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Zieh dich warm an, wenn es zur Sängerfahrt geht, am besten auch noch wasserdicht

veröffentlicht um 08.11.2016, 09:50 von Jürgen Zill

Regen fiel keiner, aber das wohlwollende Nass begegnete die mitgefahrenen Sänger der Bergfinken sowohl am Samstag als auch am Sonntag. Nachdem jeder Versuch gescheitert war, den Ort und den Ablauf der diesjährigen Sängerfahrt (23./24.9.) herauszubekommen und auch das morgendliche Singen im Hauptbahnhof mit einem Fragezeichen bezüglich des weiteren Verlaufs endete, hörte man einige „Ahh-Rufe“, denn der Gang auf Bahnsteig 18 grenzte die Überlegungen weiter ein. Das erste Highlight des Tages folgte in Form einer Paddeltour auf der Elbe von Schmilka bis Königstein. Die jüngeren Semester unter uns durften die Elbe mit Muskelkraft befahren. Die älteren Bergfinken ließen sich chauffieren. Erstaunlich war die gute Resonanz der dahin geschmetterten Lieder oberhalb der Bootskante, die tatsächlich noch auf ihre Erstbegehung gewartet hatte. Gestärkt mit einer guten Mahlzeit und wohlklingenden Liedern ging es mit dem Zug zur Ochelbaude im Sebnitztal. Die verbleibende Zeit bis zum Abendbrot nutzten die Sänger um sich entweder auf das abendliche Event vorzubereiten, den hauseigenen Klettersteig auszuprobieren oder den einen oder anderen Gipfel zu bereinigen. Wir brauchen unbedingt noch eine AG Maulwurf im SSB.

Der Höhepunkt des Abends war das - man kann es wirklich sagen – Theaterstück: Die Bergfinken und ihre Chorleiter von 1920 bis 2016. Mit nahezu höchsten Ansprüchen an Kostüm und Maske präsentierte sich die semiprofessionelle Laienschaupielgruppe der Bergfinken in makelloser und stimmlicher Vielfalt im Wandel der Zeiten. An dieser Stelle sei zudem  die hohe Präzision des Dirigates der dargestellten Chorleiter zu erwähnen. Der Tag endete, wie er begonnen hatte, im Einklang des Gesanges.

Der Sonntag versprach sonniges Wetter. Unter uns nutzten das einige Sänger aus, um am Ziel unserer Wanderung, dem Freibad in Goßdorf, in das kühlende Nass zu springen. Dem Mittag folgte eine Liederwunschrunde und der schöne Nachhauseweg.
Am Ende steht die Erkenntnis: Das Organisationteam muss im nächsten Jahr wieder ran – gut gemacht.

Max



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