26. Oktober 2019: Arbeitseinsatz an der Bergfinkenhütte

Nachdem die Sportfreunde DieSchiff und JeMei bereits am letzten Wochenende drei käferbefallene Bäume unterhalb des Parkplatzes umgesenst hatten, standen die Bergfinken im geballten halben Dutzend, für mathematisch Unbegabte heißt das genau sechs Mann, am heutigen goldenen Herbsttag mit Kettensägen und Arbeitshandschuhen bewaffnet in Habachtstellung kurz nach dem Aufstehen am Einsatzort. Vom Borkenkäfer befreit sind Forste und Wälder durch des Bergfinken starken Arm, das ist leichter gesagt als getan. Ehrlich gesagt liegen jetzt Holzrollen am Rande, die dicker sind als Zille und Gockel zusammen. Alle, die nicht dabei waren, haben sowieso wieder mal etwas verpasst und damit meine ich nicht nur die hervorragenden und nahezu fleischlosen Krautnudeln unseres Chefkochs. Wer das ist, müsst ihr schon selber rauskriegen, aber fragt ihn doch einfach selbst. Hier folgt nun zum Abschluss die offizielle Teilnehmerliste des Herbsteinsatzes:

DieSchiff und JeMei am 22./23.10.19

Ma&UZeli, ChSchr, MaBra, GeLütz und Gockel am 26.10.

Berg Heil!

Gockel

20. bis 22. September 2019: Bergfinken-Sängerfahrt 2019

Große Aufregung und Anspannung zum Treffen der Bergfinken am 20.09.2019 genau 16:29 Uhr unterm Strick in der großen Kuppelhalle im Hauptbahnhof. Werden alle im historischen Gewand erscheinen, wie wird das Konzert in der Kuppelhalle des Bahnhofs und wo geht’s überhaupt hin?

Als sich alle fein und zünftig eingefunden hatten, die ersten Ansagen und Einweisungen zur bevorstehenden Fahrt durch Norbert, einem der Organisatoren der Sängerfahrt. Nun geht’s mit dem Konzert los.

Wie immer sehr ausdrucksstark und souverän geleitet von Max Röber. Ein wenig getrübt wurde unser Vortrag durch die Ansagen der Bahnhofssprecherin, die uns aber nicht aus der Fassung brachten. Das Publikum im Bahnhof hat unseren Gesang mit wohlwollendem Applaus bedacht. Nach dem Konzert geht’s zu den bereitstehenden Bussen und die Fahrt geht nach Jetrichovice (Dittersbach) im benachbarten Böhmen. Das Hotel Bellevue ist großartig geeignet. Alle haben Platz, der Festsaal ist groß genug und die Wirtsleute und Bedienungen sind fleißig.

Am Freitagabend werden nach dem schmackhaften Essen die „Neuen“ noch einmal vorgestellt und alle sieben werden für würdig befunden, an den Aufnahmeritualen teilzunehmen. Norbert hatte gemeinsam mit der Chorband für die Anwärter ein Programm entworfen und eingeübt. Seine Texte zu bekannten Liedern passen und werden der kritischen Ohren der Bergfinken vorgetragen. Tosender Applaus und wohlwollende Zustimmung. Es wird ein langer Abend.

Am Sonnabend geht’s nach dem Frühstück mit Bussen nach Mezni Louka (Rainwiese) und von dort über zwei Steige zum Prebischtor.

Wir essen und trinken bevor wir uns genau unter dem Prebischtor zu einem halbstündigen Konzert einfinden. Internationales Publikum und viele tschechische Besucher hören aufmerksam zu und würdigen unseren Gesang mit viel Applaus.

Am späten Nachmittag geht’s zurück zum Hotel. Einige Bergfinken nutzen die Pause bis zum Abendessen und beklettern den nahe gelegene Rüttelweihstein.

Der Abend beginnt mit einem ordentlichen Abendessen. Das Programm des Abends eröffnet Gockel mit einem Quiz. Als Sieger geht dieses Mal Harry Petzold hervor.
Der neue Bergfink Uwe T. trägt zusammen mit Zeli ein umgetextetes Lied von Eros Ramazotti vor.

Der Lommer wird von einem Quartett altgedienter Sänger in beeindruckender Weise vorgetragen. Großartige Darbietungen der Band mit großer Sängerbesetzung aus allen Stimmen und super vorgetragen bildeten sicher einen der Höhepunkte. Unglaublich müssen sie einstudiert und geübt haben und es ist gelungen. Der Sängerfahrtschor fasst die vergangene Zeit und einige lustige Begebenheiten in lustigen und sangesstarken Versen zusammen. Der Abend oder besser der Morgen klingt sehr spät aus. Aufgeregte Unterhaltungen und großartiges Singen zur Gitarre machen den Abend rund.

