Frühjahrskonzert 2024 der Bergfinken im Kultuhaus Freital

Am 14. April verschlug es die Dresdner Bergfinken und ihre Gäste an die Gestade der Vereinigten Weißeritz, um mit einem großen Konzert vor den Toren Dresdens der Jahreszeit des Werdens, des Wachsens und der Blütenpracht zu huldigen.

Das Kulturhaus der Kohle- und Stahlstadt Freital, die jünger als unser Chor ist, deren Wurzeln aber bis ins frühe 13. Jahrhundert reichen, war zum zweiten mal unser Podium. Mit einem dem Anlass angemessenen bunten Blumenstrauß frühlingshafter Melodien von Volkslied bis zu Klassikern der Romantik, von Sängermarsch bis Wagner gelang es den Bergfinken, ihr Publikum im gut gefüllten Saal mitzureißen. Optische und musikalische Glanzlichter setzten immer wieder die Damen von „Delectata Musica“ mit schwungvollen bis zarten Liedern.

Dennoch hatte der Auftritt seine Herausforderungen, die insbesondere dem Aufbau der Bühne in ihrer Tiefe und ihren schalldämpfenden Vorhängen geschuldet waren. Die Instrumentalgruppe, die einige fröhliche Lieder begleitete, verschwand im finsteren „Orchestergraben“ unter der Zuschauerempore und ward nicht mehr gesehen und teils auch nicht gehört. Der schier übermenschlichen Anstrengung unserer Chorleiter beim Dirigat war es zu verdanken, dass der ganze Laden nicht auseinanderklapperte, sondern einen insgesamt harmonischen Klang ergab.

Eine vom Publikum mit Vehemenz geforderte Zugabe beendete schließlich ein unterm Strich gelungenes, schwungvolles, lustvolles Konzert. Unseren Sängern, musikalischen Gästen und vor allem unseren Zuhörern, die teils aus dem fernen North Carolina angereist waren (vermutlich nicht extra, um die Bergfinken zu erleben), machte es an diesem Sonntag jedenfalls großen Spaß.

Nicht zuletzt gilt unser Dank den Mitarbeitern des Kulturhauses für die herzliche, professionelle Betreuung.

… meint Leo

Probenwochenende in Ostrau 15.03. – 17.03.2024

„Ich habe keinen 1. Tenor gehört“
Probenwochenende auf der Ostrauer Scheibe vom 15.03.-17.03.2024

Am Freitag, den 15.03.2024 kamen über 80 Bergfinken unter der Leitung von Max und Uli in der Jugendherberge Ostrau zusammen und legten den Grundstein für die anstehenden Konzerte.
Schon am Freitag nach dem Abendessen ging es los und es wurde zwei Stunden konzentriert in den verschiedenen Stimmgruppen gesungen. Danach wurde durch Gockel und Bernhard die im Juni stattfindende Chorfahrt in die Fränkische Schweiz vorgestellt und im Anschluss daran erhellte uns Dieter mit einem Fotovortrag inklusive Felsgesichtern, Luxusboofen und seltenen Pilzen (inklusive ihrer lateinischen Namen). Die Einnahme von Gerstensaft und Hopfentee konnte am ersten Abend zumindest als begrenzt eingestuft werden, was uns für den langen Samstag stimmlich weiterhelfen sollte.

Am Samstag startete dann nach dem Frühstück der lange Probentag mit noch weiteren dazugestoßenen Bergfinken. In einzelnen Stimmgruppen, als Band und als gesamter Chor wurden ausgiebig neue Lieder weitergeprobt und eingeübt und da kam es auch schon mal vor, dass Disharmonien während des Gesangs auftraten, oder eine ganze Stimmgruppe nicht wahrgenommen wurde.

