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Totensonntag 2014

veröffentlicht um 21.11.2014, 09:45 von Jürgen Zill   [ aktualisiert: 21.11.2014, 09:46 ]

Gedenkfeier des Sächsischen Bergsteigerbundes auf der Hohen Liebe

Drei Lieder aus den Kehlen der drei Männerchöre des SBB, hauptsächlich des Bergsteigerchores „Bergfinken Dresden“: „Macht uns würdig dieser Welt!“

Wie schon so oft die Ansprache des Ehrenvorsitzenden. Ernst, mit Gedanken, die ein Jahr vielleicht haften sollen: Was suchen wir hier oben immer wieder, was finden wir, was gewinnen wir? Für uns selber und unser Zusammenleben.

Heute geht es um „Unser Haus“: Das der Toten, symbolisiert durch das seit 1919 bestehende Denkmal der Bergsteiger. Das größere: unsere Felsenheimat Elbsandstein. Das kleine neue in Dresden, das die Gemeinschaft stärken soll. Und schließlich das größte, das sich jeder anders vorstellt, in das wir alle einmal einziehen. – Schützen wir unsere Geborgenheit gebenden „Häuser“, bewahren wir sie für uns und unsere Nachkommen! Und erweisen wir uns unserer Vorgänger würdig, die sie uns zur persönlichen Freude und zum guten Zusammenleben und gemeinsamen Erleben gebaut und bewahrt haben!

Danach noch drei Gesänge. Ernst die „Bergsehnsucht“ der SBB-Dichter und –Komponisten Karl Lommer und Kurt Kämpfe: „Drum sagt, geh ich zur letzten Wanderfahrt, von der es kein Zurück mehr gibt: Er steigt zum reinen Firnenlicht, das er sein Leben lang geliebt“. – Zum Schluss zurück in die Gegenwart: „Heimat – Ewig liebe Heimat!“.

Die große Zahl der im Bund vereinten Gedenkteilnehmer verlässt den uns Bergsteigern besonders wertvollen Gipfel „Hohe Liebe“ und wendet sich dem Jetzt und unserer Sächsischen Schweiz zu. Zum Totensonntag im nächsten Jahr werden sie wieder hier zusammenkommen, auch wenn dann wie stets einige nicht mehr dabei sein können. In unseren Gedanken, bei unserem Gedenken sind sie in unserem starken Bund - mit uns vereint.

(Uli Voigt)



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