Am Sonntag ist es soweit, die „Neuen“ sollen ihr Aufnahmeritual, ihre Taufe bestehen. Zuerst gibt uns Neptun die Ehre und es werden einige gestandene Bergfinken einer Taufe unterzogen.

Großer Gaudi, als sie eingeseift und rasiert ihre Namensurkunden erhalten. Nun sind die „Neuen“ dran. Beginnen soll der Spaß mit einem Wasserballspiel gegen ihre Paten in einem Schwimmbassin vorm Hotel. Eisig kalt, nicht ganz sauber, aber wir haben Spaß und die Zuschauer ihren Spaß.

Das Spiel endet (nach vielen gekauften Toren auf beiden Seiten) mit einem Sieg für die Paten. Nun müssen die Anwärter einen Parcours über einen Kinderspielplatz absolvieren und weitere Aufnahmeprüfungen bestehen, über die ich hier schweigen muss. Ergebnis: Alle haben es geschafft.

Nun folgt die eigentliche Frage des Vorstandes an die Bergfinken. „Stimmt ihr zu und seid ihr dafür, diese 7 in unsere Reihen aufzunehmen?“ Die Antwort ist einstimmig – „Ja“. Ich bin tief gerührt, beeindruckt und stolz. Von Stefan bekommen wir unsere Aufnahmeurkunde und Abzeichen überreicht. Von allen Bergfinken werden wir beglückwünscht.

Nun geht es mit Bussen weiter nach Varnsdorf in die Brauerei Kocour (Schwarzer Kater) im Zipfel Tschechiens südlich von Bautzen. Hier geht’s mit dem Programm weiter. Nach dem ersten Ansingen, dem Essen und Bier geht’s weiter mit einem Bartwettbewerb. Norbert gewinnt und erhält als ersten Preis eine Rasur. Allerdings nur halbseitig, was zu großer Erheiterung beiträgt. Die Versteigerung bereitgestellter Raritäten ist noch mal ein Highlight des Tages. Alles wurde versteigert.

Den Abschluss bildete ein Gruppenbild nach historischem Vorbild aber mit Hindernissen, bevor die Rückfahrt am Hauptbahnhof in Dresden endete. Eine großartige Fahrt, meine erste die ich nie vergessen werde. Großer Dank an die Organisatoren!

UwTräu

Zweites Drei-Königs-Treffen an der Bergfinkenhütte am 6. Januar 2019

„Den Begriff ,Event‘ kann man definieren als ein Zusammenkommen / Zusammensein zum gemeinsamen Erleben von Freude oder Zusammengehörigkeit.“ [wikipedia]

Besser kann man es kaum sagen. Wenn sich eine Woche nach Silvester Bergfinken am Feuer vor der Hütte treffen, um Wünsche für das neue Jahr auszutauschen und Erlebnisse aus dem alten Jahr wie Glühwein aufzuwärmen. Dabei werden Stollenreste verputzt und Bratwürste geröstet. Alles umschwirrt von einer naschenden, kokelnden, schmutzverschmierten Kinderschar. Und natürlich waren auch die drei Weisen aus dem Morgenland wieder da, verpackt in einem Kulturprogramm. Der fröhliche Bergfinken-Gesang war gewiss auch am Falkenstein zu hören.

Die Bergfinken und ihre Angehörigen an der Bergfinken-Hütte

Eine schöne Sache ist dieses Event, bei dem sich auch unsere Familien näher kommen. Herzlichen Dank den Organisatoren und allen, die etwas beigetragen haben. Man braucht nicht viel Weitsicht um zu erkennen: Aus diesem Event wird bestimmt eine Tradition.

AnKin

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Mitten im Weihnachtstrubel vertrat eine stimmkräftige Abordnung der Bergfinken unseren Chor des Sächsischen Bergsteigerbund beim 2. Dresdner Chortag und nahm im Dresdner Kulturpalast einen der begehrten Förderpreise für Dresdner Laienchöre entgegen.

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Die Jury lobte insbesondere die Pflege unserer traditionellen Berglieder, welche durch vielfältige musikalische Einflüsse weiter entwickelt werden. Die Bergfinken bewarben sich mit Ihrem Jahresprogramm 2017 („Go-West“) für einen der Förderpreise.