„Ich habe keinen 1. Tenor gehört“

Um den Insider mit großer Wirkung etwas zu durchleuchten, fangen wir vorn an:
Damit ein Chorsatz gut und harmonisch klingt, bedarf es mehrerer Stimmgruppen, die durchaus jeweils für sich eine andere Melodie singen, die dann gemeinsam vorgetragen einen wunderbaren Klang erzeugen können. Wenn aber eine dieser Stimmgruppen schiefe Töne einbaut, zu laut oder zu leise singt, wird dieser Klang eher zu Disharmonie. Um diese wieder zu lösen, bedarf es das Durchsingen der einzelnen Stimmgruppen, um den Fehler zu finden und ihn auszubessern. Dabei kann der Druck schon ein wenig ansteigen und die Stimmgruppe singt ein wenig zaghafter, was dann zu diesem Spruch geführt hat.
Dieser eine Satz von Tibor begleitete und belustigte gleichermaßen die vergangenen 2 Tage und wenn jemand fragen würde, wie denn das Probenwochenende war, wird mit Sicherheit der Großteil der Bergfinken antworten: „Ich habe keinen 1. Tenor gehört.“

Nach den mehr als 7 Stunden Proben am Samstag ging es nach dem Abendessen zum jährlichen Geburtstagssingen von Bernie an die Aussichtsplattform. Dezent vorgetragene Lieder fanden mit der Frische und Stille des Abends einen wunderbaren Einklang.
Zurück in der Jugendherberge setzten wir den musikalischen Abend mit lustigen und allseits bekannten Liedern aus der Bergwelt und Volksweisen fort und genossen dabei die ein oder andere Kaltschale mit Festtagsgebäck.
Am nächsten Morgen konnten die Bergfinken, die es etwas schwerer hatten, mit Hilfe von Gockels Rollmops wieder zu sich finden.
Nach dem Frühstück begann die allgemeine Abreise und man konnte zufrieden auf ein arbeitsreiches und erfolgreiches Probenwochenende zurückblicken.

Ein großer Dank gilt den Organisatoren dieses Probenwochenendes und natürlich besonders Uli und Max für ihren Ehrgeiz, ihre Beharrlichkeit und Aufopferung, Stück für Stück aus uns musikalische Bergfinken zu machen.

SeSe

Bergfinken bei der Preisverleihung zum Immateriellen Kulturerbe des Sächsischen Kletterns

Die Aufnahme ins Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO ist eine verdiente Anerkennung. Bergsteigen in Sachsen – das ist viel mehr als Bergsport. Genauso wichtig sind Gemeinschaftsgefühl und Verantwortungsbewusstsein – und die tiefe Verbundenheit mit einer einzigartigen Felsenlandschaft. Der Einsatz für den Schutz von Felsen und Natur ist selbstverständlicher Teil des Sächsischen Kletterns. Den Zauber dieser Landschaft sollen auch die künftigen Generationen erleben können.

Als Chor des Sächsischen Bergsteigerverbandes (SBB) durften wir am 14.03.2024 die Übergabe der Urkunde durch die Sächsischen Staatsminister, Frau Barbara Klepsch und Herrn Armin Schuster an der Aussicht zum Brand in Hohnstein mit Gesang feierlich umrahmen.

Kurzfristig haben 50 Sänger Lieder zur Schönheit der Berge dargebracht.

Bis zum nächsten Auftritt.

HR

Dreikönigstreffen

Es war ein milder und windstiller Wintertag…
Schon 9 Uhr waren Gerd und Betti als fleißige Helfer an der Hütte. Sie waren für den Glühwein für viele Leute verantwortlich. Betti hat zur Verfeinerung des Glühweins viele Apfelsinen geschält und geschnippelt, dann kamen noch Gewürze vom Fachmann Gerd dazu. Es strömten viele Finken mit ihren Familien zur Hütte. Es gab auch einige Wanderer, die ganz verschwitzt und durstig aus dem Tal hoch gelaufen kamen. Zum Mittag gab es die berühmte Soljanka von Matthias und Fanny. Für einige Vegetarier unter uns gab es auch noch eine Gemüsesuppe. Nun waren alle glücklich und zufrieden und freuten sich aufs Singen. Uli hatte wieder gute Ideen und begann „ Am kühlenden Morgen…“ und endete mit „ Frohe Weihnacht und ein glücklich Neujahr!“
Der stellvertretende Chorleiter Bernhard engagierte sich in diesem Jahr nicht als König, sondern beglückte den Männerchor mit dem selbst geschriebenen und lustigen Text: „Klage der Bergfinkenfrauen“ nach der Melodie der „Vogelhochzeit“ und die Krönung: 16 Bergfinkenfrauen sangen zu seiner Gitarre!

