Probenwochenende in Ostrau

Die Bergfinken Dresden hatten letztes Wochenende den ersten Höhepunkt des Jahres, das gemeinsame Probenwochenende in der Jugendherberge in Ostrau (Bad Schandau). Bei dieser Veranstaltung wird der musikalische Grundstock für das gesamte Jahr 2019 gelegt.

Neben intensiver Probenarbeit in den Einzelstimmgruppen und einem kleinen Norwegisch-Crash-Kurs kamen selbstverständlich der gemeinsame Spaß am Gesang und auch die Geselligkeit keinesfalls zu kurz. Die Konzertsaison im 99. Jahr unseres Bestehens hat begonnen.

Pilz

2. März 2019 – Bergfinken-Fasching in Rosenthal

Wir haben es wieder getan! Und es war ein Erfolg! Die traditionelle Faschingsfete hat sich in neuer Lokalität und doch in ihrer alter Form bewährt. Das Motto „Musik geht um die Welt“ hat die musikalischen und künstlerischen Fähigkeiten der Teilnehmer gefordert und ließ breiten Raum für Interpretierungen. Diese wurden mit Unterstützung des musikgewaltigen Leo zur Höchstleistung getrieben. Die Jury war auf Grund der künstlerisch fast gleichwertigen Beiträge doch stark strapaziert. Eindeutige Spitzendarbietung war Klaus P.`s Interpretation des Flügelschlages der kleinen Friedenstaube. Er umschwebte liebevoll seine Nestpartnerin. Exotisch, ein Augenschmaus und absolut filmreif, schwebten die Damen aus Bollywood über das Parkett.

Bollywood in Vollendung … Foto: BF

Wegen mehrfach geplatzter Ersatzdudelsäcke gelang es einem Schotten nicht seinen Beitrag musikalisch zu beenden. Die Jury drückte trotzdem ein Auge zu.

… der vierte Ersatz-Dudelsack … Foto: BF

Antonia aus Tirol heizte die Männerwelt an, Bonny M verrenkte sich gekonnt die Hüfte. Auch haben wir gelernt, dass Nana Mouskouri nicht altert und Albano Power noch kleiner ist als gedacht. Es war ein Abend voll Spaß und Überraschungen. Also wie immer!

Es gilt: Nach dem Fasching ist vor dem Fasching!! Auf zum 30. Jahrestag des Faschings der Nachwendezeit am 22. 02. 2020! Das Motto wird in Kürze 🙂 bekanntgegeben!

BeTs

Die Bergfinken beim 7. MIRIQUIDI 24-Stunden Skilanglauf

Der sächsische Bergsteiger liebt das Klettern im Sommer und das Skifahren im Winter! Dass das auch auf die singenden Bergsteiger der Bergfinken zutrifft, stellten wir mit einem eigenen 4er-Team bei 7. MIRIQUIDI (Deutschlands ersten und einzigen 24-Stunden-Langlauf www.24-stunden-ski.de) unter Beweis.

Wie viel sächsischer Bergsteiger in uns steckt zeigte unser Team „Bergfinken“ (Rainer, 2. Bass; Sebastian, 2. Tenor; Otto,  1. Bass; Matze, 2. Bass) nicht nur mit der hervorragenden Platzierung (Sechster Platz von 42 Vierer-Teams), sondern auch damit, dass durch uns keine einzige der 6 km-Runden über dreißig Minuten gefahren wurde!

Wir bedanken uns herzlich für die geniale Organisation des Rennens bei unseren Bergfreunden der Klettrervereinigung Rohnspitzler und freuen uns sehr auf den 8. MIRIQUIDI 2021!

Ski Heil!

MaKn

17.02.2019: Die Bergfinken beim 7. Miriquidi 24-Stunden Skilanglauf

Zweites Drei-Königs-Treffen an der Bergfinkenhütte am 6. Januar 2019

„Den Begriff ,Event‘ kann man definieren als ein Zusammenkommen / Zusammensein zum gemeinsamen Erleben von Freude oder Zusammengehörigkeit.“ [wikipedia]

Besser kann man es kaum sagen. Wenn sich eine Woche nach Silvester Bergfinken am Feuer vor der Hütte treffen, um Wünsche für das neue Jahr auszutauschen und Erlebnisse aus dem alten Jahr wie Glühwein aufzuwärmen. Dabei werden Stollenreste verputzt und Bratwürste geröstet. Alles umschwirrt von einer naschenden, kokelnden, schmutzverschmierten Kinderschar. Und natürlich waren auch die drei Weisen aus dem Morgenland wieder da, verpackt in einem Kulturprogramm. Der fröhliche Bergfinken-Gesang war gewiss auch am Falkenstein zu hören.

