Zweites Drei-Königs-Treffen an der Bergfinkenhütte am 6. Januar 2019

„Den Begriff ,Event‘ kann man definieren als ein Zusammenkommen / Zusammensein zum gemeinsamen Erleben von Freude oder Zusammengehörigkeit.“ [wikipedia]

Besser kann man es kaum sagen. Wenn sich eine Woche nach Silvester Bergfinken am Feuer vor der Hütte treffen, um Wünsche für das neue Jahr auszutauschen und Erlebnisse aus dem alten Jahr wie Glühwein aufzuwärmen. Dabei werden Stollenreste verputzt und Bratwürste geröstet. Alles umschwirrt von einer naschenden, kokelnden, schmutzverschmierten Kinderschar. Und natürlich waren auch die drei Weisen aus dem Morgenland wieder da, verpackt in einem Kulturprogramm. Der fröhliche Bergfinken-Gesang war gewiss auch am Falkenstein zu hören.

Eine schöne Sache ist dieses Event, bei dem sich auch unsere Familien näher kommen. Herzlichen Dank den Organisatoren und allen, die etwas beigetragen haben. Man braucht nicht viel Weitsicht um zu erkennen: Aus diesem Event wird bestimmt eine Tradition.

AnKin

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Mitten im Weihnachtstrubel vertrat eine stimmkräftige Abordnung der Bergfinken unseren Chor des Sächsischen Bergsteigerbund beim 2. Dresdner Chortag und nahm im Dresdner Kulturpalast einen der begehrten Förderpreise für Dresdner Laienchöre entgegen.

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Die Jury lobte insbesondere die Pflege unserer traditionellen Berglieder, welche durch vielfältige musikalische Einflüsse weiter entwickelt werden. Die Bergfinken bewarben sich mit Ihrem Jahresprogramm 2017 („Go-West“) für einen der Förderpreise.

MaKn

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Wintersonnenwende 2018 auf der „Kleinen Liebe“

Am Samstag vor dem vierten Advent fand wieder die traditionelle Wintersonnenwende des SBB statt. Trotz des regenerischen und gar nicht winterlich anmutenden Wetters hatte sich eine große Anzahl von Bergfreunden auf den Weg zur Kleinen Liebe gemacht. Dort erwartete sie bereits der riesige Holzstoß mit Besen-Trophäe, den viele fleißige Hände im Vorfeld errichtet hatten.

Die zahlreichen Fackelkinder sorgten für eine warme und gemütliche Atmosphäre, aus der dann unsere Berglieder erklangen. In seiner Rede ging Gockel (Jörg Hähnel, II Bass) auf die Herausforderungen des Chors anlässlich unseres bevorstehenden 100-jähigen Jubiläums ein und machte auch praktische Vorschläge, wie die Getränkeversorgung von Bergsteigern verbessert werden kann.

Wintersonwend-Feuer, Foto: LyBer

Danach hieß es FLAMME EMPOR und die kleine Liebe erstrahlte im Licht des Feuers.

Berg Heil,

MiHä

Weihnachtskonzerte der Bergfinken mit Banda Internationale

Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018

„Weihnachten in aller Welt“ – so wurde das Motto für unser diesjähriges Weihnachtskonzert irgendwann im heißen Sommer 2018 bekannt gegeben. Cool, dachte ich damals. „Und als Gäste haben wir dazu die Banda Internationale.“ Oha, das wird lustig, denn als Gute-Laune-Kapelle war mir die Banda von den Straßen und Plätzen Dresdens gut bekannt…