Insgesamt waren 12 Kinder und 66 Erwachsene gekommen. Für uns Frauen war eigentlich unser Gesang der Höhepunkt und als der Bäckermeister Bernhard noch geschätzte 150 Stück Rosinen- und Mandelstollen verschenkte und Kaffee gereicht wurde, hätte das Fest nicht schöner sein können…

Als sich dann gegen 15 Uhr die Ersten wieder auf den Heimweg begaben, wurden noch im kleinen Kreis lustige Lieder zur Gitarre gesungen. Vielen Dank allen Helfern und den Spendern.

Gabi & Lothar Langguth

Wintersonnenwende 2023

Grüß‘ Dich! – Hallo!
Warst Du zur Wintersonnenwende? – Ja.
Wie war‘s? – Wie immer.
Wie viele Leute waren da? – Wie immer, vielleicht tausend.
Hast Du was von der Rede gehört? – Nicht wirklich, ich stand zu weit weg und der Gockel hatte kein Mikro.
Da sollte sich der Gockel mal ein Sprachrohr besorgen. Ich habe von anderer Seite gehört, dass dieses Jahr ein besseres war: Es gab keinen Waldbrand und keine Borkenkäferplage, auch ist das Verhältnis zum Nationalpark mit seinem neuen Chef, Borrmeister, viel besser und Wege und Kletterzustiege sind freigeschnitten geworden. – Ach so.
Noch was hat Gockel wohl gesagt: Es gibt im März wieder einen Schlappseilfasching! – Das hab‘ ich auch gehört. Er soll am 1ten März im Bärenzwinger stattfinden.
Und ist das Feuer gleich angegangen? – Ja, das hat gut geklappt. Es blieb auch lange stehen, war ja kein Wind.
So denn, mach‘s gut! – Bis bald, Berg Heil!

FG

Totenehrung des Sächsischen Bergsteigerbundes 2023

Wenn die Blätter fallen und das Kletterjahr zu Ende geht, steigen die Bergfinken und mit ihnen viele Berg- und Sangesfreunde am letzten Sonntag im Jahreskreis, dem „Totensonntag“, auf die Hohe Liebe und gedenken ihrer Verstorbenen. Sie singen zu Ehren ihrer in die Ewigkeit Gegangenen Lieder und halten mit einer zum aktuellen Jahr passenden kleinen Predigt Andacht.

Die Sterbenden schließen ihre Augen und unsere Augen öffnen sich. So lautete in diesem Jahr unsere Botschaft.

Wir sind am Ende des Jahres immer etwas traurig, auch weil dieses Jahr wieder Freunde von uns gegangen sind. Aber ist das Wetter noch so schlecht, die Wanderwege gesperrt, verschneit und nass, es wird raus gegangen! Und so muss man aus dem Tal heraus nur den Spuren folgen und kann mit uns gemeinsam das Licht auf den Bergen finden.

Und es wurde Licht! Der Aufstieg wurde belohnt. So eine herrliche Landschaft mit Sonne und Schnee hatten wir schon lange nicht mehr zum Winteranfang und die Wanderung zum Großen Dom wurde eine richtige Winterwanderung. Und erst die Freude, die aus unserem „Gockel“ spontan beim Singen im Dom heraussprudelte, dass die Vereinten Sächsischen Bergsteiger-Chöre gemeinsam singen und wir sogar einen Jodelwettstreit im Großen Dom austragen können.

Öffnet Eure Augen und seht, wie schön, einzigartig und schützenswert unsere Felsenheimat ist.

Und wer dabei war, der weiß nun auch, was eine richtige fünfte Stimme ist, Wau Wau, Wuff, Wuff.

Berg und Ski Heil
FT

Die Bergfinken in der Gläsernen Manufaktur

Auch wenn die Bergfinken eigentlich als Bergsteigerchor am liebsten nahe der Felsen oder zumindest in Konzertsälen anzutreffen sind, kommt es doch vor, dass sie sich auf Abwege einlassen. In diesem Fall handelte es sich dabei um die Gläserne Manufaktur, in die die Bergfinken zusammen mit Felix Räuber eingeladen worden waren, um die Preisverleihung des Sächsischen Unternehmerpreises musikalisch zu begleiten. Mit diesem Preis werden „innovative, nachhaltige und erfolgreiche Unternehmer:innen sowie Gründer:innen“ in Sachsen ausgezeichnet. Die Bergfinken sangen in diesem Rahmen das Lied „Wir lieben unsre Berge“ und begleiteten Felix Räuber bei seinem Stück „Allein, allein“. Auch wenn nicht ganz das gewohnte Umfeld, so war es für uns alle ein schöner Abend mit der Möglichkeit, uns in einem ganz anderen Kontext präsentieren zu können.