Die Bergfinken und ihre Angehörigen an der Bergfinken-Hütte

Eine schöne Sache ist dieses Event, bei dem sich auch unsere Familien näher kommen. Herzlichen Dank den Organisatoren und allen, die etwas beigetragen haben. Man braucht nicht viel Weitsicht um zu erkennen: Aus diesem Event wird bestimmt eine Tradition.

AnKin

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Mitten im Weihnachtstrubel vertrat eine stimmkräftige Abordnung der Bergfinken unseren Chor des Sächsischen Bergsteigerbund beim 2. Dresdner Chortag und nahm im Dresdner Kulturpalast einen der begehrten Förderpreise für Dresdner Laienchöre entgegen.

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Die Jury lobte insbesondere die Pflege unserer traditionellen Berglieder, welche durch vielfältige musikalische Einflüsse weiter entwickelt werden. Die Bergfinken bewarben sich mit Ihrem Jahresprogramm 2017 („Go-West“) für einen der Förderpreise.

MaKn

16.12.2018: Die Bergfinken als Preisträger beim 2. Dresdner Chortag 2018

Wintersonnenwende 2018 auf der „Kleinen Liebe“

Am Samstag vor dem vierten Advent fand wieder die traditionelle Wintersonnenwende des SBB statt. Trotz des regenerischen und gar nicht winterlich anmutenden Wetters hatte sich eine große Anzahl von Bergfreunden auf den Weg zur Kleinen Liebe gemacht. Dort erwartete sie bereits der riesige Holzstoß mit Besen-Trophäe, den viele fleißige Hände im Vorfeld errichtet hatten.

Die zahlreichen Fackelkinder sorgten für eine warme und gemütliche Atmosphäre, aus der dann unsere Berglieder erklangen. In seiner Rede ging Gockel (Jörg Hähnel, II Bass) auf die Herausforderungen des Chors anlässlich unseres bevorstehenden 100-jähigen Jubiläums ein und machte auch praktische Vorschläge, wie die Getränkeversorgung von Bergsteigern verbessert werden kann.

Wintersonwend-Feuer, Foto: LyBer

Danach hieß es FLAMME EMPOR und die kleine Liebe erstrahlte im Licht des Feuers.

Berg Heil,

MiHä

Weihnachtskonzerte der Bergfinken mit Banda Internationale

Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018

„Weihnachten in aller Welt“ – so wurde das Motto für unser diesjähriges Weihnachtskonzert irgendwann im heißen Sommer 2018 bekannt gegeben. Cool, dachte ich damals. „Und als Gäste haben wir dazu die Banda Internationale.“ Oha, das wird lustig, denn als Gute-Laune-Kapelle war mir die Banda von den Straßen und Plätzen Dresdens gut bekannt…

Tatsächlich wurden es drei coole und lustige Weihnachtskonzerte in der Annenkirche. Und doch noch viel mehr als das! Schon in den Proben zeichnete sich ab, dass unsere beiden Chorleiter mit der Auswahl der Stücke ein mal mehr auch inhaltlich und musikalisch hohe Ansprüche stellen würden, zudem angejazzt in den gemeinsamen Stücken mit der Banda: zunächst „Tagesneige“ und „Felsenheimat“, zwei Uraufführungen traditionell gesetzter Chor-Berglieder (Texte und Kompositionen aus den eigenen Reihen), die bekannte russische Weise „Weit geh´n die Gedanken“, jedoch mit einem von der Banda flott arrangierten Ausflug in die Folklore des Balkans, „Fog El Nakhal فوق النخل“ , ein irakisch-syrisches Liebeslied mit für uns völlig ungewohnten Klang- und Sprachbildern und einer virtuos gespielten Oud (orientalische Laute) sowie ergreifendem Solo, gesungen von Gordon Fritsch, die gemeinsamen Stücke mit dem gewaltigen Orgelklang, schließlich „Es kommt ein Schiff geladen“ in einem sehr modernen Arrangement für unseren Chor und die Banda und nicht zuletzt dass jiddische „Dire gelt„, schmissig dargebracht. Auch die Einzelstücke der Banda waren gewohnt kraftvoll und mitreißend in ihrem Ritt in die nahen Fernen dieser Welt. Man kann hier gar nicht alles aufzählen, doch ein Höhepunkt der Konzerte sei noch genannt: der gemeinsame Gesang mit dem Publikum!