MaKn

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Weihnachtskonzerte der Bergfinken mit Banda Internationale

Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018

„Weihnachten in aller Welt“ – so wurde das Motto für unser diesjähriges Weihnachtskonzert irgendwann im heißen Sommer 2018 bekannt gegeben. Cool, dachte ich damals. „Und als Gäste haben wir dazu die Banda Internationale.“ Oha, das wird lustig, denn als Gute-Laune-Kapelle war mir die Banda von den Straßen und Plätzen Dresdens gut bekannt…

Tatsächlich wurden es drei coole und lustige Weihnachtskonzerte in der Annenkirche. Und doch noch viel mehr als das! Schon in den Proben zeichnete sich ab, dass unsere beiden Chorleiter mit der Auswahl der Stücke ein mal mehr auch inhaltlich und musikalisch hohe Ansprüche stellen würden, zudem angejazzt in den gemeinsamen Stücken mit der Banda: zunächst „Tagesneige“ und „Felsenheimat“, zwei Uraufführungen traditionell gesetzter Chor-Berglieder (Texte und Kompositionen aus den eigenen Reihen), die bekannte russische Weise „Weit geh´n die Gedanken“, jedoch mit einem von der Banda flott arrangierten Ausflug in die Folklore des Balkans, „Fog El Nakhal فوق النخل“ , ein irakisch-syrisches Liebeslied mit für uns völlig ungewohnten Klang- und Sprachbildern und einer virtuos gespielten Oud (orientalische Laute) sowie ergreifendem Solo, gesungen von Gordon Fritsch, die gemeinsamen Stücke mit dem gewaltigen Orgelklang, schließlich „Es kommt ein Schiff geladen“ in einem sehr modernen Arrangement für unseren Chor und die Banda und nicht zuletzt dass jiddische „Dire gelt„, schmissig dargebracht. Auch die Einzelstücke der Banda waren gewohnt kraftvoll und mitreißend in ihrem Ritt in die nahen Fernen dieser Welt. Man kann hier gar nicht alles aufzählen, doch ein Höhepunkt der Konzerte sei noch genannt: der gemeinsame Gesang mit dem Publikum!

Die Bergfinken und auch die Banda Internationale mussten und wollten für dieses gemeinsame Musizieren zusammenrücken und wohl gerade daraus verstärkten sich Neugier und Begeisterung für die musikalische Vielfalt und die Botschaft der diesjährigen Weihnachtskonzerte.

Feliz Navidad und Berg Heil!

RaiPe


Ja, es war anders, unser Weihnachtskonzert. Es war das, für was die Bergfinken schon immer  stehen:
es war weltoffen, jung, dynamisch und musikalisch sehr anspruchsvoll.

Und es war kontrastreich: leise und weihnachtlich-besinnlich, aber dann auch sehr fröhlich und ausgelassen …

Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018
Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018
(Foto: LyBer)

Hier ein paar Impressionen von den Konzerten:

=> Hier gehts zu den Bildern: Weihnachtskonzerte mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

=> Hiergehts zum Video auf YouTube: „Fog El Nakhal فوق النخل“ – Gänsehaut … <=

=> Hier gehts zum Video auf YouTube: „Es kommt ein Schiff geladen“ Weihnachtskonzert mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

=> Hier gehts zum Video auf YouTube: „Dire Gelt“
Weihnachtskonzert mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

Totenehrung auf der Hohen Liebe, am 25. November 2018

In guter Tradition ehrten und gedachten wir Bergsteiger und Alpinisten am Totensonntag den in den Bergen verunglückten sowie den in den beiden Weltkriegen umgekommenen Freunden und Bergkameraden.

Dass wir mit unserer Gedenkstätte auf dem Gipfel der Hohen Liebe in der Sächsischen Schweiz einen so würdevollen Platz für dieses Anliegen haben, gibt uns Stärke und Zuversicht.

Ebenso traditionell wurde auch diese Veranstaltung des Sächsischen Bergsteigerbundes durch die Sänger der Bergfinken und deren Freunde gestaltet.

Lieder über unsere geliebte Heimat, die schroffen Berge und den Kampf in Hoher Wand spendeten ebenso Zuversicht und Frieden wie die sehr schönen Worte von Herrn Christoph Schneider. Recht herzlichen Dank!

Berg Heil!