Tatsächlich wurden es drei coole und lustige Weihnachtskonzerte in der Annenkirche. Und doch noch viel mehr als das! Schon in den Proben zeichnete sich ab, dass unsere beiden Chorleiter mit der Auswahl der Stücke ein mal mehr auch inhaltlich und musikalisch hohe Ansprüche stellen würden, zudem angejazzt in den gemeinsamen Stücken mit der Banda: zunächst „Tagesneige“ und „Felsenheimat“, zwei Uraufführungen traditionell gesetzter Chor-Berglieder (Texte und Kompositionen aus den eigenen Reihen), die bekannte russische Weise „Weit geh´n die Gedanken“, jedoch mit einem von der Banda flott arrangierten Ausflug in die Folklore des Balkans, „Fog El Nakhal فوق النخل“ , ein irakisch-syrisches Liebeslied mit für uns völlig ungewohnten Klang- und Sprachbildern und einer virtuos gespielten Oud (orientalische Laute) sowie ergreifendem Solo, gesungen von Gordon Fritsch, die gemeinsamen Stücke mit dem gewaltigen Orgelklang, schließlich „Es kommt ein Schiff geladen“ in einem sehr modernen Arrangement für unseren Chor und die Banda und nicht zuletzt dass jiddische „Dire gelt„, schmissig dargebracht. Auch die Einzelstücke der Banda waren gewohnt kraftvoll und mitreißend in ihrem Ritt in die nahen Fernen dieser Welt. Man kann hier gar nicht alles aufzählen, doch ein Höhepunkt der Konzerte sei noch genannt: der gemeinsame Gesang mit dem Publikum!

Die Bergfinken und auch die Banda Internationale mussten und wollten für dieses gemeinsame Musizieren zusammenrücken und wohl gerade daraus verstärkten sich Neugier und Begeisterung für die musikalische Vielfalt und die Botschaft der diesjährigen Weihnachtskonzerte.

Feliz Navidad und Berg Heil!

RaiPe


Ja, es war anders, unser Weihnachtskonzert. Es war das, für was die Bergfinken schon immer  stehen:
es war weltoffen, jung, dynamisch und musikalisch sehr anspruchsvoll.

Und es war kontrastreich: leise und weihnachtlich-besinnlich, aber dann auch sehr fröhlich und ausgelassen …

Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018
Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018
(Foto: LyBer)

Hier ein paar Impressionen von den Konzerten:

=> Hier gehts zu den Bildern: Weihnachtskonzerte mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

=> Hiergehts zum Video auf YouTube: „Fog El Nakhal فوق النخل“ – Gänsehaut … <=

=> Hier gehts zum Video auf YouTube: „Es kommt ein Schiff geladen“ Weihnachtskonzert mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

=> Hier gehts zum Video auf YouTube: „Dire Gelt“
Weihnachtskonzert mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

Totenehrung auf der Hohen Liebe, am 25. November 2018

In guter Tradition ehrten und gedachten wir Bergsteiger und Alpinisten am Totensonntag den in den Bergen verunglückten sowie den in den beiden Weltkriegen umgekommenen Freunden und Bergkameraden.

Dass wir mit unserer Gedenkstätte auf dem Gipfel der Hohen Liebe in der Sächsischen Schweiz einen so würdevollen Platz für dieses Anliegen haben, gibt uns Stärke und Zuversicht.

Ebenso traditionell wurde auch diese Veranstaltung des Sächsischen Bergsteigerbundes durch die Sänger der Bergfinken und deren Freunde gestaltet.

Lieder über unsere geliebte Heimat, die schroffen Berge und den Kampf in Hoher Wand spendeten ebenso Zuversicht und Frieden wie die sehr schönen Worte von Herrn Christoph Schneider. Recht herzlichen Dank!

Berg Heil!

MaKn

Probe mit Banda Internationale am 22.11.2018

Am 22. November probten wir gemeinsam mit Banda Internationale – natürlich für unsere Weihnachtskonzerte in der Annenkirche. In einer sehr produktiv-entspannten Atmosphäre konnten wir uns oft auf ein gemeinsames Klangbild einigen …

=> hier gehts zu den Bildern <=

=> Hier zum Artikel in der Sächsischen Zeitung vom 4.12.2018 <=

=> Hier ein Artikel über uns in der „Welt“ <=

=> Wir auf Facebook bei  „People in Dresden“ <=

Wir freuen uns auf die Konzerte!

LyBer

Auf der Hunskirch‘ zu nachtdunkler Zeit

04.35 Uhr:

Lufttemperatur ca. 1°C. Gefühlt zu kalt, zu früh und zu dunkel. Ich steuere mein Auto auf den Wanderparkplatz zwischen dem Papststein und dem Gohrisch. Ein dunkler Schatten überquert kurz vor meinem Auto die Straße. Es ist der erste Bergfink, den ich heute zu sehen bekomme. Es sollen noch über 20 werden.