Die Bergfinken und auch die Banda Internationale mussten und wollten für dieses gemeinsame Musizieren zusammenrücken und wohl gerade daraus verstärkten sich Neugier und Begeisterung für die musikalische Vielfalt und die Botschaft der diesjährigen Weihnachtskonzerte.

Feliz Navidad und Berg Heil!

RaiPe


Ja, es war anders, unser Weihnachtskonzert. Es war das, für was die Bergfinken schon immer  stehen:
es war weltoffen, jung, dynamisch und musikalisch sehr anspruchsvoll.

Und es war kontrastreich: leise und weihnachtlich-besinnlich, aber dann auch sehr fröhlich und ausgelassen …

Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018
Weihnachtskonzert der Bergfinken in der Annenkirche mit Banda Internationale; Dresden, 08. 12. 2018
(Foto: LyBer)

Hier ein paar Impressionen von den Konzerten:

=> Hier gehts zu den Bildern: Weihnachtskonzerte mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

=> Hiergehts zum Video auf YouTube: „Fog El Nakhal فوق النخل“ – Gänsehaut … <=

=> Hier gehts zum Video auf YouTube: „Es kommt ein Schiff geladen“ Weihnachtskonzert mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

=> Hier gehts zum Video auf YouTube: „Dire Gelt“
Weihnachtskonzert mit Banda Internationale in der Annenkirche zu Dresden <=

Totenehrung auf der Hohen Liebe, am 25. November 2018

In guter Tradition ehrten und gedachten wir Bergsteiger und Alpinisten am Totensonntag den in den Bergen verunglückten sowie den in den beiden Weltkriegen umgekommenen Freunden und Bergkameraden.

Dass wir mit unserer Gedenkstätte auf dem Gipfel der Hohen Liebe in der Sächsischen Schweiz einen so würdevollen Platz für dieses Anliegen haben, gibt uns Stärke und Zuversicht.

Ebenso traditionell wurde auch diese Veranstaltung des Sächsischen Bergsteigerbundes durch die Sänger der Bergfinken und deren Freunde gestaltet.

Lieder über unsere geliebte Heimat, die schroffen Berge und den Kampf in Hoher Wand spendeten ebenso Zuversicht und Frieden wie die sehr schönen Worte von Herrn Christoph Schneider. Recht herzlichen Dank!

Berg Heil!

MaKn

Probe mit Banda Internationale am 22.11.2018

Am 22. November probten wir gemeinsam mit Banda Internationale – natürlich für unsere Weihnachtskonzerte in der Annenkirche. In einer sehr produktiv-entspannten Atmosphäre konnten wir uns oft auf ein gemeinsames Klangbild einigen …

=> hier gehts zu den Bildern <=

=> Hier zum Artikel in der Sächsischen Zeitung vom 4.12.2018 <=

=> Hier ein Artikel über uns in der „Welt“ <=

=> Wir auf Facebook bei  „People in Dresden“ <=

Wir freuen uns auf die Konzerte!

LyBer

Auf der Hunskirch‘ zu nachtdunkler Zeit

04.35 Uhr:

Lufttemperatur ca. 1°C. Gefühlt zu kalt, zu früh und zu dunkel. Ich steuere mein Auto auf den Wanderparkplatz zwischen dem Papststein und dem Gohrisch. Ein dunkler Schatten überquert kurz vor meinem Auto die Straße. Es ist der erste Bergfink, den ich heute zu sehen bekomme. Es sollen noch über 20 werden.

Nach dem Einpacken der Kletterausrüstung wird der Rucksack geschultert. Mittlerweile zähle ich 5 Bergfinken, die schon so ungewöhnlich früh unterwegs sind. Los geht es zur Großen Hunskirche.

05.00 Uhr:

Am Einstieg zum Alten Weg sind wir die ersten Ankömmlinge. Der Schnee von letzter, bzw. von dieser Nacht hat Gesichter auf den Stein gemalt und dämpft die Geräusche des Waldes. Es ist der erste Schnee und wir sind ein bisschen  verzaubert.

05.30 Uhr:

Die Gruppe von schlaflosen Bergfinken wird beständig größer, aber noch keine Spur vom Filmteam. Unser Chorleiter Max Röber meldet telefonischen Kontakt. Es wird also heute stattfinden. Nach mehreren Terminabsagen, alle im wärmsten Oktober seit Beginn der Wetteraufzeichnung, finden nun heute am Buß- und Bettag die Filmaufnahmen für unseren seit langem geplanten Bergfinkentrailer statt. „Bergfinken singen im Morgenrot“ steht es in unserer Hymne. Und das ist auch die Kurzfassung des Plots.