Die Preisträger sowie alle weiteren Informationen hier: Unternehmerpreis

Impressionen: Bilder der Veranstaltung

AM

Große Ehrung zum Jubiläumskonzert 100+ im Kulturpalast am 23.04.2023

Im Rahmen unseres viel gelobten Festkonzertes zum einhundert und dritten Jubiläum der Bergfinken wurden wir mit der Zelterplakette ausgezeichnet. Diese Auszeichnung für Laienchöre wurde im Auftrag des Bundespräsidenten Herrn Frank-Walter Steinmeier von Staatsministerin für Kultur und Tourismus Frau Barbara Klepsch überreicht.

Mit der 1956 gestifteten staatlichen Auszeichnung werden Chorvereinigungen gewürdigt, die sich über einhundert Jahre um die Chormusik und damit der Förderung des kulturellen Lebens in Deutschland verdient gemacht haben.

Wir Bergfinken sehen uns dieser Tradition verpflichtet und wollen an der Weiterentwicklung des Chorgesangs einen reichen Anteil tragen.

Singen macht glücklich.

© Siegfried Michael Wagner
© Siegfried Michael Wagner

Wie feiert man einen Hundertjährigen?

Mancher denkt dabei sofort an viele Erinnerungen, Würdigung, eine angemessene Feier und vielleicht an eine einmalige Unternehmung.

Im Jahr 2020 sollte das hundertjährige Jubiläum des sächsischen Bergsteigerchores „Bergfinken Dresden“, der am 30. August 1920 gegründet wurde, gefeiert werden. Die Chorleiter und ihre Sänger hatten sich gut darauf vorbereitet. Mit viel Energie übten die Sänger ihr Liederprogramm und stellten sich den außergewöhnlichen Anforderungen ihrer Chorleiter Ulrich Schlögel und Max Röber, die mit ihnen u.a. die „Landerkennung“ von Edvard Grieg und ein norwegisches Lied einstudierten. Mit Spannung erwartete das Publikum das besondere kulturelle Ereignis…

Aber dann brach über alle Corona herein und mit einem Schlag begann ein Kampf um die Gesundheit, und das Konzert musste ausfallen. Es wurde in das nächste Jahr verschoben, aber auch das konnte nicht verwirklicht werden. Viele hatten die Hoffnung auf ein Jubiläumskonzert der Bergfinken verloren.

Dennoch, ein kleiner Hoffnungsschimmer schwang über allen Ereignissen und vorsichtig konnte man sich mit dem Gedanken an ein verspätetes Konzert im Kulturpalast anfreunden. Die Proben forderten die Sängerstimmen und mancher behielt den Hinweis auf die Superakustik im Kulturpalast, die jeden falschen Ton offenbare, im Ohr. Mit Zuversicht und Lampenfieber stellten sich die Bergfinken am Sonntag, dem 23. April 2023, der Herausforderung, ein jubiläumswürdiges Konzert zu geben. Großartig, der Kulturpalast ist voll besetzt und ein neugieriges Publikum erwartet gespannt das Konzert. Ein Bläser-Ensemble des Landesgymnasiums für Musik „Carl Maria von Weber“ eröffnet feierlich das Konzert. Die Sängerschar schreitet auf die Bühne und singt den Jubiläumsspruch 100. Anschließend betritt die Moderatorin Lydia Schlenkrich die Bühne mit den Worten: „Geben Sie mir bitte noch eine Minute…“

Spätestens jetzt spüren alle: das wird ein Fest. Im Wechsel dirigieren Ulrich Schlögel und Max Röber und holen das Publikum mit dem Lied „Mein Vater war ein Wandersmann“ mit ins Boot. Das Zusammenspiel von Chor, Blechbläsern, Klavierbegleitung von Tommy Naumann und Publikumsgesang lässt alle das Gefühl „Auf den Bergen wohnt die Freiheit“ spüren. Mit dem Liedgut werden ebenfalls der frühere Dirigent Kurt Kämpfe und der Liedermacher Walter Fritsche geehrt. Das Publikum erfährt zur Erheiterung die Anekdote über den früheren Chorleiter Kurt Kämpfe, der seine Sänger mit den Worten „Ihr musikalischen Rübenschweine, merkt denn hier keiner, dass einer falsch singt“ für einen richtigen Gesang animierte.