Nach dem Einpacken der Kletterausrüstung wird der Rucksack geschultert. Mittlerweile zähle ich 5 Bergfinken, die schon so ungewöhnlich früh unterwegs sind. Los geht es zur Großen Hunskirche.

05.00 Uhr:

Am Einstieg zum Alten Weg sind wir die ersten Ankömmlinge. Der Schnee von letzter, bzw. von dieser Nacht hat Gesichter auf den Stein gemalt und dämpft die Geräusche des Waldes. Es ist der erste Schnee und wir sind ein bisschen  verzaubert.

05.30 Uhr:

Die Gruppe von schlaflosen Bergfinken wird beständig größer, aber noch keine Spur vom Filmteam. Unser Chorleiter Max Röber meldet telefonischen Kontakt. Es wird also heute stattfinden. Nach mehreren Terminabsagen, alle im wärmsten Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnung, finden nun heute am Buß- und Bettag die Filmaufnahmen für unseren seit langem geplanten Bergfinkentrailer statt. „Bergfinken singen im Morgenrot“ steht es in unserer Hymne. Und das ist auch die Kurzfassung des Plots.

Nachtbesteigung der Bergfinken auf die Große Hunskirche zum Filmdreh
Nachtbesteigung der Bergfinken auf die Große Hunskirche zum Filmdreh …
Foto: AnKin

Wie eine Lichterkette erscheinen die Stirnlampen von unserem Tross, der vom Lager in Richtung Einstieg zieht. Der Gipfel soll über den Alten Weg (IV) erklommen werden.  Im Schein der Stirnlampe. wird jede Bewegung doppelt überdacht und kontrolliert. Der Schnee, eine für diese Jahreszeit eigentlich willkommene Erscheinung, trägt heute nicht gerade zum Wohlbefinden bei. Aber einer nach dem anderen erklimmt das Plateau unterhalb des Gipfels der Großen  Hunskirche.

06.00 Uhr:

Jetzt bringt sich das Filmteam (die Gruppe um Alex Hanicke und Felix Bähr) wie auf Kommando am Gorisch, der Kleinen und Großen Hunskirche  in Stellung und nimmt die Arbeit auf. Alex erreicht das Plateu, und während wir uns positionieren und einsingen stellt er die Tontechnik auf. Unser Chorleiter wird weiter bis auf den Gipfel gesichert. Das ist zwar Dirigat und Gesang nicht zuträglich aber die Kameraleute nicken zufrieden.

Bergfinken auf der Großen Hunskirche zum Filmdreh
Bergfinken auf der Großen Hunskirche zum Filmdreh …
Foto: AnKin

07:00 Uhr:

Die Morgendämmung beginnt. Jetzt muss alles schnell gehen. Wir singen mit Begeisterung unsere Lieder in die beschneite Welt (und Rücksicht auf die Stimmenverteilung) werden von allen Seiten gefilmt. Aus der Nähe, aus der Distanz und wie mit  einer Drohne (gestartet in Bad Schandau) aufgenommen.

Dann ist es vollbracht, die Aufnahmen sind im Kasten. Die Bergfahrt wird mit der Besteigung des Gipfels ordnungsgemäß abgeschlossen. Bevor alle Teilnehmer wieder sicheren Boden erreichen, erschallt ein letztes Lied vom Gipfel der Großen Hunskirche.

Die Endbearbeitung wird noch zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Umso größer fällt die Vorfreude auf die Veröffentlichung des fertigen Filmes, hier auf unserer Bergfinkeninternetseite, aus.

Wir danken heute schon den Organisatoren, dem Filmteam und den frühen, schlafgestörten Bergfinken und deren Familien die an der Durchführung der Drehaufnahmen beteiligt waren.