Nachtbesteigung der Bergfinken auf die Große Hunskirche zum Filmdreh
Nachtbesteigung der Bergfinken auf die Große Hunskirche zum Filmdreh …
Foto: AnKin

Wie eine Lichterkette erscheinen die Stirnlampen von unserem Tross, der vom Lager in Richtung Einstieg zieht. Der Gipfel soll über den Alten Weg (IV) erklommen werden.  Im Schein der Stirnlampe. wird jede Bewegung doppelt überdacht und kontrolliert. Der Schnee, eine für diese Jahreszeit eigentlich willkommene Erscheinung, trägt heute nicht gerade zum Wohlbefinden bei. Aber einer nach dem anderen erklimmt das Plateau unterhalb des Gipfels der Großen  Hunskirche.

06.00 Uhr:

Jetzt bringt sich das Filmteam (die Gruppe um Alex Hanicke und Felix Bähr) wie auf Kommando am Gorisch, der Kleinen und Großen Hunskirche  in Stellung und nimmt die Arbeit auf. Alex erreicht das Plateu, und während wir uns positionieren und einsingen stellt er die Tontechnik auf. Unser Chorleiter wird weiter bis auf den Gipfel gesichert. Das ist zwar Dirigat und Gesang nicht zuträglich aber die Kameraleute nicken zufrieden.

Bergfinken auf der Großen Hunskirche zum Filmdreh
Bergfinken auf der Großen Hunskirche zum Filmdreh …
Foto: AnKin

07:00 Uhr:

Die Morgendämmung beginnt. Jetzt muss alles schnell gehen. Wir singen mit Begeisterung unsere Lieder in die beschneite Welt (und Rücksicht auf die Stimmenverteilung) werden von allen Seiten gefilmt. Aus der Nähe, aus der Distanz und wie mit  einer Drohne (gestartet in Bad Schandau) aufgenommen.

Dann ist es vollbracht, die Aufnahmen sind im Kasten. Die Bergfahrt wird mit der Besteigung des Gipfels ordnungsgemäß abgeschlossen. Bevor alle Teilnehmer wieder sicheren Boden erreichen, erschallt ein letztes Lied vom Gipfel der Großen Hunskirche.

Die Endbearbeitung wird noch zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Umso größer fällt die Vorfreude auf die Veröffentlichung des fertigen Filmes, hier auf unserer Bergfinkeninternetseite, aus.

Wir danken heute schon den Organisatoren, dem Filmteam und den frühen, schlafgestörten Bergfinken und deren Familien die an der Durchführung der Drehaufnahmen beteiligt waren.

NoLang&MaKno

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Am 21. November 2018, gegen fünf Uhr früh, nur die Lichter der Stirnlampen erhellten das Dunkel der Nacht, begannen 20 Bergfinken die „Große Hunskirche“ zu begehen. Der Plan war, bei Sonnenaufgang mit mehreren Sängern auf dem Plateau unterhalb des Gipfels stehend zu singen – und diesen Moment auf Film verewigen zu lassen.

Nachtbesteigung der Bergfinken auf die Große Hunskirche zum Filmdreh
Nachtbesteigung der Bergfinken auf die Große Hunskirche zum Filmdreh …
Foto: AnKin

Nachdem alle, auch unsere vier Boofer, oben waren, wurde es langsam hell. Die Sonne kam leider nicht so wirklich zum Vorschein, das Licht war dennoch phantastisch. Das Filmteam hatte sich schon vorher strategisch positioniert. Unser Max stand hoch oben auf dem Gipfel (eigentlich keine gute Position zum Dirigieren, aber welcher Bergfink kuckt schon auf den Chorleiter :))

Bergfinken auf der Großen Hunskirche zum Filmdreh
Bergfinken auf der Großen Hunskirche zum Filmdreh …
Foto: AnKin

So sangen wir über zehn Lieder, darunter „Am kühlenden Morgen“ und „Früh am Morgen“ (passenderweise), „Bergheimat“ und „Bergeswelten“, „Merkt auf!“ und natürlich „Bergfinkenspruch“ und „Bergfinkenlied„, wobei wir aus verschiedenen Perspektiven gefilmt wurden. Nach dem Abstieg gegen neun Uhr gab es noch Glühwein, war es doch in den vergangenen Stunden allen „Finken“ da oben reichlich kühl geworden.

Wir bedanken uns bei dem Filmteam und sind sehr gespannt auf den fertigen Film, der dann wohl hier zu sehen sein wird.

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MBT