MaKn

Probe mit Banda Internationale am 22.11.2018

Am 22. November probten wir gemeinsam mit Banda Internationale – natürlich für unsere Weihnachtskonzerte in der Annenkirche. In einer sehr produktiv-entspannten Atmosphäre konnten wir uns oft auf ein gemeinsames Klangbild einigen …

=> hier gehts zu den Bildern <=

=> Hier zum Artikel in der Sächsischen Zeitung vom 4.12.2018 <=

=> Hier ein Artikel über uns in der „Welt“ <=

=> Wir auf Facebook bei  „People in Dresden“ <=

Wir freuen uns auf die Konzerte!

LyBer

Sängerfahrt 2018

Samstag, 22.09.2018
Hier gehts zu den Bildern

Auch in diesem Jahr begann die lang ersehnte Sängerfahrt gegen 8:44 Uhr „unterm Strick“.

Sängerfahrt 2018 | Foto: LyBer
„unterm Strick“ | Foto: LyBer

Nachdem das traditionelle Abkassieren der trödelnden Truppenteile, das Vertreiben breiter Bevölkerungsschichten aus dem Hauptbahnhof unter Zuhilfenahme uneingesungener Bergfinkenstimmen und das Einkleiden der Aspiranten mit manchem Jubel abgeschlossen wurde, zogen die Finken „durch die Heide ins Gebirge“.
Nach langer Reise, welche die üblichen Transportmethoden der Bergfinken überstiegen:
50 % Busfahrt, 10% Fußmarsch, 60% Trinkpause, 15% Fußmarsch,
erreichte der Konvoi die erste wirklich wichtige Prüfung der Aspiranten:
Die Erstürmung eines präparierten Einsiedlersteins zur Beschaffung der lang ersehnten Unterhopfungsprophylaxe, welche Dank des heroischen Martyriums von Teilen des Bergfinkenvorstandes letztendlich glückte.

Sängerfahrt 2018 | Foto: LyBer
DerEinsiedlerstein | Foto: LyBer

Nachdem der Herrenausflug seine Leber besänftigt hatte, erreichte er dank der neuerworbenen Kräfte schon bald die Talsperre Malter, welche nicht nur mit schieren Wassermassen aufwartete, sondern einen kurzen Umtrunk mit anschließendem Lieder- und Dirigatkauf ermöglichte.
Hiermit sei dem tollkühnen Bass (Leo), welcher sich dazu einließ das Dirigieren zu erproben, folgendes Zitat Goethes ans Herz gelegt:
„Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.“
Nach der kräftezehrenden Pause übernahmen die völlig erschöpften Stimmgewalten die Weißeritztalbahn und wehrten mögliche Sitzplatz-Konkurrenz bereits am Bahnhof dank ihres unüberwindbaren Gesangs mühelos ab.
So wurde die Reise bis zum Bahnhof Kurort Kippsdorf ein verdienter Genuss und die Veranstaltung erreichte nach nur noch einem weiteren Umstieg ihr Ziel: Geising.
Nach einer erneuten Stimmölung mittels Gerstensaft wurden per Auslosung die Gewinnerlose und Nieten bestimmt, welche die Aspiranten im Laufe des Tages an die Zahlungswilligen verscherbelt hatten und es hagelte unter Anderem prächtige Gutscheine und Mützen.
Danach fielen die Bergfinken nach manch gesungenem Lied und getrunkenem Bier komatös in den Schlaf.

MaWi

Sonntag, 23.09.2018

Am nächsten Morgen stiegen die Steiger, mehr oder weniger mit dem Kater kämpfend, hinab zur morgendlichen Futterkrippe. Manche nannten es Frühstücksbuffet. Der eine oder andere machte gleich weiter, womit er abends aufhörte. Die Debütanten saßen, bangend der Dinge, die da auf sie zukamen, mitten im kuscheligen Nest der alten Hasen.
Nachdem die Rucksäcke gepackt und die Betten abgezogen waren, traf man sich vor dem Hostel, um im Nieselregen dem Herbergsvater und seinen Gehilfen mit einem musikalischen Stelldichein für seine Gastfreundschaft zu danken. Dann ging’s los, zu Fuß zum Waldhüttenteich. Kaum angekommen, gingen die „Schikanen“ schon wieder los. Am Eingang mussten die Schon-Mitglieder ihre Bergfinkenausweise vorzeigen. Wer keinen oder keinen unterschriebenen vorweisen konnte, durfte mal wieder blechen.
Einmal drinnen ging es für die Mitglieder gemütlich und für die Noch-Nicht-Mitglieder stressig weiter. Letztere mussten sich mit allerlei Verkleidungen auf die Prüfungen vorbereiten. Gefordert waren die Kostüme „sportlich“, „fast nackig“ und „Ganzkörperkondom“. Die Gründe dafür kann ich aus „Gründen“ leider nicht nennen. Ich sage nur soviel, zum Schluss ging’s rund. Nachdem die Prüflingen alles überstanden hatten, erhielt jeder das Prädikat: bestanden. Acht neue Bergfinken, erschöpft, aber glücklich, wurden nun mit großem Gruppenkuscheln aufgenommen.
Danach ging es endlich zum gemütlichen Teil über. Zu Fuß ging es hinauf zur Raubtierfütterung auf der Kohlhaukuppe (im Volksmund wegen des Speisenangebotes auch Knoblauchkuppe genannt). Nachdem alle satt waren, gab’s noch ausgiebige Getränkeverkostung inklusive vielzähliger Spontangesänge. Zu später Stund‘ (nachmittags) wurde auch hier mit einem Ständchen im strömenden Regen dem Wirt gedankt.
Die Heimfahrt verlief o.b.V.