NoLang&MaKno

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Am 21. November 2018, gegen fünf Uhr früh, nur die Lichter der Stirnlampen erhellten das Dunkel der Nacht, begannen 20 Bergfinken die „Große Hunskirche“ zu begehen. Der Plan war, bei Sonnenaufgang mit mehreren Sängern auf dem Plateau unterhalb des Gipfels stehend zu singen – und diesen Moment auf Film verewigen zu lassen.

Nachtbesteigung der Bergfinken auf die Große Hunskirche zum Filmdreh
Nachtbesteigung der Bergfinken auf die Große Hunskirche zum Filmdreh …
Foto: AnKin

Nachdem alle, auch unsere vier Boofer, oben waren, wurde es langsam hell. Die Sonne kam leider nicht so wirklich zum Vorschein, das Licht war dennoch phantastisch. Das Filmteam hatte sich schon vorher strategisch positioniert. Unser Max stand hoch oben auf dem Gipfel (eigentlich keine gute Position zum Dirigieren, aber welcher Bergfink kuckt schon auf den Chorleiter :))

Bergfinken auf der Großen Hunskirche zum Filmdreh
Bergfinken auf der Großen Hunskirche zum Filmdreh …
Foto: AnKin

So sangen wir über zehn Lieder, darunter „Am kühlenden Morgen“ und „Früh am Morgen“ (passenderweise), „Bergheimat“ und „Bergeswelten“, „Merkt auf!“ und natürlich „Bergfinkenspruch“ und „Bergfinkenlied„, wobei wir aus verschiedenen Perspektiven gefilmt wurden. Nach dem Abstieg gegen neun Uhr gab es noch Glühwein, war es doch in den vergangenen Stunden allen „Finken“ da oben reichlich kühl geworden.

Wir bedanken uns bei dem Filmteam und sind sehr gespannt auf den fertigen Film, der dann wohl hier zu sehen sein wird.

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MBT


 

 

 

Die Bergfinken beim 15. Bergsichten Filmfestival Dresden

Wir als Teil der Kulturabteilung des gesamten Sächsischen Bergsteigerbundes, begreifen es als unsere Aufgabe, Bergsteigertradition, Bergsteigerlebensart und Bergsteigergesang in die weite Kletter- und Bergsteigerschaft unserer Heimat zu tragen.

Erstmals brachten wir uns mit einem eigenem Messestand beim mittlerweile legendären Bergsichten-Festival im Hörsaalzentrum der Dresdner Uni ein.

Bergfinken beim 15. Bergsichten Filmfestival 2018 Unser 1. Messestand ... Foto: LyBer
Bergfinken beim 15. Bergsichten Filmfestival 2018
Unser 1. Messestand …
Foto: LyBer

Bei wundervollen Begegnungen und interessanten Gesprächen mit alten und neunen Freunden transportierten wir unsere Kulturbotschaft an den passenden Ort.

Als fester Bergsichten-Gig war unser kleines Konzert am Sonnabendnachmittag ein gelungener Höhepunkt.

Bergfinken beim 15. Bergsichten Filmfestival 2018
Bergfinken beim 15. Bergsichten Filmfestival 2018
Unser Ständchen kam gut an!
Foto: LyBer

Hier ein herzlicher Dank an alle die uns dies ermöglichten und bei der Umsetzung über sich hinaus wuchsen!

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Doch unsere Kulturarbeit geht immer weiter:

  • Am kommenden Sonntag, den 25.11.2018 um 10:30 Uhr, umrahmen die Bergfinken die traditionelle Totenehrung des SBB auf der Hohen Liebe. Im Anschluss wandern wir mit euch in den großen Dom um dort bei Glühwein und Spekulatius unserem winterlichem Gebirge zu huldigen.
  • Am 22.12.2018 organisieren wir wie immer die traditionelle Wintersonnenwende des SBB auf der Kleinen Liebe. Achtung: feuerfeste Kleidung anziehen.

Bei beiden Veranstaltungen rufen wir zur Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel auf, da die vorhandenen Parkplätze im Gebiet begrenzt sind.

MaKn

Sängerfahrt 2018

Samstag, 22.09.2018
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Auch in diesem Jahr begann die lang ersehnte Sängerfahrt gegen 8:44 Uhr „unterm Strick“.