Mit dem Lied „O Berg in deiner Pracht“ glänzt „Gockel“ als Solostimme. Der strenge Dirigent Max Röber zeigt seine Anerkennung mit Daumen nach oben für die Darbietung der „Karpaten-Rhapsodie“. Alsbald ist die Pause erreicht, die vielen Bergfreunden Gelegenheit bietet, sich zu treffen, auszutauschen, ein Gläschen Wein zu trinken und sich für neue Vorhaben zu verabreden. Nach der Pause eröffnet die Blechbläsergruppe mit „Gipsy Fire Dance“ den zweiten Teil des Konzerts und die Bergfinken reihen sich in den Gängen des Konzertsaales auf und singen mit dem Publikum „Wohl ist die Welt so groß und weit“. Im weiteren Verlauf zelebriert der Chor den „Bergfinkenspruch“ von Wolfgang Wehmann, der 50 Jahre den Bergfinkenchor dirigierte, und natürlich das „Bergfinkenlied“. Zu den weiteren Höhepunkten des Abends gehört das Berglied „La Montanara“ mit dem Sologesang von Gunter Heidisch.

Die Moderatorin betont, dass die Bergsteiger ein neugieriges Völkchen seien und immer etwas Besonderes im Gepäck hätten. Mit dieser Überleitung folgt eine der größten Herausforderungen für den Chor, denn Max Röber hat mit den Sängern das norwegische „Geschenk“ „Naar Fjordene blaaner“ einstudiert. Aber auch diese Hürde wird mit Bravour gemeistert. Nun kann der „Landerkennung“ von Edvard Grieg mit dem Solisten Gordon Fritsch nichts mehr im Wege stehen. Ulrich Schlögel dirigiert und ist auf seine Bergfinken stolz.

Am Schluss des Konzerts weist die Moderatorin mit den Worten „Brauche dein Herz“ auf das Lied „Gesang an die Freude“ hin.

Langer Beifall mit Jubelrufen belohnt alle Sänger, Dirigenten, Musiker sowie Lydia Schlenkrich für den gelungenen Abend. Zwei Zugaben beschließen das großartige dreistündige Abendprogramm. Somit bleibt nur zu wünschen: „Weiter so und auf die nächsten 100 Jahre…“

Barbara Thiele

© Siegfried Michael Wagner
© Siegfried Michael Wagner

Probenwochenende vom 10.03. – 12.03.2023 in Ostrau

Am Freitag, den 10.03.2023 kamen 90 Sänger und unsere Chorleiter Uli und Max in der JHB Ostrau zusammen, um uns auf das diesjährige Highlight, das 100+ Jubiläumskonzert vorzubereiten. Es stand ein ausfüllendes Programm auf dem Plan.
Nach dem Abendessen probten wir zweieinhalb Stunden. Im Anschluss erweiterte Dieter unser Wissen über Felsinschriften, seltene Pflanzen (wie z.Bsp. den „stengelumfassenden Knotenfuß“) oder auch die dramatischen Hochwasserereignisse in der Sächsischen Schweiz mit vielen Fotos und detailierten Infos.

Am darauffolgenden Tag sollte es sich auszahlen, dass nicht gleich am ersten Abend ausgiebig gefeiert und gesungen wurde.
Nach 7 Stunden gemeinsamen Probens waren sich am frühen Samstagabend alle einig, dass uns diese intensive Zeit als Chor ein gutes Stück weiter gebracht hat!
Etwa 40 Sänger erfüllten „Berni“ nach dem Abendessen seinen „Geburtstagständchenwunsch“ an der von ihm projektierten „Aussichtsplattform Ostrau“.
Es tat gut und war sehr bewegend, die frische Abendluft mit vier getragenen Chorliedern zum Schwingen zu bringen. Wir transportierten die gelöste Stimmung zurück in die JHB und verbrachten einen lustigen, mit vielen Musikperlen bestückten Abend.

Danke an die Organisatoren für dieses schöne Probenwochenende.
Ein besonderer Dank gilt Uli und Max, die es immer wieder mit Geduld und Kompetenz verstehen, sowohl die neuen als auch die erfahrenen Sänger musikalisch weiterzubringen und wir uns so als Chor weiterentwickeln können.

FS