Auch die schönste Sache geht mal vorbei.
Sängerfahrt 2018 Ahoi…

Lenin

Konzert im Schwedenpark im Bielatal, am 09.09.2018

Hier geht’s zu den Bildern

Was die Bergfinken mit Schweden zu tun haben erschließt sich erst auf den zweiten Blick.

Am 9. September 2018 folgten die Sänger wiederholt der Einladung des Rosenthaler Heimatvereins in den sogenannten Schwedenpark an der Schweizermühle. Das war so recht nach Bergfinkenart: Am Vormittag wandern oder klettern zwischen Grenzturm und Johanniswacht und am Nachmittag ein paar Lieder singen bei Bier und Bockwurst.

Bergfinken Singen im Schwedenpark (Foto: LiaBe)
Bergfinken Singen im Schwedenpark
(Foto: LiaBe)

Dabei wurde nicht nur am Fels so allerlei Neues ausprobiert, auch unser Sänger Gordon Fritsch trat erstmals als Ansager in Erscheinung. Und das sehr erfolgreich. Wir Bergfinken sangen alte und neue Lieder von Ferne und Heimat, von Bergen und Geselligkeit vor einem bezaubernden Publikum aus Rosenthalern und Gästen. Die zahlreichen Helfer des örtlichen Heimatvereins um Annemarie Rehlich versorgten alle mit Imbiss und Getränken. Musikalische Unterstützung gab es von den zwei „Basteifüchsen“ und selbst das Wetter war wieder voll auf unserer Seite.

Wer dabei war weiß nun auch wie der Schwedenpark an der ehemaligen Kaltwasserheilanstalt Bad Schweizermühle zu seinem Namen kam.

A. Kinne

Herbstsingen auf dem Brand, 26.08.2018

Die Wettervorhersage sprach zwar nur von einer Pause der Sommerhitze, aber tatsächlich fühlt man schon seit einigen Tagen den Herbst einziehen. Still stehen unsere Felsen im leichten Wind über dem satt grünem Waldmeer, die Äpfel reifen an den Bäumen und von der wunderschönen Brandaussicht über dem Polenztal klingen die schönen Lieder der Dresdner Bergfinken.

Auch wenn wir Finken die goldene Jahreszeit immer etwas früh einsingen, so wollen wir doch ganz bewusst diese Zeit des Jahres genießen und willkommen heißen.

Bei herrlichstem Wetter konnten wir Sänger dem überaus zahlreichen Publikum eben dieses Gefühl nahebringen und zeigen, dass wir als fast hundertjähriger Chor immer noch mächtig jung daher kommen.

Singe auf dem Brand, 26.08.2018

Neben bekannten Liedern wie La Montanara und dem SBB-Lied wurden auch gereifte Früchte wie „Láska opravdivá“, ein Lied des tschechischen Komponisten Leoš Janáček dargeboten bzw. geerntet.

Singe auf dem Brand, 26.08.2018

Dass die benachbarten Felsgipfel wie die Brandscheibe, Kleine Barbarine und der Loriturm durch etliche Seilschaften der Sänger zuvor bestiegen wurden, braucht an dieser Stelle nicht mehr zu erwähnt werden.

 

Erwähnung finden soll aber unser Konzert im Schwedenpark / Bielatal (nähe Schweizer Mühle) am 09. September,  zu dem wir Sie ebenfalls recht herzlich einladen.

Berg Heil!

MK