbaude

veröffentlicht um 17.05.2015, 15:03 von Jürgen Zill
Auf der Agenda stand an diesem Wochenende das Anklettern in der Oybiner Felsenwelt und ein Konzert an der Kammbaude im Oybiner Ortsteil Hain.
Die Kammbaude ist uns gut bekannt, denn bereits 2006 führte uns unsere Sängerfahrt an diesen gastlichen Ort.
Unabhängig davon sind einzelne Sänger und deren Freunde hier oft zu jeder Jahreszeit Gast und genießen die schöne Lage und die vielen Wander- und Klettermöglichkeiten.
Auch an diesem Wochenende bevölkerten schon einige Bergfinken bereits seit Donnerstag das kleine Gebirge.
Die meisten Sänger trafen dann Samstag am Morgen bei schönstem Frühlingswetter ein.
Das Anklettern war an den Bienenhaidsteinen und am Kelch geplant, aber der nächtliche Regen machte alle Kletterpläne zunichte.
Also war Wandern zu den Kletterzielen angesagt. An den Bienenhaidsteinen trafen noch die Nachzügler zur „Masse“.
Uns zur Freude erklangen einige Lieder und anschließend ging es weiter zum Kelch.
Praktische Übungen verboten sich aus bekannten Gründen und so wurden die Wege von denen beschrieben, die ihn bereits bezwungen hatten.
Wegen der fehlenden Kletterziele wurde ein neues Ziel ausgegeben – Die Märchenspiele am Bahnhof Oybin.
Wieder Pech, die Märchenspiele hatten, in Ermangelung von ausreichend Publikum, den Standort gewechselt. Für uns außer Reichweite.
So landeten wir ohne das ersehnte frisch Gezapfte im Imbiss bei Flaschenbier und Bockwurst.
Trotz aller Rückschläge trafen wir alle pünktlich zum Konzertbeginn an der Kammbaude ein.
Zur gleichen Zeit nahte eine Schlechtwetterfront.
Flexibel wie wir sind, verlegten wir den Konzertbeginn einfach 30 Minuten früher.
Die Zuhörer waren froh, denn der Konzertbeginn war vom Wirt auf den Plakaten bereits für 14 Uhr avisiert.
Unser Konzert erfreute das geduldige Publikum.
Pause und der Regen erreichte die Kammbaude. Das Publikum wechselte in die Gaststuben und wir folgten unserem Publikum.
Es wurden einige Tische und Stühle verschoben und der provisorische Konzertsaal war gerichtet.
Bei bester Stimmung, nicht zuletzt durch Gockels Moderation, brachten wir unser Konzert in ungewöhnlicher Umgebung zu Ende.
Da sich die meisten Sänger in den Zimmern der Kammbaude eingemietet hatten oder im Zelt bzw. Auto nächtigten, endete der anschließende gesellige Abend mit viel Musik und Gesang, erst weit nach Mitternacht.
Der Regen und ein scharfer Wind blieben uns die ganze Nacht treu. Am Morgen weckte uns aber die Sonne und der Rest des Wochenendes war gerettet.
Viele Bergfreunde nutzten noch den Tag und fuhren erst am Abend wieder in heimatliche Gefilde.

J.Z. 09.05.2015






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