Sängerfahrt 2018 | Foto: LyBer
„unterm Strick“ | Foto: LyBer

Nachdem das traditionelle Abkassieren der trödelnden Truppenteile, das Vertreiben breiter Bevölkerungsschichten aus dem Hauptbahnhof unter Zuhilfenahme uneingesungener Bergfinkenstimmen und das Einkleiden der Aspiranten mit manchem Jubel abgeschlossen wurde, zogen die Finken „durch die Heide ins Gebirge“.
Nach langer Reise, welche die üblichen Transportmethoden der Bergfinken überstiegen:
50 % Busfahrt, 10% Fußmarsch, 60% Trinkpause, 15% Fußmarsch,
erreichte der Konvoi die erste wirklich wichtige Prüfung der Aspiranten:
Die Erstürmung eines präparierten Einsiedlersteins zur Beschaffung der lang ersehnten Unterhopfungsprophylaxe, welche Dank des heroischen Martyriums von Teilen des Bergfinkenvorstandes letztendlich glückte.

Sängerfahrt 2018 | Foto: LyBer
DerEinsiedlerstein | Foto: LyBer

Nachdem der Herrenausflug seine Leber besänftigt hatte, erreichte er dank der neuerworbenen Kräfte schon bald die Talsperre Malter, welche nicht nur mit schieren Wassermassen aufwartete, sondern einen kurzen Umtrunk mit anschließendem Lieder- und Dirigatkauf ermöglichte.
Hiermit sei dem tollkühnen Bass (Leo), welcher sich dazu einließ das Dirigieren zu erproben, folgendes Zitat Goethes ans Herz gelegt:
„Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.“
Nach der kräftezehrenden Pause übernahmen die völlig erschöpften Stimmgewalten die Weißeritztalbahn und wehrten mögliche Sitzplatz-Konkurrenz bereits am Bahnhof dank ihres unüberwindbaren Gesangs mühelos ab.
So wurde die Reise bis zum Bahnhof Kurort Kippsdorf ein verdienter Genuss und die Veranstaltung erreichte nach nur noch einem weiteren Umstieg ihr Ziel: Geising.
Nach einer erneuten Stimmölung mittels Gerstensaft wurden per Auslosung die Gewinnerlose und Nieten bestimmt, welche die Aspiranten im Laufe des Tages an die Zahlungswilligen verscherbelt hatten und es hagelte unter Anderem prächtige Gutscheine und Mützen.
Danach fielen die Bergfinken nach manch gesungenem Lied und getrunkenem Bier komatös in den Schlaf.

MaWi

Konzert im Schwedenpark im Bielatal, am 09.09.2018

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Was die Bergfinken mit Schweden zu tun haben erschließt sich erst auf den zweiten Blick.

Am 9. September 2018 folgten die Sänger wiederholt der Einladung des Rosenthaler Heimatvereins in den sogenannten Schwedenpark an der Schweizermühle. Das war so recht nach Bergfinkenart: Am Vormittag wandern oder klettern zwischen Grenzturm und Johanniswacht und am Nachmittag ein paar Lieder singen bei Bier und Bockwurst.

Bergfinken Singen im Schwedenpark (Foto: LiaBe)
Bergfinken Singen im Schwedenpark
(Foto: LiaBe)

Dabei wurde nicht nur am Fels so allerlei Neues ausprobiert, auch unser Sänger Gordon Fritsch trat erstmals als Ansager in Erscheinung. Und das sehr erfolgreich. Wir Bergfinken sangen alte und neue Lieder von Ferne und Heimat, von Bergen und Geselligkeit vor einem bezaubernden Publikum aus Rosenthalern und Gästen. Die zahlreichen Helfer des örtlichen Heimatvereins um Annemarie Rehlich versorgten alle mit Imbiss und Getränken. Musikalische Unterstützung gab es von den zwei „Basteifüchsen“ und selbst das Wetter war wieder voll auf unserer Seite.

Wer dabei war weiß nun auch wie der Schwedenpark an der ehemaligen Kaltwasserheilanstalt Bad Schweizermühle zu seinem Namen kam.

A. Kinne